Förderung eines Bundesstützpunktes Rugby Frauen in Köln

Das Internationale Olympische Komitee hat sich dafür entschieden, die Sportart Rugby ab den Sommerspielen 2016 in Rio de Janeiro wieder zur olympischen Disziplin zu machen.

Auch die Deutsche Rugby Nationalmannschaft der Frauen wird an diesem Ereignis teilnehmen. Frauenrugby wird in Köln durch den ASV Köln in der ersten Bundesliga erfolgreich repräsentiert. Anlagen stehen in den Sportparks in Köln-Müngersdorf und dem Rugby-Park in Köln-Klettenberg zur Verfügung. Gleichzeitig existiert bereits ein Olympiastützpunkt zur Unterstützung der Kaderathleten und die Deutsche Sporthochschule Köln rundet das Umfeld ab. Die Ansiedlung eines Bundesstützpunktes für Rugby in Köln könnte auf Grund dessen von wissenschaftlicher Seite hervorragend begleitet werden und somit als wichtiger Baustein für eine erfolgreiche Teilnahme an den Olympischen Spielen 2016 und darüber hinaus angesehen werden.

Vor diesem Hintergrund frage ich die Landesregierung:

1. Wie schätzt die Landesregierung die Konkurrenzsituation des Standortes Köln bezüglich eines Bundesstützpunktes Rugby Frauen gegenüber möglichen Alternativen wie Heidelberg, Hannover oder Berlin ein?

2. Mit welchen Maßnahmen fördert die Landesregierung die Vorbereitung im Jahr 2011 zur Einrichtung eines Bundesstützpunktes Rugby in Köln in 2013?

3. Welche finanziellen Mittel stehen von Seiten der Landesregierung für die Förderung eines Bundesstützpunktes Rugby in Köln in den nächsten 6 Monaten bereit?

4. Inwiefern wird Rugby im schulischen Bereich als Förderinstrument für den bilingualen Unterricht, für die Gewaltprävention und Integration gesehen?

5. Mit welchen Maßnahmen und Förderungsmöglichkeiten können aus Sicht der Landesregierung noch mehr junge Menschen für die Sportart Rugby begeistert werden?