Spenden

Zur Wirtschaftlichkeit - 132 des Reisekostenmanagements Fahrtstrecke mit einem Entschädigungssatz von 0,30 /km (identisch mit der großen Wegstreckenentschädigung) von 30 km auf 50 km erhöht.

Das Gesetz zur Änderung des LRKG ist am 08.12.2009 in Kraft getreten.

Das FM hat inzwischen auch die allgemeinen Verwaltungsvorschriften angepasst und zum 01.01.2010 in Kraft gesetzt.

Damit ist der erste Schritt zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit des Reisekostenmanagements weitestgehend im Sinne der Prüfungsmitteilung des LRH abgeschlossen.

Die Prüfung dauert an.

- Staatskanzlei (Epl. 02) Staatskanzlei (Epl. 02) 11 Durchführung eines musikpädagogischen Programms

Eine vom Land miterrichtete Stiftung führt ein musikpädagogisches Programm durch, das bis zum Schuljahr 2010/2011 jedem Grundschulkind des Ruhrgebietes die Möglichkeit eröffnen sollte, ein Musikinstrument zu erlernen. Die Staatskanzlei ermittelte für den Zeitraum von 2007 bis 2011 einen Finanzbedarf in Höhe von insgesamt 50 Millionen und plante als eigenen Anteil Landesmittel in Höhe von insgesamt zehn Millionen ein. Sie führte trotz der Höhe der vorgesehenen Landesmittel, der langen Programmlaufzeit sowie der großen Anzahl der Beteiligten keine Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen durch.

Mit der Umsetzung des Programms wurde begonnen, obwohl die organisatorischen Rahmenbedingungen noch nicht abschließend geschaffen worden waren. Von den eingeplanten Spenden und Sponsorenmitteln in Höhe von zwölf Millionen konnte bis April 2009 nur rund eine Million eingeworben werden.

Zielsetzung und Umsetzung des Programms

Zu den Zielen der Landesregierung zählt die Stärkung der kulturellen Bildung der Kinder in Nordrhein-Westfalen, um einer einseitigen Ausrichtung der Bildung auf den rein kognitiv-rationalen Bereich zu begegnen. Nach ihrer Auffassung eigne sich insbesondere das gemeinsame Musizieren dazu, Kinder aus verschiedenen Kulturkreisen kulturell und sozial zu integrieren.

Staatskanzlei - 134 (Epl. 02)

Im Jahr 2003 startete in Bochum ein Modellprojekt als Kooperation der städtischen Musikschule, der Zukunftsstiftung Bildung in der GLS Treuhand e.V. (Zukunftsstiftung Bildung) und der Grundschulen. Im Hinblick auf das Kulturhauptstadtjahr 2010 beschlossen das Land und die Kulturstiftung des Bundes gemeinsam mit der am Modellprojekt beteiligten Zukunftsstiftung Bildung, dieses als musikpädagogisches Programm auf das Ruhrgebiet auszuweiten. Mit dem Programm sollte bis zum Schuljahr 2010/2011 jedem Grundschulkind des Ruhrgebietes die Möglichkeit eröffnet werden, ein Musikinstrument zu erlernen.

Das Land hat mit Beginn des Schuljahres 2006/2007 die Ausdehnung des Modellprojektes gefördert. War zunächst eine Bochumer Grundschule mit dem 1. und 2. Schuljahr projektiert, erfolgte dort nunmehr eine Erweiterung auf das 3. und 4. Schuljahr. Zudem wurde das Modellprojekt auf weitere Grundschulen in Bochum ausgeweitet.

Mit dem musikpädagogischen Programm erfolgte ab dem Schuljahr 2007/2008 eine Ausdehnung auf zahlreiche Grundschulen im Ruhrgebiet.

Zu diesem Zweck wurde im September 2007 vom Land und der Zukunftsstiftung Bildung die Stiftung Jedem Kind ein Instrument gegründet, die mit einem Stiftungskapital in Höhe von 25.000 ausgestattet wurde und das Programm umsetzen sollte. Sie übernahm unmittelbar nach ihrer Gründung die bis dahin durch die Stadt Bochum wahrgenommenen administrativen Aufgaben.

Gestaltung des Programms

Das musikpädagogische Programm soll den schulischen Musikunterricht ergänzen, aber nicht ersetzen. Es umfasst die Grundschulzeit vom 1. bis zum 4. Schuljahr.