Funkgeräte aus damit die mehr als 170000 Angehörigen der Hilfsdienste und 40000 Polizisten den Digitalfunk nutzen können

Einführung des Digitalfunks für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben im Kreis Mettmann

Die Einführung des Digitalfunks für die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) in Deutschland ist auch in Nordrhein-Westfalen das derzeit größte technische Modernisierungsprojekt mit einer Vielzahl von technischen und organisationsübergreifenden Aufgaben: 110 Leitstellen bei Feuerwehr und Polizei müssen an die neue Technik angepasst werden, 422 Feuerwehren der Kommunen und Kreise, 96 Werksfeuerwehren, 50 Polizeibehörden und die Hilfsorganisationen sind in den Digitalfunk zu überführen. Polizei sowie Hilfsorganisationen und -dienste rüsten dazu 26.000 Fahrzeuge um und tauschen etwa 100.

Funkgeräte aus, damit die mehr als 170.000 Angehörigen der Hilfsdienste und 40.000 Polizisten den Digitalfunk nutzen können. Grundlage für die Einführung des Digitalfunks ist neben dem Aufbau von Basisstationen die Anbindung von Liegenschaften an die neue Technik.

Vor diesem Hintergrund frage ich die Landesregierung:

1. Auf welchem Stand befindet sich der Ausbau des Digitalfunks für die oben genannten BOS im Kreis Mettmann?

2. Welche Auswirkungen hat der Ausbau des Digitalfunks im Hinblick auf die technische Ausrüstung der BOS im Kreis Mettmann?

3. Welche finanziellen Belastungen sind mit der Einführung des Digitalfunks für die Kommunen und für die Rettungsdienste (Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter Unfall-Hilfe, Malteser Hilfsdienst) im Kreis Mettmann verbunden?

4. Bis wann wird die Einführung des Digitalfunks im Kreis Mettmann abgeschlossen sein?