Prämien für Mutterkühe männliche Rinder Schafe Schlachtprämien

Einschließlich Flachs-, Hanf- und Hopfenbeihilfe sowie sonstiger produktbezogener Zahlungen.

2) Flächenzahlungen für Getreide, Mais, Hülsenfrüchte, Ölsaaten.

3) Prämien für Mutterkühe, männliche Rinder, Schafe, Schlachtprämien, Extensivierungsprämien.

4) Einschließlich Prämien für Aufforstung, sonstiger betriebsbezogener Beihilfen und Vergütungen (auch länderspezifische Maßnahmen).

5) Von Bund und Ländern.

Je nach Betriebsform, Betriebsgröße und Region zeigen sich deutliche Unterschiede in der Höhe der unternehmensbezogenen Zahlungen je ha LF. Die Unterschiede sind darauf zurückzuführen, dass der Anteil der Direktzahlungen an den betrieblichen Erträgen in den einzelnen Produktbereichen sehr unterschiedlich ist. Regionale Unterschiede sind z. T. auch durch unterschiedliche Ausgestaltung der Ausgleichszulage in den benachteiligten Gebieten und der Agrarumweltmaßnahmen in den Ländern bedingt (Übersicht 25 und 26). In den benachteiligten Gebieten erhielten die Haupterwerbsbetriebe mit Ausgleichszulage unternehmensbezogene Zahlungen von insgesamt 22 217 /Unternehmen bzw. 400 /ha LF (Übersicht 24). Die Ausgleichszulage machte in diesen Betrieben mit 2 899 rund 13 % der gesamten unternehmensbezogenen Zahlungen aus.

2) Einschließlich Flachs-, Hanf- und Hopfenbeihilfe sowie sonstiger produktbezogener Zahlungen.

3) Flächenzahlungen für Getreide, Mais, Hülsenfrüchte, Ölsaaten.

4) Prämien für Mutterkühe, männliche Rinder, Schafe, Schlachtprämien, Extensivierungsprämien.

5) Einschließlich Prämien für Aufforstung, sonstiger betriebsbezogener Beihilfen und Vergütungen (auch länderspezifische Maßnahmen).

4) Einschließlich Flachs-, Hanf- und Hopfenbeihilfe sowie sonstiger produktbezogener Zahlungen.

5) Flächenzahlungen für Getreide, Mais, Hülsenfrüchte, Ölsaaten.

6) Prämien für Mutterkühe, männliche Rinder, Schafe, Schlachtprämien, Extensivierungsprämien.

7) Einschließlich Prämien für Aufforstung, sonstiger betriebsbezogener Beihilfen und Vergütungen (auch länderspezifische Maßnahmen).

8) Von Bund und Ländern.

In den Klein- und Nebenerwerbsbetrieben betrugen die unternehmensbezogenen Zahlungen im WJ 2002/2003 im Durchschnitt 8 226 /Unternehmen. Der Betrag je ha LF war mit 398 höher als im Durchschnitt der Haupterwerbsbetriebe (Übersicht 23).

Mit durchschnittlich 61 /ha LF spielten die Zahlungen für Agrarumweltmaßnahmen in den Klein- und Nebenerwerbsbetrieben eine größere Rolle als in den Haupterwerbsbetrieben (34 /ha LF im Durchschnitt). Auch die Ausgleichszulage wurde mit durchschnittlich 32 /ha LF in den Klein- und Nebenerwerbsbetrieben stärker beansprucht als in den Haupterwerbsbetrieben (17 /ha LF im Durchschnitt).

Die juristischen Personen in den neuen Ländern wiesen im Vergleich zu den Haupterwerbsbetrieben aufgrund ihrer größeren Produktionskapazitäten mit 565 963 wesentlich höhere unternehmensbezogene Zahlungen je Unternehmen auf (Übersicht 23).

Je AK waren die Zahlungen fast doppelt so hoch wie in den Haupterwerbsbetrieben. Der Anteil der Zahlungen an den betrieblichen Erträgen war ebenfalls größer. Diese Unterschiede sind dadurch bedingt, dass die juristischen Personen stärker auf Produktionszweige mit Direktzahlungen (Getreide, Ölsaaten und Hülsenfrüchte) als auf Betriebszweige ohne Direktzahlungen (Schweine) ausgerichtet sind.

Unternehmensbezogene Direktzahlungen und Zuschüsse in Rheinland-Pfalz

Die unternehmensbezogenen Direktzahlungen in den rheinland-pfälzischen Haupterwerbsbetrieben beliefen sich 2002/2003 auf durchschnittlich 303 /ha LF (Übersicht 27). Sie lagen damit unter den Durchschnittszahlungen der meisten übrigen Bundesländer.

Ausschlaggebend für diese Abweichung war, dass die Ausgleichszahlungen für Ackerkulturen in Rheinland-Pfalz unterdurchschnittlich lagen und die große Zahl der Sonderkulturbetriebe in Rheinland-Pfalz von den produktbezogenen Flächenzahlungen nur wenig profitierte. Auch die produktbezogenen Tierprämien begünstigen Rheinland-Pfalz unterdurchschnittlich, weil die Rindvieh- und Schafbestände in Rheinland-Pfalz vergleichsweise gering sind.

Übersicht 27: Unternehmensbezogene Direktzahlungen und Zuschüsse in landwirtschaftlichen Haupterwerbsbetrieben nach Ländern 2002/2003.

1) Einschließlich Flachs-, Hanf- und Hopfenbeihilfe sowie sonstiger produktbezogener Zahlungen.

2) Flächenzahlungen für Getreide, Mais, Hülsenfrüchte, Ölsaaten.

3) Prämien für Mutterkühe, männliche Rinder, Schafe, Schlachtprämien, Extensivierungsprämien.

4) Einschließlich Prämien für Aufforstung, sonstiger betriebsbezogener Beihilfen und Vergütungen (auch länderspezifische Maßnahmen).

5) Von Bund und Ländern.

Die produktbezogenen Flächenzahlungen und Tierprämien (Ausgleichszahlungen für Preissenkungen) beeinflussen die Einkommenssituation der landwirtschaftlichen Haupt- und Nebenerwerbsbetriebe in Rheinland-Pfalz (mit Ausnahme der Dauerkulturbetriebe) sehr stark. Die Übersichten 28 und 29 verdeutlichen dies für die einzelnen Betriebsformen in Rheinland-Pfalz detailliert.