Seit Jahren ist eine fortlaufend zunehmende Verkehrsbelastung des Kölner Militärrings L 34 festzustellen

Was unternimmt die Landesregierung zur Behebung des Verkehrskollapses am Militärring in Köln-Lindenthal?

Seit Jahren ist eine fortlaufend zunehmende Verkehrsbelastung des Kölner Militärrings (L 34) festzustellen. Als besondere neuralgische Punkte erweisen sich hierbei die Kreuzungsbereiche Luxemburger Straße und Dürener Straße. Hier laufen die verkehrsträchtigen Verkehrsadern der B 265 beziehungsweise der B 264 mit dem Militärring zusammen. Die beiden Bundesstraßen sind besonders verkehrsintensiv und erfüllen stark überregionale Zubringerfunktionen sowohl zur und in die Stadt Köln, als auch als Zubringer für die um Köln herum verlaufenden Bundesautobahnen.

Im Sinne der Verkehrssicherheit, des Anwohnerschutzes und der Verbesserung des Verkehrsflusses sind Maßnahmen zur Verbesserung der verkehrlichen Abläufe im Kreuzungsbereich unerlässlich.

Vor diesem Hintergrund frage ich die Landesregierung:

1. Welche Bedeutung misst die Landesregierung den geschilderten Verkehrsproblemen in den Kreuzungsbereichen Luxemburger Straße beziehungsweise Dürener Straße und Militärring bei?

2. Finden derzeit Verkehrszählungen in den genannten Bereichen statt, die Aufschluss über die Entwicklung des Verkehrsgeschehens geben können?

3. Wenn ja, welche Aussagen kann die Landesregierung über die stattgefundene Entwicklung des Verkehrsaufkommens in den letzten Jahren treffen?

4. Plant die Landesregierung konkrete bauliche oder verkehrslenkende Maßnahmen, die dazu geeignet sind, die Verkehrsabläufe sicherer und flüssiger zu gestalten?

5. Wenn ja, welche Aussagen kann die Landesregierung zu Finanzierung und Umsetzungszeitraum der geplanten Maßnahmen treffen?