Hilfe zur Selbsthilfe vor Ort ­ Lotse für Menschen mit Behinderung

Zum Aufbau eines flächendeckenden Netzwerkes von ehrenamtlichen Lotsen für Menschen mit Behinderung hat die Landesregierung das Lotsenprojekt eingeführt.

In den Schulungen sollen ehrenamtlich Aktive darauf vorbereitet werden, wie sie Menschen mit Behinderung bei der Wahrnehmung ihrer sozialrechtlichen Ansprüche unterstützen können. Grundelemente der psychosozialen Beratung sowie sozialrechtliche Inhalte (z.B. Schwerbehindertenrecht, Eingliederungshilfe, persönliches Budget) und die Vernetzung und Koordinierung von Hilfen für Menschen mit Behinderung sind die wesentlichen Inhalte dieser Schulungen.

Vorbemerkung der Landesregierung:

Das Projekt Lotsen für Menschen mit Behinderungen wird von zwei Trägern aus der Behindertenselbsthilfe in Köln und Dortmund durchgeführt. Es setzt den Gedanken der Hilfe zur Selbsthilfe vor Ort um, der eines der Projekte des behindertenpolitischen Programms Teilhabe für alle 2007 bis 2010 war.

1. Wie viele Schulungen Lotse für Menschen mit Behinderung hat die Landesregierung in 2010 und in 2011 durchgeführt?

Im Jahr 2010 haben die beiden Projektträger im Rheinland und Westfalen jeweils eine mehrtägige Schulungsreihe durchgeführt. Entsprechende Schulungen haben im Jahr 2011 begonnen und dauern derzeit noch an.

2. Wie viele Personen haben an diesen Schulungen teilgenommen?

Im Jahr 2010 haben 37 Personen die Schulungen erfolgreich absolviert. Aktuell nehmen in 2011 38 Personen an den Schulungen teil. In Abstimmung mit meinem Hause wurden die Teilnehmerzahlen auf jeweils 20 pro Standort begrenzt, um die erforderliche Qualität der Ausbildung und Betreuung zu gewährleisten.

3. Sind für 2012 weitere Schulungen geplant?

4. Wie viele Schulungen sind für 2012 geplant?

Die Projektförderung für die derzeitige Lotsenausbildung läuft noch bis Februar 2012. Eine Entscheidung für eine Fortsetzung über diesen Zeitpunkt hinaus ist noch nicht erfolgt.