Umweltzentrum der HWK Saar CO2Reduktion im Gebäudebestand CO2Reduktion im Gebäudebestand 3642955

Für die Beurteilung der Klimarelevanz von Maßnahmen sind beispielsweise die erreichte Minderung von CO2-Emissionen bzw. die äquivalente Heizöl/Energieeinsparung oder die installierte Leistung alternativer Energie geeignete Indikatoren. Die diesbezügliche Wirksamkeit der zwischen 1999 und 2002 geförderten Anlagen wurde unter Heranziehung allgemein anerkannter Bewertungsfaktoren geschätzt.

Das Zukunftsenergieprogramm hat zum Erreichen der Klimaschutzziele folgende quantifizierbaren Beiträge geleistet: Wärmedämmmaßnahmen im Gebäudebestand

Bei vollständiger Umsetzung der in ca. 4.100 Anträgen vorgesehenen Wärmedämmmaßnahmen aus den Jahren 2000, 2001 und 2002 beträgt die jährliche CO2-Minderung rund 12.000 Tonnen bei gleichzeitiger Verminderung des Heizölverbrauchs um 4.000.000 Liter jährlich.

Photovoltaikanlagen in Schulgebäuden

Der Zubau an Schulen erbringt eine Leistung von 80 kWp und mindert die CO2 Emissionen um knapp 40 Tonnen jährlich, entsprechend einer Substitution von ca. 15.000 Liter Heizöl.

Blockheizkraftwerke

Die installierte Leistung beträgt 5 kWel.

Nahwärmenetze

Es wurden 1.250 Anschlüsse mit einer Gesamtleistung von 25 MW installiert. Jährlich werden 30 GWh. Wärme bereitgestellt.

Thermische Solarkollektoren Solarkollektoranlagen wurden mit einer Gesamtfläche von 9.750 m gefördert. Die erreichte CO2-Minderung liegt bei 1.000 t/a entsprechend 375.000 Liter Heizöl.

Holz- und Strohfeuerungsanlagen

Die installierte Leistung liegt bei 280 KW. Windkraftanlagen

Die installierte Leistung liegt bei 2.000 KW. Die Stromerzeugung beträgt rund 3.000 MWh/a. Unter Berücksichtigung des Kraftwerks-Mix werden etwa 2.100 t CO2/a vermieden.

Drucksache 12/946 (12/865) Landtag des Saarlandes - 12. Wahlperiode - 13 Energiekonzepte und Machbarkeitsstudien

Im Sinne der Fragestellung kann ein quantitativer Beitrag nicht angegeben werden.

Entwicklungs-, Pilot- und Demonstrationsvorhaben

Die Förderung von Entwicklungs-, Pilot- und Demonstrationsvorhaben ist in erster Linie darauf ausgerichtet, neue Entwicklungen anzustoßen, neuartige Technologien erstmals anzuwenden und zu erproben bzw. mustergültigen Techniken zur Demonstration zu verhelfen, um die Markteinführung vorzubereiten. Die Zuwendungsfähigkeit ist gegeben bei Investitionen für Energieeinsparungen bzw. den Einsatz erneuerbarer Energieträger.

Im Zusammenhang mit Biogasanlagen wurden Blockheizkraftwerke mit einer Leistung von 150 kWel installiert.

Auf Pflanzenöltauglichkeit wurden Dieselkraftfahrzeuge mit einer Gesamtleistung von 600 kW umgerüstet.

Ansonsten sind bei diesem Fördertatbestand Quantifizierungen im Sinne der Fragestellung in der Regel naturgemäß nicht möglich.

Die aus sonstigen Maßnahmen resultierende CO2-Minderung beträgt etwa 880 t/a entsprechend 330.000 Liter Heizöl.