Welche Erkenntnisse liegen der Landesregierung hinsichtlich der aktuellen Zuschauerzahlen standortspezifisch und landesweit

111. Mit jeweils wie viel Sendezeit und welchem Verbreitungsgrad strahlen die einzelnen offenen Kanäle ihr Programm aus?

112. Welche Erkenntnisse liegen der Landesregierung hinsichtlich der aktuellen Zuschauerzahlen standortspezifisch und landesweit vor?

113. Wie gestaltet sich jeweils die Finanzierung der einzelnen offenen Kanäle in Nordrhein-Westfalen und des Systems landesweit?

114. Wie haben sich die Einschaltquoten der offenen Kanäle in den letzten zehn Jahren jeweils verändert?

115. Wie beurteilt die Landesregierung die Nutzerakzeptanz hinsichtlich der Bürgermedien differenziert nach Bürgerfunk, offenen Kanälen und sonstigen Angeboten?

116. Wie viele Bürger engagieren sich in Nordrhein-Westfalen überschlägig bei der Produktion von Bürgermedien differenziert nach Bürgerfunk, offenen Kanälen und sonstigen Angeboten?

117. Welche einzelnen unterschiedlichen Vorhaben und Projekte im Bereich der Bürgermedien sind der Landesregierung derzeit bekannt, und wie lassen sich diese ferner bei regional differenzierter Betrachtung näher quantifizieren?

118. Wie bewertet die Landesregierung die jeweilige journalistische wie sonstige Qualität der einzelnen gegenwärtigen Angebote an Bürgermedien in Nordrhein-Westfalen?

119. Welche genauen Möglichkeiten bestehen im Landeshaushalt, seitens der Landesanstalt für Medien oder sind der Landesregierung von privater Seite (wie Stiftungen etc.) bekannt zur Förderung von Bürgermedien in jeweils welchem finanziellen Umfang bei jeweils welchen Fördervoraussetzungen? (bitte präzise und differenziert darstellen nach jeweiligen Fördertatbeständen und Budgets pro Geldgeber)

Wie viele Projekte des Bürgerfunks sind jeweils jährlich seit 2005 von Landesseite aus mit welchem durchschnittlichen Zuschuss pro Vorhaben gefördert worden?

121. Welche Arten und Ausrichtungen von Bürgerfunkprojekten sind dabei zur Spezifizierung Schwerpunkte der Förderung gewesen? (Inhalte, Träger, Jugend- bzw. Seniorenangebote, regionale Schwerpunkte etc.)

Welche einzelnen Erkenntnisse liegen der Landesregierung bezüglich des Bürgerfunks zum Anteil, der Qualität und Quantität von Schulprojekten und deren jährlicher Entwicklung seit 2005 vor?

123. Welche Maßnahmen plant die Landesregierung hinsichtlich der angekündigten Reform des Medienkonzentrationsrechts?

124. Wie viele TV-Sender mit Sitz in Nordrhein-Westfalen und entsprechendem lokalen Verbreitungsgebiet (Lokalfernsehen) in Nordrhein-Westfalen existieren gegenwärtig (bitte namentlich einzeln und mit genauer Zuordnung des Verbreitungsgebietes auflisten)?

Wie gestalten sich jeweils die aktuellen Beteiligungsverhältnisse an den einzelnen Lokalfernsehanbietern?

126. Wie bewertet die Landesregierung das Angebot von Drittsendezeiten im Lokalfernsehen?

127. In welcher Form ganz konkret will die Landesregierung ab welchem Zeitpunkt welche Anreize für private Rundfunkanbieter im Rahmen der von ihr bereits mehrfach abstrakt angekündigten neuen Rundfunkregulierung schaffen?

128. Welche Auswirkungen für die Kulturszene in Nordrhein-Westfalen hat der Verkauf des Frequenzbereichs der Digitalen Dividende, wodurch drahtlose Veranstaltungstechnik ihren Nutzwert verloren hat, wie sehen Kompensation und Alternativlösungen für die Betroffenen aus, und was unternimmt das Land zur Herstellung eines fairen Interessensausgleichs?

129. Welche einzelnen Erkenntnisse im Detail liegen der Landesregierung zur Neuvergabe der Frequenzen vor, die bislang vom britischen Soldatensender BFBS genutzt worden sind und künftig durch diesen nicht mehr verwendet werden?

Wer ist jeweils Begünstigter dieses landesweiten Frequenzjuwels, und warum hat kein öffentliches Bietungsverfahren stattgefunden, das auch der öffentlichen Hand stattliche Einnahmen beschert hätte?

130. Wie genau sieht derzeit die UKW-Frequenzliste für Nordrhein-Westfalen aus? (bitte detaillierte Übersichtstabelle, wie sich MHz auf Sendegebiet und Programmausstrahlung jeweils verteilen)

C. Printmedien in Nordrhein-Westfalen: Qualitätsjournalismus, Buchmarkt, neue Markttrends durch Zeitungs-Apps, und Bürgerreporter

Namentlich welche einzelnen Zeitungsverlage unter Angabe des Sitzes in jeweils welchen einzelnen Eigentümerstrukturen gibt es derzeit für alle Arten von periodischen Publikationen (wie Tageszeitungen, Fachzeitschriften, Illustrierte, Wochenmagazine, Verbraucherzeitungen etc.) in Nordrhein-Westfalen?

