Weiterbildung

Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung und Durchführung von Veranstaltungen, insbesondere zur wissenschaftlichen Weiterbildung. Das Angebot der Akademie soll dabei sowohl die berufliche als auch die nachberufliche Weiterbildung umfassen. Es richtet sich insbesondere an Teilnehmer aus Deutschland und Teilnehmer aus den Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Im Regelfall soll das Veranstaltungsangebot neben dem Hauptbestandteil Weiterbildung auch integrierte Teilangebote zur Gesundheitsprävention, zu Fitness und Wellness sowie zu kulturellen Themenstellungen umfassen.

Die Gesellschaft ist Teil eines Vorhabens zur Verbesserung der Wirtschaftsstruktur von Bad Ems. Die 25 %-ige Beteiligung des Landes ist auf fünf Jahre begrenzt.

Geschäftsverlauf 2004

Beeinflusst vom wirtschaftlichen Umfeld sind die von der Gesellschaft im Verbund mit Dritten entwickelten Seminarangebote zur nachberuflichen Weiterbildung nicht auf nennenswerten Zuspruch gestoßen. Die Aktivitäten konzentrierten sich deshalb auf die Vorbereitung eines Fachkongresses, der ursprünglich 2004 stattfinden sollte, schließlich aber erst im Februar 2005 durchgeführt wurde. Das Jahr 2004 stand im Wesentlichen im Zeichen der Vorbereitung dieses Kongresses, bei dem die Gesellschaft als Mitveranstalter auftrat. Die Rolle der GmbH wurde dadurch bestimmt, dass sie neben der Stadt Frankfurt die einzige Institution unter sonst Einzelpersonen bei den Veranstaltern war. Der Kongress war inhaltlich und vom erworbenen Renommee ein großer Erfolg. Die Einnahmen aus Teilnehmergebühren - von rund 180 Teilnehmern ­ und Sponsoring haben ausgereicht, die der GmbH entstandenen Kosten abzudecken. Das weitergehende Ziel, einen Überschuss zu erwirtschaften, um Weiterbildungsangebote im Sinne des Gesellschaftszweckes entwickeln und entsprechend bewerben zu können, wurde hingegen nicht erreicht.

Weitere Entwicklungen Veränderungen durch Gesellschafterwechsel bzw. Wechsel innerhalb eines Gesellschafters erschweren es einerseits zusätzlich, den gesellschaftlichen Zweck zu realisieren, andererseits gibt es von einer Gesellschaftermehrheit getragene Ansatzpunkte für berufsqualifizierende Fortbildungsangebote, die aufgrund notwendiger Vorarbeiten und Abstimmungen jedoch nicht zeitnah einnahmewirksam werden dürften. Nach dem Willen einer Gesellschaftermehrheit soll die GmbH aber weiter bestehen bleiben. Den Mitgesellschaftern ist hierbei bewusst, dass sich das Land außer Stande sieht, durch Zuwendungen dazu beizutragen. Die Kosten für den laufenden Geschäftsbetrieb sind bereits auf ein Minimum reduziert. Das Land scheidet, wie gesellschaftsvertraglich vereinbart, definitiv Ende 2006 aus der Gesellschaft aus.

Organe / Gremien und ihre Mitglieder: Organ Name Beruf/Amt Firma/Behörde bzw. Ort Gremienrolle Geschäftsführung Utermark, Birk Beigeordneter Stadt Bad Ems Aufsichtsrat Dr. Eine Nennung der Geschäftsführerbezüge unterbleibt gemäß § 286 Absatz 4 HGB.