Haftpflichtversicherung

2. Inwieweit unterstützt die Landesregierung die Auffassung, dass die gesetzlichen, wie auch die privaten Krankenversicherungen die Finanzierung der Hebammenleistungen von bislang bis zu acht Wochen nach der Geburt auf sechs Monate ausweiten sollen?

3. Welche Erkenntnisse liegen der Landesregierung vor, die eine Ausweitung der Hebammenleistungen von bislang bis zu acht Wochen nach der Geburt auf sechs Monate in Nordrhein-Westfalen begründbar machen?

4. Welche Maßnahmen sind für die Landesregierung vorstellbar, um eine gesetzliche Verankerung der Hebammenleistungen von bislang bis zu acht Wochen nach der Geburt auf sechs Monate zu bewirken?

VI. Beschäftigungsstatus

1. Wie viele Hebammen sind derzeit in Nordrhein-Westfalen bei Behörden bzw. Ämtern, in Kliniken oder bei anderen Trägern freiberuflich bzw. angestellt beschäftigt und mit welchem Stundenbudget (bitte jeweils gesondert für einzelne Behörde bzw. Amt, Klinik und Träger angeben)?

2. Wie viele Hebammen sind in Nordrhein-Westfalen

a.) freiberuflich tätig

b.) angestellt tätig und

c.) wie viele arbeiten als Beleghebammen und mit welchem Stundenbudget jeweils?

3. Wie viele Hebammen gibt es insgesamt in Nordrhein-Westfalen?

4. Wie viele Hebammenstellen sind in den in Frage VI. 1. genannten Einrichtungen derzeit nicht besetzt (bitte jeweils gesondert für die einzelnen Einrichtungen angeben)?

5. Wie viele Geburten betreute eine Hebamme durchschnittlich in den letzten fünf Jahren in den in Frage VI.1 genannten Einrichtungen (bitte jeweils gesondert für einzelne Behörde bzw. Amt, Klinik und Träger angeben)?

6. Wie hat sich die Situation entsprechend der Fragen VI. 1 ­ 4 in den vergangenen fünf Jahren entwickelt?

7. Wie viele Mütter machten in Nordrhein-Westfalen von ihrem Anspruch auf eine enge Begleitung durch eine Hebamme während der gesamten Schwangerschaft in den letzten fünf Jahren Gebrauch?

8. Wie hat sich in den letzten fünf Jahren die Verweildauer der Frauen in den Kliniken

a.) nach normaler Geburt,

b.) nach Kaiserschnitten entwickelt (bitte nach Kliniken getrennt angeben)?

9. Wie ist die nachgeburtliche Betreuung der Frauen und Kinder zu Hause gegebenenfalls in Abhängigkeit vom Wohnsitz, z. B. urbaner Raum, ländlicher Raum, sozialer Brennpunkt usw., gesichert?

10. Gibt es in Nordrhein-Westfalen regionale Unterschiede hinsichtlich der Verfügbarkeit von Hebammenhilfe bzw. -betreuung?

11. Wie ist die Altersstruktur der Hebammen in Nordrhein-Westfalen?

Welche regionalen Unterschiede bestehen in dieser Hinsicht?

12. Inwieweit ist die Landesregierung der Auffassung, dass die freie Wahl des Geburtsortes für alle Frauen in Nordrhein-Westfalen sichergestellt ist?

13. Inwieweit vertritt die Landesregierung die Auffassung, dass die Tätigkeit von Hebammen Berücksichtigung in einem Präventionsleitfaden der Krankenkassen finden sollte?

14. Inwieweit unterstützt die Landesregierung die Überlegungen, dass Hebammen Präventionsprogramme in NRW für Schwangere durchführen und diese auch vergütet werden sollen, beispielsweise Nichtraucherprogramme?

15. Inwieweit bezieht die Landesregierung in die Erarbeitung von rechtlichen Rahmenbedingungen die nordrhein-westfälischen berufsständischen Verbände ein?

Wenn nein, warum nicht? (Bitte begründen) 16. Gibt es in Nordrhein-Westfalen Hebammen, die präventiv in Schulen tätig sind?

Wenn ja:

a.) Wie viele Hebammen sind dies,

b.) wo arbeiten diese

c.) und wie werden sie finanziert?

