Um die reale Veränderung der IstAusgaben deutlich zu machen wurde sie den Veränderungen des

Haushaltsrechnung 2008 - 24 5.

Im Vergleich der letzten zehn Jahre schloss nur das Haushaltsjahr 2000 mit einem kassenmäßigen Überschuss in Höhe von 836,5 Mio. ab. Für die Jahre ab 2001 wurden jeweils ausgeglichene Abschlüsse vorgelegt.

Um die reale Veränderung der Ist-Ausgaben deutlich zu machen, wurde sie den Veränderungen des Verbraucherpreisindexes12 für Nordrhein Westfalen gegenübergestellt:

Grundlage der Darstellung für das Haushaltsjahr 2009 ist der Kassenabschluss vom 03.03.2010.

Veröffentlicht durch das (frühere) Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik des Landes Nordrhein-Westfalen (heute: IT.NRW). Seit Januar 2008 wird der Verbraucherpreisindex für NRW nur noch auf der Grundlage des bundeseinheitlich gültigen amtlichen Warenkorbes des neuen Basisjahres 2005 berechnet. In der Statistik der Verbraucherpreise wird damit dem im Zeitablauf sich ändernden Konsumverhalten der privaten Haushalte Rechnung getragen. Ein unmittelbarer Vergleich mit den bis Dezember 2007 auf alter Basis (Basisjahr 2000=100) veröffentlichten Ergebnissen ist nicht möglich. Bereits publizierte Indexwerte früherer Basisjahre wurden ab Beginn des neuen Basisjahres (Januar 2005) unter Verwendung des aktualisierten Währungsschemas neu berechnet. H. Preisindex

Der Vergleich der Steigerungsraten der Ist-Ausgaben mit denen der Verbraucherpreisindizes zeigt eine wechselhafte Entwicklung auf. Der deutlichen Steigerung der Ist-Ausgaben des Jahres 2004 mit 1,5 v. H. und insbesondere des Jahres 2005, die mit 5,2 v. H. auf Sonderentwicklungen beruhte, folgte 2006 mit einem Rückgang von 5,5 v. H. gegenüber dem Vorjahr eine deutliche Ausgabenreduzierung. Nach einem Anstieg 2007 mit 4,5 v. H. gegenüber 2006 war 2008 mit 2,6 v. H. gegenüber 2007 wieder eine geringere Steigerungsrate der Ist-Ausgaben zu beobachten, die 2009 gegenüber 2008 mit 3,3 v. H. dann wieder anstieg. Die Steigerungsraten der Ist-Ausgaben lagen seit 2007 jedoch immer über denen der Preisindizes. Diese Entwicklung verstärkte sich insbesondere 2009 bei einer Index-Steigerungsrate von (nur) 0,3 v. H.