Ausbildung

148. Wie hat sich in Nordrhein-Westfalen jeweils jährlich seit 2000 die Quantität und Qualität des Angebotes an Schülerzeitungen entwickelt?

149. Welche Erkenntnisse liegen der Landesregierung diesbezüglich zu einer differenzierteren Betrachtung des Schülerzeitungsangebotes nach Schulformen und regionaler Verbreitung vor?

150. In welchem Umfang sind ausländische Medien differenziert nach Angebotssparte (wie Print, Rundfunk, Online, Games etc.) mit Zweitsitzen / Niederlassungen aller Art in Nordrhein-Westfalen vertreten?

151. Wie hat sich die Zeitungsdichte in Nordrhein-Westfalen aufgeschlüsselt nach Regierungsbezirken in den letzten zehn Jahren verändert?

152. Wie hat sich die redaktionelle Kooperation zwischen unterschiedlichen Zeitungsverlagen in den letzten zehn Jahren entwickelt, und namentlich welche Titel sind davon betroffen?

153. Wie bewertet die Landesregierung die Beteiligung politischer Parteien an Zeitungsverlagen insgesamt und speziell im Hinblick auf die Gestaltung des redaktionellen Inhalts einer Zeitung?

154. Wie bewertet die Landesregierung die Beteiligung politischer Parteien an sonstigen Medienunternehmen im Allgemeinen im Hinblick auf die Gestaltung der jeweiligen Medieninhalte?

155. Wie hat sich in den letzten zehn Jahren die Verbreitung von Gratiszeitungen in Nordrhein-Westfalen entwickelt?

156. Wie genau soll nach Auffassung der Landesregierung die Zeitungsvielfalt in Nordrhein-Westfalen künftig durch wen gesichert werden? (bitte aufgeschlüsselt nach Art der Maßnahme, voraussichtlichem Maßnahmedatum und dem dafür überschlägigen Ressourcenaufwand beantworten)

Wie hat sich die Journalistenausbildung in Nordrhein-Westfalen quantitativ und qualitativ in den letzten zehn Jahren entwickelt?

158. Welche einzelnen Auswirkungen hat aus Sicht der Landesregierung das Onlineangebot des öffentlich-rechtlichen Rundfunks mittel- und langfristig auf die Entwicklung der Zeitungslandschaft in Nordrhein-Westfalen, und sind bereits konkrete Konsequenzen absehbar?

159. Welche einzelnen Auswirkungen hat aus Sicht der Landesregierung das wachsende Informationsangebot des Internets auf die Entwicklung der nordrhein-westfälischen Zeitungslandschaft im allgemeinen, und sind bereits konkrete Konsequenzen absehbar?

160. Wie beurteilt die Landesregierung langfristig die Zukunft der unterschiedlichen Gattungen und Titel von Printmedien im intermedialen Wettbewerb?

Welche Entwicklungstrends sind für die einzelnen Printmedien jeweils zu erwarten?

161. Sind Auswüchse vergleichbar dem britischen News of the World-Skandal, bei dem Journalisten gezielt Privatpersonen abhörten, auch in der Bundesrepublik und speziell in Nordrhein-Westfalen denkbar?

Weshalb hält die Landesregierung ein solches Vorkommnis für wahrscheinlich bzw. nicht wahrscheinlich?

162. Über welche einzelnen Erkenntnisse verfügt die Landesregierung, ob ähnliche Praktiken (durch britische Zeitungen oder andere Dritte) bislang auch im Land Nordrhein Westfalen oder zum Nachteil nordrhein-westfälischer Bürger zur Anwendung gelangt sind?

163. Verfügt die Landesregierung über Anhaltspunkte dafür, dass auch Zeitungen / Zeitungsverlage mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland und speziell in Nordrhein Westfalen jemals Abhörpraktiken gegenüber Personen angewandt haben, die Gegenstand ihrer Berichterstattung sind oder waren?

164. In welchem Umfang ist die News Corp. mit Sitz in New York, NY, USA, direkt oder indirekt an bundesdeutschen und insbesondere nordrhein-westfälischen Zeitungen beteiligt?

165. Wie beurteilt die Landesregierung die jeweilige publizistische Vielfalt in den einzelnen Regionen Nordrhein-Westfalens bei differenzierter lokaler und regionaler Betrachtung der gegenwärtigen Situation und der zukünftig zu erwartenden Entwicklungen?

166. Wie beurteilt die Landesregierung die Kooperation mehrerer Zeitungstitel und Kompetenzbündelung von Printmedien im Bereich des Internets, wie es sie derzeit etwa in Gestalt der gemeinschaftlichen Internetplattform mehrerer Zeitungstitel unter www.derwesten.de mit eigener gibt?

