Dürfen Landesbedienstete Bürger als opportunistisches A... bezeichnen?

Ich beziehe mich auf meine Kleine Anfrage 733 vom 26. April 2011 (Drs. 15/1832) und die Antwort der Landesregierung vom 1.6.2011 (Drs. 15/2137). Darin teilt die Landesregierung mit, dass sie mit der Aufarbeitung der unerfreulichen Angelegenheit begonnen habe. Ich gehe davon aus, dass die Aufarbeitung zwischenzeitlich abgeschlossen ist und bitte nun um die Beantwortung meiner Fragen.

1. Ist es richtig, dass der persönliche Referent von Frau Staatssekretärin Kaykin dem 2. Bundesvorsitzenden der Alevitischen Gemeinde Deutschland erklärt hat, im Namen des im Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales für Integration zuständigen Ableitungsleiters richte er ihm aus, er sei ein opportunistisches Arschloch?

2. Ist es richtig, dass der im Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales für Integration zuständige Abteilungsleiter in einem Schreiben an die Alevitische Gemeinde Deutschland schriftlich erklärt hat, die Bemühungen der Alevitischen Gemeinde Deutschland um eine Datenerhebung zu einem Migrationsthema seien eine Zumutung und dass man um Nachsicht bitte, dass wir in ein solch unqualifiziertes Vorhaben keine Zeit investieren.

3. Falls ja, teilt die Landesregierung meine Auffassung, dass ein solches Benehmen von Landesbediensteten ungehörig, beleidigend und nicht hinnehmbar ist?

4. Welche Schritte hat Herr Minister Schneider als Dienstherr in dieser Angelegenheit eingeleitet?

5. Hat die Landesregierung zwischenzeitlich beim 2. Bundesvorsitzenden der »Alevitischen Gemeinde Deutschland« um Entschuldigung gebeten?