Tätigkeit der psychologischen Beratungsstellen in Nordrhein-Westfalen

Immer häufiger sind bei Kindern und Jugendlichen teils gravierende psychologische Probleme zu beklagen. Die Ursachen und Zusammenhänge der Problematiken sind dabei vielfältig:

Ob Mobbing in der Schule, Belastungen der jungen Menschen durch Problemlagen der Eltern oder allgemein schulische bzw. berufliche Probleme ­ häufig sind die psychologischen Beratungsstellen der Städte und Gemeinden die Anlaufstellen für Kinder und Eltern. So spricht etwa die psychologische Beratungsstelle der Stadt Ratingen in ihrem Tätigkeitsbericht für 2010 von der höchsten Anzahl an Anfragen seit ihrem Bestehen. Teilweise herrscht jedoch auch Angst oder Unkenntnis bei den Betroffenen und deren Erziehungsberechtigten vor, was dazu führt, dass psychologische und pädagogische Hilfestellungen nicht genutzt werden.

Vor diesem Hintergrund frage ich die Landesregierung:

1. Wie hat sich die Anzahl der Anfragen an die psychologischen Beratungsstellen der Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen insgesamt entwickelt?

2. Welche Maßnahmen ergreift die Landesregierung zur Unterstützung der Städte und Gemeinden bei der Bewältigung ihrer Aufgaben in den psychologischen Beratungsstellen?

3. Wie beurteilt die Landesregierung die zukünftige Entwicklung der Anfragen an die psychologischen Beratungsstellen?

4. Welche Maßnahmen ergreift die Landesregierung speziell zur Prävention von Mobbing in Schulen?