VII. Freiberufliche Hebammen

1. Wie viele Hebammen beziehen ihr Einkommen aus rein freiberuflicher Tätigkeit?

2. Wie viele Geburten betreuen freiberufliche Beleghebammen tatsächlich?

3. Wie hoch ist der Bedarf an freiberuflichen Beleghebammen

a.) aus Sicht der Kliniken,

b.) aufgrund der Nachfrage durch die Frauen?

4. Welche Angebote werden von den freiberuflichen Hebammen unterbreitet?

5. Welche dieser Angebote werden grundsätzlich von den Krankenkassen übernommen und welche nicht?

6. Welche Leistungsangebote zählen zu den individuellen Gesundheitsleistungen

7. Bei welchen Angeboten, bei denen die Kosten durch die Krankenkassen übernommen werden, geschieht das auch für Partner?

8. Welche Krankenkassen in Nordrhein-Westfalen übernehmen nach Kenntnis der Landesregierung auch Kosten für welche Angebote, obwohl diese nicht übernommen werden müssten?

Inwieweit betrifft dies auch Partnerkosten?

9. Inwieweit befürwortet die Landesregierung im Sinne umfassender Gesundheitsförderung die Übernahme von nicht vorgeschriebenen Kosten durch die Krankenkassen

a.) für die Frauen,

b.) für Partner oder gegebenenfalls Partnerinnen?

10. Wie viele freiberufliche Hebammen sind in den Landkreisen bzw. kreisfreien Städten tätig? (bitte nach Landkreisen bzw. kreisfreien Städten aufschlüsseln)

Wie verhalten sich die Zahlen der freiberuflichen Hebammen zur Gesamtzahl der Geburten sowie zur Zahl der Frauen im Alter von 15 bis 45 Jahren in den einzelnen Landkreisen und kreisfreien Städten?

12. Falls in Nordrhein-Westfalen unterschiedliche Versorgungs- bzw. Betreuungsgrade zu verzeichnen sind: Welche Gründe liegen nach Kenntnis der Landesregierung für die unterschiedlichen Versorgungs- bzw. Betreuungsgrade vor?

13. Wie viele Hebammen haben nach Kenntnis der Landesregierung

a.) direkt nach Abschluss ihrer Ausbildung oder

b.) während ihrer Berufstätigkeit Nordrhein-Westfalen seit dem Jahr 2005 verlassen?

14. Inwieweit gedenkt die Landesregierung Einfluss dahin gehend zu nehmen, die Versorgungs- bzw. Betreuungsgrade in Nordrhein-Westfalen auszugleichen?

15. Welche Geburtshäuser bzw. ähnliche Einrichtungen existieren wo in

16. Wie viele Geburten erfolgten in den letzten fünf Jahren jeweils in den einzelnen Geburtshäusern bzw. ähnlichen Einrichtungen?

17. Wie viele Geburten betreute eine Hebamme im Jahr 2010 jeweils in den Geburtshäusern bzw. in ähnlichen Einrichtungen?

18. Welchen Einfluss haben die Sozialversicherungen (z. B. hinsichtlich der Mindestbeiträge etc.) auf die Arbeitsgestaltung freiberuflicher Hebammen?

19. Welche Gründe hat die Erhöhung der Beiträge zur Berufshaftpflichtversicherung für freiberuflich tätige Hebammen?

20. Inwieweit beeinflusst(e) der Anstieg der Berufshaftpflichtversicherung für freiberuflich tätige Hebammen mit Geburtshilfe das Angebot für außerklinische Geburten und Beleggeburten in der Weise, dass Hebammen die außerklinische Geburtshilfe aufgeben mussten bzw. müssen, so dass faktisch die Wahlfreiheit des Geburtsortes für Schwangere eingeschränkt wurde bzw. wird?

21. Was gedenkt die Landesregierung zu tun, um die gegebenenfalls nach Frage 19 konstatierten Entwicklungen rückgängig zu machen bzw. um die Kostenbelastung für freiberuflich tätige Hebammen zu verringern?

22. Wie wird nach Kenntnis der Landesregierung begründet, dass Hebammen - im Unterschied zu anderen freien Berufen rentenversicherungspflichtig sind?

23. Wie hoch sind Anzahl und Anteil freiberuflicher Hebammen, die aufgrund geringer Einkommen zusätzlich staatliche Transferleistungen erhalten?

24. Was gedenkt die Landesregierung zu unternehmen, damit Hebammen für Bereitschaftsdienste (Rufbereitschaften, Bereitschaften in Entbindungsstätten, d. h. in Geburtshäusern oder Kliniken) entsprechend vergütet werden?