Welche besonderen Maßnahmen zur Frauenförderung in der Wissenschaft existieren im

IV. Förderprogramme und Chancengleichheit

1. Welche Programme existieren in Rheinland-Pfalz zur Herstellung von Chancengleichheit im Hochschulbereich?

2. Welche besonderen Maßnahmen zur Frauenförderung in der Wissenschaft existieren im Land?

Die Fragen 1. und 2. werden im Folgenden gemeinsam beantwortet.

Die Landesregierung hat mit dem Landesgleichstellungsgesetz 1995 und entsprechenden einschlägigen Regelungen in den Hochschulgesetzen eine Vorreiterrolle bei der Umsetzung des Gleichberechtigungsgebotes eingenommen.

Das Hochschulgesetz bestimmt in § 2 zu den Aufgaben der Hochschulen in Absatz 1 „... Bei allen Vorschlägen und Entscheidungen sind die geschlechtsspezifischen Auswirkungen zu beachten (Gender Mainstreaming)" und in Absatz 2 „Die Hochschulen fördern die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirken auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin."

Für den Bereich Frauenförderung in der Wissenschaft übernimmt der den Minister beratende Arbeitskreis „Frauenförderung und Frauenforschung" eine wichtige Querschnittsaufgabe. Dort beraten Professorinnen und Funktionsträgerinnen der Gleichstellungspolitik an den Hochschulen über konkret frauenbezogene Maßnahmen und Projekte. Dabei wird oftmals auch darüber hinaus auf geschlechtsspezifische Wirkungen und Konsequenzen anderer Maßnahmen hingewiesen und somit Gender-Aspekte in Entscheidungsprozesse direkt eingebracht.

Darüber hinaus haben sich die Wiedereinstiegsstipendien als wirksames Instrument zur Wiedereingliederung und Weiterqualifizierung von Wissenschaftlerinnen bewährt. Sie ermöglichen im Anschluss an eine Familien- oder Betreuungsphase oder qualifizierte Berufstätigkeit einen Wiedereinstieg, um eine bereits begonnene wissenschaftliche Arbeit zum Abschluss zu bringen. Dieses kann alternativ auch in Teilzeit gewährt werden. Bei der Umsetzung des Bund-Länder-Hochschul- und Wissenschafts-Programmes (HWP) ebenso wie im Rahmen des rheinland-pfälzischen Hochschulprogrammes „Wissen schafft Zukunft" werden Gender-Aspekte berücksichtigt. Auch die internationale und interdisziplinäre Gastprofessur Frauen- und Genderforschung ist hier zu nennen. Ferner wurden den Universitäten insgesamt zehn C 1- und C 2-Stellen als Qualifizierungsstellen für Frauen in der Post-doc-Phase zur Verfügung gestellt. Diese Stellen wurden bzw. werden mit dem Ausscheiden der Stelleninhaberinnen in Juniorprofessuren umgewandelt.

Beim Mittelbemessungsmodell (MBM), mit dem die Mittel für Forschung und Lehre sowie für Rechenzentren an die elf staatlichen Hochschulen im Land verteilt werden, gibt es seit dem Jahr 2000 die sog. Frauenkomponente. Bei der der Verteilung zu Grunde liegenden Berechnung wird die Zahl der Professorinnen, wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Studentinnen erhöht, wenn ein Zuwachs von einem zum nächsten Bezugsjahr zu verzeichnen ist (Zuwachs multipliziert mit dem Faktor 10).

Das Personalbemessungskonzept (PBK) bemisst und verteilt die Personalstellen und -mittel nach bedarfs- und leistungsorientierten Parametern vom Land auf die Hochschulen. Im Innovationsfonds, der ebenfalls Bestandteil des PBK ist, werden Personalstellen auf Antrag verteilt, um spezielle Schwerpunktsetzungen der Hochschulen zu fördern und innovative Ansätze zu ermöglichen. Im Rahmen des Innovationsfonds wurden auch Frauenfördermaßnahmen beantragt und unterstützt.

3. An welchen rheinland-pfälzischen Hochschulen gibt es interne Anreizsysteme zur Herstellung der Chancengleichheit?

4. Welche Erfahrungen gibt es mit diesen Anreizsystemen?

Die Fragen 3 und 4 werden gemeinsam beantwortet.

Interne Anreizsysteme haben die Universitäten Mainz, Kaiserslautern und Trier sowie die Fachhochschule Kaiserslautern entwickelt.

Beim Anreizsystem der Johannes-Gutenberg Universität Mainz werden beispielsweise Prüfungen, Promotionen und Habilitationen von Frauen nach besonderen Schlüsseln stärker gewichtet als die der Männer. Auch das Überschreiten eines fächertypischen Schwellenwertes der Promotionen von Frauen wird besonders belohnt. Die Erfahrungen mit ihrem System hat die Universität Mainz bewogen, dies zu überarbeiten und transparenter nach außen darzustellen.

