Umweltminister plant ein 1 zu 1 Repowering der Windkraftanlagen

Windkraft hat beim Umstieg auf erneuerbare Energien einen hohen Stellenwert erhalten. In Nordrhein-Westfalen wird die Windkraft zunehmend an Bedeutung gewinnen und den größten Beitrag zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien leisten. Der Ausbau der Windenergie ist eine große Herausforderung für Nordrhein-Westfalen., denn es muss gleichzeitig Rücksicht genommen werden auf die Anwohner und auf die Landschaft.

Beim Repowering werden alte Anlagen durch neue größere und effizientere Anlagen am gleichen Standort ausgetauscht. Die neuen, leistungsfähigeren Anlagen werden Höhen von ca. 150 Meter erreichen.

Während eines Besuchs von Umweltminister Remmel bei einem Repowering-Projekt in Paderborn-Neuenbeken erklärte der Minister, es sei das vorrangige Ziel, die bestehenden Alt-Anlagen durch neue zu ersetzen. Allein auf diesem Wege könne man die Ausbauziele für Nordrhein-Westfalen erreichen. Insgesamt plant die Landesregierung den Anteil der Windenergie an der Stromversorgung auf mindestens 15 Prozent zu steigern.

Vor diesem Hintergrund frage ich die Landesregierung:

1. Geht die Landesregierung landesweit von einem 1:1-Repowering veralteter Windkraftanlagen aus?

2. Sind der Landesregierung potenzielle Komplikationen eines solchen 1:1 Repowerings bekannt?

3. Welche technischen Herausforderungen bei der Errichtung neuerer und größerer Anlagen sind zu erwarten?

4. Welche Veränderungen der rechtlichen Vorgaben für die Regelung zum Ausgleich/ Ersatz nach dem Landschaftsgesetz werden von der Landesregierung geplant?

5. Kann der Abtransport des erzeugten Stroms bei repowerten Windkraftanlagen über die bestehende Infrastruktur erfolgen?