Ausschreibungsmodalitäten zur Vergabe von Bauarbeiten im Rahmen der Errichtung eines Fang- und Bremszaunes an der Saarschleife

Welche Firma wurde wann mit der Begutachtung der Steinschlaggefahr an der Saarschleife beauftragt?

Zu Frage 1: Das Ingenieurbüro WPW GEOCONSULT GmbH aus Saarbrücken wurde im März 2007 mit einer geotechnischen Untersuchung beauftragt.

Hat diese Firma die Begutachtungsarbeiten selbst durchgeführt oder damit ein Subunternehmer beauftragt?

Zu Frage 2: Das Ingenieurbüro WPW GEOCONSULT GmbH aus Saarbücken hat die Begutachtungsarbeiten selbst ausgeführt.

Aufbauend auf den Vorschlägen der WPW zur Hangsicherung musste eine FFH-Studie zur Verträglichkeit der Maßnahmen sowie ein Landschaftspflegerischer Begleitplan zur Vorlage beim Umweltministerium erarbeitet werden. Diese Arbeiten wurden vom Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) an das Büro für Landschaftsökologie GdR Flottmann in St. Wendel vergeben

Welche Kosten hat bzw. wird die Begutachtung insgesamt verursacht/verursachen?

Zu Frage 3: Die Kosten der Begutachtung belaufen sich insgesamt auf rund 85.400 brutto.

Ist der Landesregierung bekannt, dass andere Sachverständige das vorgelegte Gutachten grundsätzlich in Zweifel ziehen und widerlegen?

Zu Frage 4: Es liegen keine Kenntnisse von anderen Sachverständigen vor, die das Gutachten grundsätzlich in Zweifel ziehen oder widerlegen.

Ausgegeben: 08.04.2008 (19.02.2008)

Zudem hat das Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz die Gefährdungseinschätzung, die Methodik und die Vorschläge von WPW voll inhaltlich bestätigt.

Wie erfolgte die Ausschreibung und an wen war sie adressiert (bitte um Text der Ausschreibung)?

Zu Frage 5: Die Ausschreibung erfolgte als „Beschränkte Ausschreibung" gemäß den Vorgaben des § 3 Abs. 1 (2) VOB/A.

An fünf in diesem Bereich erfahrene Fachfirmen wurde die Aufforderung zur Angebotsabgabe für die „Beschränkte Ausschreibung zum Bauvorhaben Neubau Schutzzäune an der Saarschleife Mettlach Leinpfad (links) Abschnitt Schleuse Dreisbach" geschickt. Die fünf Firmen sind: Firma Laux ­Bauunternehmung Felssicherung, Bonner Straße 65 in 54294 Trier Firma Feldhaus Bergbau GmbH Co. KG, Auf dem Loh 3 in 57392 Schmallenberg Firma Schmitt -Fels- u. Böschungssicherung-, Pfaffentalstr. 73 in 66399 Mandelbachtal Firma Karl-Heinz Schneider, C-S-Schmidt-Straße 30 in 56122 Lahnstein/Rhein Firma Sidla+Schönberger Spezialtiefbau GmbH, Iggenbacher Str. 40 in 9450 Schöllnach Hält die Landesregierung eine Frist von neun Tagen zwischen Ausschreibung und Auftragsvergabe für ausreichend und entspricht sie den einschlägigen Bestimmungen?

Zu Frage 6: Es gibt generell und in diesem Vergabeverfahren keine „Frist von neun Tagen zwischen Ausschreibung und Auftragsvergabe".

Welche Firmen haben sich um den Auftrag beworben?

Zu Frage 7: Alle unter Punkt 5 angeschriebenen Fachfirmen haben ein Angebot abgegeben.

Welche Angebote wurden abgegeben?

Zu Frage 8: Die fünf Angebote lagen zwischen rund 1,4 Mio. und 1,9 Mio. brutto.

Wann wurden Zaundraht und Zaunpfeiler von der Baufirma beim Hersteller geordert?

Zu Frage 9: Hierüber verfügt die Landesregierung über keine Informationen.

Wie hoch sind die Materialkosten für die Zäune?

Zu Frage 10: Die Einzelpreise der beauftragten Firma liegen nicht vor.