Sind an Leukämie erkranke Menschen bzw. deren Angehörige über eine Hilfe der DKMS zu wenig informiert

Sind an Leukämie erkranke Menschen bzw. deren Angehörige über eine Hilfe der DKMS zu wenig informiert, so dass viele Ketten-Emails im Internet kursieren, die zur Knochenmarkspende aufrufen, obwohl die Fälle nicht existent sind oder später diese als Irrläufer verifiziert werden

Seit langer Zeit frage ich mich, warum von Freunden, Bekannten oder auch fremden Personen immer noch Emails mit der Bitte um weitere Versendung an andere, sog. Kettenbriefe, kommen, um einer meist an Leukämie erkrankten Person zu helfen. Die Hilfen sind aus meiner Sicht sehr lobenswert und wir alle freuen uns, wenn wir einem Menschen bei der Heilung einer schweren Krankheit helfen können.

In den Emails werden neben der Frage nach der Blutgruppe auch oft sämtliche Personaldaten der erkrankten Person mitgeteilt.

Bei späterer Durchsicht oder aufgrund von Warnmeldungen stellt sich dann heraus, dass es die erkrankte Person nicht gibt oder die Hilfe schon längst erledigt oder nicht erforderlich war. Dies ist auch in einer Presseerklärung der DKMS vom 17.01.11 Achtung! Kettenmail wieder im Umlauf! zu lesen.

Die DKMS (Deutsche Knochenmarkspender-Datei) ist die weltweit größte Stammzellspenderdatei und kann inzwischen für rund 80 % der Betroffenen einen passenden Spender finden.

Vor diesem Hintergrund frage ich die Landesregierung:

1. Ist der Landesregierung das Phänomen der Ketten-Emails bekannt?

2. Worauf führt die Landesregierung dieses Phänomen zurück?

3. Gibt es Möglichkeiten solche falschen Kettenmails zu verhindern?

4. Gibt es Initiativen seitens der Landesregierung, die Arbeit der DKMS zu unterstützen?