Die TU Kaiserslautern fördert auf Antrag und nach Beratung durch den Senatsausschuss für Frauenfragen verschiedene Frauenfördermaßnahmen (z. B. Vortragsreihen mit Absolventinnen für Studentinnen und Berufseinsteigerinnen, Unterstützungen für wissenschaftliche Mitarbeiterinnen zur der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Vortragsreihen mit repräsentativen Wissenschaftlerinnen, Workshops für Schülerinnen, Aufbau von „Notfall"-Betreuungssystemen für Studierende mit Kind sowie ausgewählte Gender Mainstreaming-Projekte der Fachbereiche). Hierzu wurden von der Hochschulleitung ca. 55 000 jährlich zur Verfügung gestellt. Das System wird seit Mitte 2003 an der Universität angewandt und ist gekoppelt an das Mittelbemessungssystem des MWWFK. Da die bisher gemachten Erfahrungen gut sind, soll auch weiterhin danach verfahren werden.

Die Universität Trier verteilt seit 2005 über den Leistungsindikator Promotion erfolgsabhängig den Mittelanteil Frauenförderung an die Fachbereiche. Dabei sollen mit diesem Leistungsindikator Erfolge bei der Erfüllung des Gleichstellungsauftrages im Bereich der Promotionen honoriert werden. Darüber hinaus soll ein Leistungsindikator Professur Erfolge bei der Erfüllung des Gleichstellungsauftrages im Bereich der Professuren honorieren. Da dieses System noch sehr jung ist, gibt es noch keine Erfahrungswerte.

An der Fachhochschule Kaiserslautern wird die Zahl der weiblichen Studierenden je Fachbereich prozentual ermittelt und in Relation zu dem entsprechenden Bundesdurchschnitt gestellt. Ist der örtliche Prozentsatz höher, wird dies honoriert. Derzeit diskutiert die Fachhochschule den Verteilungsmodus.

5. Welche Erkenntnisse lieferte der Bericht der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung „Frauen in der Wissenschaft ­ Entwicklung und Perspektiven auf dem Weg zur Chancengleichheit" (2000)?

Der o. g. Bericht der BLK zeigte weitere Perspektiven auf dem Weg zur Chancengleichheit für Frauen in der Wissenschaft auf. Für Rheinland-Pfalz waren diese angezeigten Schritte allerdings nicht neu, da die Landesregierung schon frühzeitig eine Reihe von Maßnahmen ergriffen hat. Hier sind die bereits erwähnten Wiedereinstiegsstipendien ebenso zu nennen wie das Lehrbeauftragten-Programm Mary-Somerville an Fachhochschulen und das Ada Lovelace-Mentorinnenprojekt.

6. Inwieweit sind die Empfehlungen des Programms „Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre" (2001) der Bund-LänderKommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung in Rheinland-Pfalz umgesetzt?

Bund und Länder haben damals dieses Programm aufgesetzt, um ihre gemeinsamen Anstrengungen zur Weiterentwicklung von Hochschule und Wissenschaft sowie zur Realisierung der Chancengleichheit in Forschung und Lehre fortzusetzen. Die entsprechenden rheinland-pfälzischen Fördermaßnahmen ebenso wie die Änderungen im neuen Hochschulgesetz sind bereits genannt.

Es handelt sich um die folgenden Maßnahmen, die Rheinland-Pfalz im Rahmen dieses Programms fördert: Mary-Somerville Programm, Wiedereinstiegsstipendien, Qualifikationsstellen, internationale und interdisziplinäre Gastprofessur Frauen- und Genderforschung, Frauenforschungsprofessuren und das Ada-Lovelace-Projekt. Hierfür wurden im Haushaltsjahr 2004 rund 1,5 Millionen Euro zugewiesen.

7. Inwieweit sind die Empfehlungen des Wissenschaftsrates zur Chancengleichheit von 1998 in Rheinland-Pfalz berücksichtigt?

Die Thesen des Wissenschaftsrats von 1998 sind von der Politik aufgegriffen worden, wie es sich beispielsweise im Bericht der BLK und in den Empfehlungen zur Chancengleichheit in Forschung und Lehre widerspiegelt. Auch für die rheinland-pfälzische Politik waren und sind diese Thesen eine Grundlage der täglichen Arbeit. Hier werden nur einige Beispiele genannt: Die Landesregierung hat durch das Hochschulgesetz wichtige Rahmenbedingungen für die Chancengleichheit festgelegt. Auch erarbeiten alle Hochschulen auf der Grundlage von Frauenförderplänen konkrete Zielvereinbarungen zur Erhöhung von Frauenanteilen. Das rheinland-pfälzische Studienkontenmodell ermöglicht den Studierenden flexibler mit ihrer Studienzeit umzugehen. Das Mary-Somerville-Programm unterstützt Frauen auf dem Weg zur Fachhochschulprofessur. Darüber hinaus sieht das Hochschulgesetz vor, dass bei der Besetzung von Professuren dem Besetzungsvorschlag der Universität jeweils die Stellungnahme der Frauenbeauftragten beizufügen ist.

