Dürfen Landesbedienstete Bürger als opportunistisches A... bezeichnen?

Ich verweise auf die Berichterstattung der Welt am Sonntag vom 24.04.2011 (Ist Rot-Grün ein Handlanger der Türkei) und frage die Landesregierung:

1. Ist es richtig, dass der persönliche Referent von Frau Staatssekretärin Kaykin dem 2. Bundesvorsitzenden der Alevitischen Gemeinde Deutschland erklärt hat, im Namen des im Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales für Integration zuständigen Ableitungsleiters richte er ihm aus, er sei ein opportunistisches A...?

2. Ist es richtig, dass der im Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales für Integration zuständige Abteilungsleiter in einem Schreiben an die Alevitische Gemeinde Deutschland schriftlich erklärt hat, die Bemühungen der Alevitischen Gemeinde Deutschland um eine Datenerhebung zu einem Migrationsthema seien eine Zumutung und dass man um Nachsicht bitte, dass wir in ein solch unqualifiziertes Vorhaben keine Zeit investieren.?

3. Falls ja, teilt die Landesregierung meine Auffassung, dass ein solches Benehmen von Landesbediensteten ungehörig, beleidigend und nicht hinnehmbar ist?

4. Falls ja, hat Herr Minister Schneider als Dienstherr in dieser Angelegenheit Schritte eingeleitet und wenn ja welche?

5. Warum hat die Staatskanzlei, die seit geraumer Zeit über den Vorgang informiert ist, bis heute nicht gehandelt?