Fortbildung

Organisatorisch ist das KCS beim Verkehrsverbund Rhein-Ruhr AöR (VRR) angesiedelt.

1. Wie viele Gewalt- und sonstige Straftaten im öffentlichen Personennahverkehr wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahre 2010 polizeilich bzw. durch die Verkehrsunternehmen in NRW selbst erfasst?

2. Wie viele Gewalt- und sonstige Straftaten im öffentlichen Personennahverkehr in Nordrhein-Westfalen wurden bislang im Jahre 2011 polizeilich bzw. durch die Verkehrsunternehmen in NRW selbst erfasst?

3. Wie verteilen sich diese erfassten Straf- und Gewalttaten im öffentlichen Personennahverkehr jeweils auf die einzelnen Kreispolizeibehörden in NRW? siehe Vorbemerkungen

4. Welche Zahl von eigenen oder beauftragten Sicherheitsmitarbeitern setzen die einzelnen Verkehrsunternehmen in NRW jeweils zu welchen Zeiten ein?

Hierzu liegen der Landesregierung keine Informationen vor.

5. Bei welchen Kreispolizeibehörden, Kommunen und Verkehrsunternehmen in NRW existieren mit welchen Konzepten, Beteiligten und welchem personellem Einsatz seitens Polizei, Ordnungsamt und Verkehrsunternehmen (inkl. beauftragter privater Sicherheitsdienste) sog. Ordnungspartnerschaften zur Verbesserung der Sicherheit in Bussen, Bahnen und an Haltestellen in NRW (bitte jeweiliger Personaleinsatz für die drei Genannten jeweils getrennt aufgeschlüsselt)? Lösungen von Sicherheitsproblemen werden orientiert an der Lageentwicklung und den konkreten Verhältnissen vor Ort in den lokalen Netzwerken von Polizei, Verkehrsunternehmen, Fahrgästen, Kommunen und gesellschaftlichen Gruppierungen umgesetzt.

Ordnungspartnerschaften sind dabei ein möglicher Baustein, um konkreten Problemstellungen zu begegnen. Daneben ist die Polizei im Rahmen von Präsenzkonzeptionen und im Rahmen des täglichen Dienstes im ÖPNV präsent. Weiterhin gibt es vielfältige Maßnahmen und Konzepte insbesondere der Verkehrsunternehmen, die erfolgreich umgesetzt werden.

Die Kreispolizeibehörden analysieren fortlaufend und umfassend die Sicherheitslage und erstellen örtliche Sicherheitsprogramme und jährliche Sicherheitsbilanzen. Die Verhinderung und Verfolgung der Gewaltkriminalität ist ein Schwerpunkt dieser Sicherheitsprogramme.

Auf der Grundlage der spezifischen Lage vor Ort werden die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten im Rahmen von Präsenzkonzeptionen als auch im täglichen Dienst gezielt eingesetzt, um die Sicherheitslage und das Sicherheitsgefühl der Menschen weiter zu verbessern.

Dabei gehen sie konsequent gegen Gewalt- und Intensivtäter vor. Und selbstverständlich unterstützen die Bereitschaftspolizei und die Landesreiterstaffel regelmäßig die Polizeibehörden, um gravierende örtliche Problemstellungen schnell und nachhaltig zu lösen.

Landesweit gibt es 58 Ordnungspartnerschaften und 38 Präsenzkonzeptionen zur Verbesserung der Sicherheitslage im Öffentlichen Personennahverkehr. Die vielfältigen Aktivitäten reichen hierbei von uniformierten Streifen und der Präsenz in Bussen und (Straßen-)bahnen über Fortbildungsmaßnahmen für das Fahr- und Servicepersonal bis zu Projekten und Maßnahmen der Gewaltprävention.

Die Polizei setzte im ersten Quartal 2011 in den 58 Ordnungspartnerschaften ca. 7.700 und im Rahmen der 38 Präsenzkonzeptionen 38.800 Personalstunden ein.

Darüber hinaus wurden lageabhängig vor Ort Schwerpunkteinsätze durchgeführt und Präsenzstreifen im Rahmen des täglichen Dienstes geleistet. Die hierbei eingesetzten Personalstunden werden nicht gesondert erhoben.

Zum Personaleinsatz der Verkehrsunternehmen und der Ordnungsbehörden liegen keine Informationen vor.