132. Namentlich welche Titel unter Angabe der Erscheinungshäufigkeit werden für jeweils welchen Kaufpreis jeweils von den Verlagshäusern veröffentlicht?

133. Wie hat sich die Zahl der Zeitungen und Zeitungsverlage in Nordrhein-Westfalen jeweils jährlich im Betrachtungszeitraum der letzten zehn Jahre entwickelt?

134. Wie haben sich hinsichtlich der relevanten Marktdaten regionale und überregionale Zeitungen in den letzten zehn Jahren entwickelt?

135. Welche Maßnahmen mit Auswirkungen auf den Erhalt der Zeitungsvielfalt werden gegenwärtig auf EU-Ebene geplant und / oder umgesetzt (bitte einzeln aufschlüsseln)?

Welche konkreten Maßnahmen zum Erhalt der Zeitungsvielfalt werden gegenwärtig in den fünfzehn anderen Bundesländern geplant oder bereits durchgeführt (bitte einzeln aufschlüsseln)?

Welche Rolle spielen Zeitungen, die nicht aus Nordrhein-Westfalen stammen, quantitativ nach Auflagenstärke, Marktanteil und Verbreitungsgebiet in unserem Bundesland?

138. Welche überregionalen, nicht in Nordrhein-Westfalen ansässigen Zeitungen verfügen derzeit bereits über einen eigenen NRW-Teil, und was ist über Planungen der anderen überregionalen Titel bekannt, perspektivisch ebenfalls eigene NRW-Seiten einzuführen?

139. Von welchen Nutzergruppen werden in Nordrhein-Westfalen Tageszeitungen derzeit schwerpunktmäßig gelesen (bitte soweit möglich spezifizieren nach Altersgruppen, Geschlecht und sonstigen sozioökonomischen Daten)?

Welche detaillierten Erkenntnisse liegen der Landesregierung zur Entwicklung des Mediennutzungsverhaltens in Nordrhein-Westfalen vor?

141. Welche Erkenntnisse liegen der Landesregierung über die Wechselbeziehung zwischen Zeitungslektüre und der damit korrespondierenden Nutzung des entsprechenden Internetangebotes in Nordrhein-Westfalen vor?

Findet also bei Zeitungslesern mit bislang bevorzugter Nachrichteninformation durch ein Printmedium eine allmähliche Abwanderung hin zum journalistischen Angebot des Internets statt?

Falls ja: Wie kann diese Entwicklung quantifiziert werden, und welche qualitativen Auswirkungen hat dies für die Printmedien?

142. In welcher Weise steht die Landesregierung zu einem Pressevertriebssystem, bei dem einheitliche Leistungen und Konditionen die unverzichtbare Grundlage für Informationsvielfalt und Neutralität bilden, und welche Herausforderungen stellen sich auch angesichts aktueller Rechtsstreitigkeiten für das Presse-Grosso?

143. Wie hat sich im Betrachtungszeitraum der letzten zehn Jahre jeweils jährlich das Medium Buch in Nordrhein-Westfalen entwickelt in puncto Verkaufszahlen, Preis, Art und Gattung der Absatzentwicklung für Bücher?

144. Welche einzelnen Erkenntnisse liegen der Landesregierung für diesen Zehnjahreszeitraum bei einer detaillierteren Betrachtung der Trends auf dem Büchermarkt vor (Entwicklung der Anzahl und Art von Verkaufsstellen, Bedeutung des Versandhandels, Preissegmente, Sortimentstiefe und -breite, quantitative und qualitative Trends, prozentuale Verteilungen auf Teilsegmente des Angebotes, Lesegewohnheiten etc.? (bitte detailliert)

In welchem Umfang und in welchen Bereichen haben online als Datei erworbene die Bedeutung des Buches als klassisches Printprodukt bereits reduziert, und in welchen Feldern sind diese Substitutionstrends in jeweils welcher Größenordnung überdurchschnittlich?

146. Wie viele und welche nordrhein-westfälischen Verlagshäuser bieten für in der Summe etwa wie viele Titel in ihrem Sortiment als Alternative zum Printprodukt Buch auch online übermittelte an?

147. Welche Projekte zur Förderung des Zeitungskonsums junger Menschen (Kinder, Jugendlicher und Heranwachsender) betreibt die Landesregierung einerseits selber und sind der Landesregierung andererseits durch Drittanbieter (wie Stiftung Lesen etc.) bekannt? (bitte einzeln jeweils nach örtlichem Verbreitungsgrad, Art des Projekts, wesentlichem Projektinhalt, Zielgruppen und beteiligten Zeitungen bzw. Zeitungsverlagen aufschlüsseln)