167. Welche zukünftigen Perspektiven sieht die Landesregierung aus welchen Gründen im Vertriebsweg journalistischer Inhalte über das Internet als tauglicher Kompensationsquelle für Einnahmeverluste im Bereich des Vertriebs klassischer Printmedien, und welche fachliche Fundierung der Annahmen durch wissenschaftliche Studien, Marktanalysen etc. gibt es hierzu?

168. Welche Auswirkungen hat die zunehmende Verbreitung journalistischer Onlineinhalte auf die journalistische Qualität und Meinungsvielfalt im Markt der Printmedien?

169. Wie bewertet die Landesregierung die bisherige und zukünftige Entwicklung insbesondere journalistischer Blogs im Internet?

170. Erachtet die Landesregierung das journalistische Blog als möglichen breiten Vertriebsweg journalistischer Inhalte im Internet der Zukunft?

Wenn ja: Warum?

171. Mit welchen Maßnahmen und aus welchen Gründen regt die Landesregierung die Einrichtung journalistischer Blogs an oder unterstützt deren Verbreitung bzw. nicht?

172. Erkennt die Landesregierung im Bereich des Webbloggings spezifisch bundesdeutsche Defizite oder nordrhein-westfälischen Nachholbedarf, verglichen mit der teils weit entwickelten Blogosphäre im anglo-amerikanischen Raum, etwa der sogenannten Huffington Post?

173. Wie und speziell durch welche schriftlichen Medien (Print und online, keine AVMedien) werden in Nordrhein-Westfalen jeweils wie viele journalistisch nicht ausgebildete Bürger hinsichtlich einer Aktivität als zumeist ehrenamtliche Bürgerreporter für Printtitel oder Onlinemedien angesprochen?

174. Wie viele Bürgerreporter sind in Nordrhein-Westfalen derzeit etwa tätig?

175. Wie lässt sich die regionale Verteilung der Bürgerreporter näher spezifizieren, und sind Bürgerreporter insbesondere ein geeignetes Mittel zur Sicherstellung journalistischer Information im ländlichen Raum ­ oder dort gerade nicht?

176. Wie lassen sich eventuelle Unterschiede hinsichtlich der regionalen Aktivitätsverbreitung der Bürgerreporter im Einzelnen erklären?

177. Wie viele redaktionelle Beiträge in Nordrhein-Westfalen in etwa stammen gegenwärtig jährlich von diesen Bürgerreportern in Printmedien oder Onlineportalen?

178. In namentlich welchen schriftlichen Medienproduktionen lassen sich redaktionelle Beiträge von Bürgerreportern in Nordrhein-Westfalen regelmäßig finden? (bitte landesweit vollständige Übersicht differenziert nach Printtiteln und Onlineportalen)

Wie wirkt sich die Verwertung von journalistischen Beiträgen dieser Bürgerreporter bei Printtiteln auf die Personalplanung und Beschäftigungssituation der heute bei den Verlagen angestellten oder freien Redakteure aus?

180. Wie beurteilt die Landesregierung die Qualität des Angebots und die Zielsetzung der Gesellschaft zur Förderung der Bürgerreporter auf www.buergerreporter.de?

181. Wie beurteilt die Landesregierung den Umstand, dass auf einer Vielzahl von Onlineportalen (beispielsweise unter http://www.dein-presseausweis.de oder http://www.geschenkeprofi.com/presseausweis.php) die Ausgabe von Presseausweisen für jedermann angeboten wird, und welcher konkrete Handlungsbedarf besteht hier durch wen für eine sachgerechtere Steuerung der Verbreitung journalistischer Ausweispapiere?

D. Neue Medien in Nordrhein-Westfalen: Soziale Netzwerke im Web 2.0, Internetwache und Jugendschutz

Für die Erledigung welcher einzelnen administrativen Aufgaben nutzt die Landesverwaltung jeweils auf allen Verwaltungsebenen differenziert nach den einzelnen Ressorts der Landesregierung in jeweils welcher Intensität bereits derzeit die Potentiale der neuen Medien für ihre eigene Arbeitsweise?

183. Für jeweils welche genauen Zwecke im Rahmen des Service- und Dialogangebotes des Landes werden bereits gegenwärtig von der Landesverwaltung jeweils auf all ihren Verwaltungsebenen differenziert nach den einzelnen Ressorts in jeweils welchem Umfang die Potentiale der neuen Medien im Bürgerkontakt genutzt, und wie gestaltet sich letzterer?