Repowering

Der von der Bundesregierung unter Federführung von Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen initiierte Energieumstieg basiert auf einem breiten Konsens. Erneuerbare Energien sind die Energieträger der Zukunft. Deshalb ist es eine wichtige Gemeinschaftsaufgabe, ihren Anteil massiv auszubauen. Bis zum Jahr 2020 strebt die Bundesregierung einen Anteil Erneuerbarer Energien von 35% an.

Damit wird eine ökonomisch-technologischer Modernisierungsschub ausgelöst, an dessen Ende Klimaschutz, Versorgungssicherheit, Preisgünstigkeit und Umweltverträglichkeit eine Allianz eingehen müssen.

Die Windenergie nimmt in diesem Gesamtkonzept einen wichtigen Platz ein. Dies sieht auch Minister Remmel so und wirbt daher intensiv für ein Repowering bestehender Windenergieanlagen.

Vor diesem Hintergrund frage ich die Landesregierung:

1. Wie hoch könnte die maximale Strommenge in NRW sein, wenn auf bestehenden Flächen ein Repowering erfolgen würde? (bei einer Anlagenhöhe von 150m)

2. In der Pressemeldung 1052/2011 lobt Minister Remmel das bürgerschaftliche Engagement in einer Gemeinde bei einem Repowering-Projekt.

Worin genau bestand hier das bürgerschaftliche Engagement oder handelte es sich vielmehr um die Bemühungen engagierter Kleinunternehmer?

3. Wie viele Bürgerwindparks existieren in NRW? (bitte Orte, Leistung der Anlagen und Teilnehmerzahl auflisten)

4. Die oben genannte Pressemeldung nennt als Aufgabenbeschreibung von Information, Beratung, Mediation und alle andere Fragen im Zusammenhang mit Erneuerbaren Energien.

Wie viele Informationsanfragen, Beratungsgespräche und Mediationen hat seit ihrem Bestehen durchgeführt?

5. Wie teilen sich die Informationswünsche bei aufgeschlüsselt nach Kommunen, Bürgern und Betreibern auf?