8. Welche Hochschulen im Land sind mit dem „Total E-Quality Science Award" ausgezeichnet?

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz erhielt am 2. Juni in Stuttgart das TOTAL E-QUALITY-Prädikat. Mit dieser Auszeichnung werden personal- und institutionspolitische Maßnahmen zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen gewürdigt.

Seit 1997 prämiert der Verein TOTAL E-QUALITY Deutschland e. V. Organisationen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung, die Chancengleichheit als zentrales Element ihrer Personalpolitik umsetzen und so Frauen und Männern gleiche Chancen zur beruflichen Entwicklung eröffnen.

9. Welche Weiterbildungsmöglichkeiten für Wissenschaftlerinnen gibt es in Rheinland-Pfalz?

Die Entwicklung von Weiterbildungsangeboten gehört zum Aufgabenbereich der Hochschulen. Entsprechende Angebote werden nach Bedarf entwickelt. Besonders zu erwähnen ist hier das Zentrum für Universitäre Weiterbildung an der Universität Mainz.

10. Wie beurteilt die Landesregierung die Errichtung des Kompetenzzentrums Frauen in Wissenschaft und Forschung (CEWS) mit Sitz in Bonn?

Das CEWS wirkt aktiv daran mit, die Chancengleichheit von Frauen und Männern in Wissenschaft und Forschung in Deutschland zu verwirklichen. Dazu werden Denkanstöße gegeben, Veränderungsprozesse initiiert und wissenschaftlich begleitet. Eine Einrichtung wie das CEWS, das wichtige bundesweite Untersuchungen durchführt und publiziert, ist für die Wissenschafts- und Forschungslandschaft in Deutschland sehr wichtig.

V. Frauenbeauftragte an Hochschulen in Rheinland-Pfalz

1. Wie viele Frauenbeauftragte an Hochschulen gibt es im Land?

An den Universitäten und Fachhochschulen (ohne Verwaltungsfachhochschulen) des Landes ist je eine zentrale Frauenbeauftragte bestellt, mit Ausnahme der Universität Koblenz-Landau. Dort hat sich keine Hochschulbedienstete bereit erklärt, dieses Amt zu übernehmen. Die Universität bemüht sich aber weiterhin, eine geeignete Kandidatin zu finden. Hilfsweise hat der Senatsausschuss für Frauenfragen die Aufgaben übernommen, die er im Einzelfall delegiert. Damit gibt es 10 zentrale Frauenbeauftragte im Land.

Darüber hinaus ist für die Fachbereiche nach Möglichkeit noch je eine Fachbereichsfrauenbeauftragte bestellt.

2. Wie sind diese miteinander vernetzt?

Die Frauenbeauftragten der Hochschulen sind auf Landesebene in erster Linie über die Landeskonferenz der Hochschulfrauen (LaKoF) vernetzt, einem Zusammenschluss aller Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten sowie der Frauenreferentinnen und

Mitarbeiterinnen in Frauenbüros an Hochschulen in Rheinland-Pfalz. Eine Vernetzung auf Bundesebene erfolgt über die Bundeskonferenz der Frauenbeauftragten und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen (BuKoF), dem Zusammenschluss der Frauenund Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen.

Daneben sind sowohl eine Reihe von Frauenbeauftragten als auch Wissenschaftlerinnen in dem seit 1991 existierenden Arbeitskreis Frauenförderung und Frauenforschung des Ministers für Wissenschaft, Weiterbildung, Forschung und Kultur vertreten, der diesen in Fragen der Frauenförderung und der Umsetzung hochschulpolitischer Ziele berät.

3. Wie erfolgt die Bestellung der Frauenbeauftragten?

Die Bestellung der Frauenbeauftragten erfolgt entsprechend der Regelung des § 72 Abs. 4 Hochschulgesetz. Danach bestellt der Senat auf Vorschlag des Senatsausschusses für Frauenfragen eine Hochschulbedienstete zur Frauenbeauftragten. Auf Fachbereichsebene soll der Fachbereichsrat entsprechend der Regelung des § 74 Abs. 5 Hochschulgesetz für die Dauer von drei Jahren eine Frauenbeauftragte bestellen.

4. Existieren an rheinland-pfälzischen Hochschulen Frauenbüros?

Die rheinland-pfälzischen Hochschulen verfügen über Frauenbüros mit unterschiedlicher Ausstattung.

