Ausbau der Ortsumgehungsstraße Köln-Fühlingen

Bereits seit mehreren Jahren ist eine Ortsumgehung für Köln-Fühlingen im Gespräch. Dieser ländlich geprägte Vorort von Köln leidet stark unter dem Schwerlastverkehr, der die B9 als Ausweichstrecke bei Staus auf der A57 bzw. A1 nutzt. Durch den Bau eines neuen Frischelagers der Firma REWE hat sich die Belastung nochmals verstärkt.

Mit der Verlängerung der Industriestraße einerseits und einem Anschluss an die B9 in Höhe Mennweg / Blumenbergsweg kann der Schwerlastverkehr leichter abgeleitet werden. Eine weitere Belastung der Bürgerinnen und Bürger in Köln-Fühlingen wird somit eingedämmt.

Der Bau der Umgehungsstraße hängt im Wesentlichen von der Finanzierung durch das Land Nordrhein-Westfalen, sowie der Genehmigung des Landesverkehrsministeriums ab.

1. Wie ist der derzeitige Stand der Planung der Ortsumgehung?

Die Planung der Umgehungsstraße Köln-Fühlingen obliegt der Stadt Köln im Rahmen ihrer verfassungsrechtlich garantierten kommunalen Planungshoheit. Aus diesem Grund wird empfohlen, den genauen Planungsstand unmittelbar bei der Stadt zu erfragen.

2. Wie steht die Landesregierung zu diesem Projekt?

3. In wieweit ist die Finanzierung für den Ausbau der Ortsumgehung Fühlingen gesichert?

Die Fragen 2 und 3 werden infolge ihres Sachzusammenhanges gemeinsam beantwortet:

Die Landesregierung stuft den Neubau der Ortsumgehung Fühlingen als ein grundsätzlich förderfähiges Vorhaben ein. In einem Abstimmungsgespräch zwischen Vertretern der Stadt Köln, der Bezirksregierung Köln und des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr ist der Stadt eine Einplanung in das Stadtverkehrsförderprogramm 2014 in Aussicht gestellt worden. Voraussetzung für eine Bewilligung ist, dass die Stadt ihren Eigenanteil im Haushalt ausweist.