5. An welchen rheinland-pfälzischen Hochschulen existieren Frauenförderpläne, und werden diese regelmäßig fortgeschrieben?

Frauenförderpläne existieren an allen rheinland-pfälzischen Hochschulen. Sie werden nach Bedarf fortgeschrieben. Der Frauenförderplan der FH Bingen ist derzeit noch im Abstimmungsverfahren.

6. Welche Maßnahmen zur Umsetzung von „Gender Mainstreaming" wurden bisher an den rheinland-pfälzischen Hochschulen ergriffen?

Gender Mainstreaming ist ein allgemeines Prinzip, das sämtlichen politischen Handlungsfeldern zugrunde liegt. Nach Maßgabe des Gender Mainstreaming sind alle politischen Maßnahmen, Strukturen in Politik, Verwaltung und in Unternehmen, aber auch Programme, Gesetze, sonstige Regelungen grundsätzlich daraufhin zu überprüfen, wie sie sich auf die Gleichberechtigung von Frau und Mann auswirken. Falls erforderlich sind sie so zu modifizieren, dass sie den Belangen sowohl von Frauen als auch von Männern gerecht werden und dazu beitragen, bisherige Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten zu beseitigen.

Daher müssen Genderaspekte bereits in der Planung bei allen wichtigen Vorhaben berücksichtigt werden.

Hierfür gibt es zahlreiche Beispiele: Genderaspekte werden bei allen genannten Förderprogrammen ebenso wie beim Studienkontenmodell, bei der Akkreditierung von Studiengängen, wie auch bei der Schaffung des Europäischen Hochschulraumes und bei der Umsetzung des Hochschulprogramms „Wissen schafft Zukunft" berücksichtigt.

VI. Vereinbarkeit von Beruf und Familie

1. Welche Konzepte und Einrichtungen gibt es zur Vereinbarung von wissenschaftlicher Tätigkeit und Familie?

Das Hochschulgesetz von 2003 definiert es in § 2 ausdrücklich als eine Hochschulaufgabe, die besonderen Bedürfnisse Studierender mit Kindern zu berücksichtigen und stellt somit u. a. an Studien- und Prüfungsordnungen künftig verschärfte Anforderungen. So sollen der Ausbau von Fernstudiengängen und Teleteaching-Angeboten sowie die Modularisierung von Studienangeboten entsprechend diesem Gebot fortgesetzt werden.

Mit den Studienkonten, die zum Wintersemester 2004/2005 eingeführt wurden, ermöglicht das Land Rheinland-Pfalz ein gebührenfreies Studium bis zu einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss und bei konsekutiven Bachelor- und Masterstudiengängen bis zu einem zweiten berufsqualifizierenden Abschluss in der 1,75-fachen Regelstudienzeit. Mit dieser großzügig bemessenen Studienzeit soll garantiert werden, dass gesellschaftlich gewünschte oder individuell notwendige Lebensentwürfe junger Menschen wie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder die Kombination von Studium und Beruf nicht eingeschränkt werden. Darüber hinaus können die Studierenden auf Antrag so genannte Bonus-Guthaben erhalten. Diese werden von den Hochschulen nach sozialen Kriterien oder nach Leistungskriterien vergeben. Die Vergabe der Bonus-Guthaben erfolgt insbesondere für die Pflege und Erziehung von minderjährigen Kindern im Sinne des § 25 Abs. 5 des Bundesausbildungsförderungsgesetzes. Diese Bonus-Guthaben verlängern die gebührenfreie Studienzeit. Damit wird für studierende Mütter und Väter faktisch ein gebührenfreies Teilzeitstudium gewährleistet. Dies zeigt, dass die Regelungen des Studienkontos auf die besonderen Belange von studierenden Müttern und Vätern zugeschnitten sind.

Familiengerechte Hochschulstrukturen sind zweifellos ein bedeutender Wettbewerbsvorteil bei der Gewinnung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.

In diesem Zusammenhang ist es sehr positiv, dass bereits sechs rheinland-pfälzische Hochschulen das Qualitätssiegel „Audit Familiengerechte Hochschule" erhalten haben.

2. In welcher Form wird an den Hochschulen in Rheinland-Pfalz eine Kinderbetreuung angeboten?

Die Hochschulen stellen bisweilen Räumlichkeiten zur Verfügung. Das Angebot wird von Studierenden und Bediensteten unterschiedlich genutzt. Träger der Kinderbetreuungseinrichtungen an verschiedenen Hochschulstandorten sind weder die Hochschulen noch die Studierendenwerke. Es handelt sich in der Regel um Elterninitiativen und private Vereine. Vor Inbetriebnahme muss immer das zuständige Jugendamt eingeschaltet werden, dem alle relevanten Daten vorliegen.