Sozialhilfe

Wie hoch ist die Anzahl der Bedarfsgemeinschaften an Empfänger/-innen des ALG II und der Sozialhilfe im Saarland im Vergleich zur Bundesrepublik?

(tabellarische Auflistung in absoluten Zahlen unterteilt in Ehepaare mit/ohne Kinder, allein Erziehende Männer/Frauen mit Kindern) Anteil an den Haushalten des jeweiligen Haushaltstyps insgesamt

Wie hoch war die Anzahl der Bedarfsgemeinschaften von allein Erziehenden Empfänger/Innen des ALG II und der Sozialhilfe am Jahresende 2005 bis Ende 2006 im Saarland im Vergleich zur Bundesrepublik?

(tabellarische Auflistung in Prozent)

Zu Frage 36:

Die folgende Tabelle stellt den Anteil der Bedarfsgemeinschaften von allein Erziehenden Empfänger/Innen des ALG II und der Sozialhilfe am Jahresende 2005 bis Ende 2006 im Vergleich Saarland /Bund dar: Anteil an den Haushalten des jeweiligen Haushaltstyps insgesamt Quelle: Statistisches Landesamt

Hat die Landesregierung Maßnahmen bzw. Projekte umgesetzt, um der Verarmung von Familien entgegenzuwirken? Wenn ja, welche?

(tabellarische Auflistung) Wenn nein, warum nicht?

Zu Frage 37:

Es wird auf die bei den Fragen 7, 23 b, 29 und 32 aufgeführten Programme und Maßnahmen verwiesen, die auch der Verarmung von Familien entgegenwirken.

Armut von Kindern und Jugendlichen (Kinderarmut) Kinder gelten in der Armutsforschung als Armutsrisiko. Es ist eine Tatsache, dass Kinder ihre Eltern mehr Geld kosten, als der Staat als Ausgleich zur Verfügung stellt. Daraus wird gefolgert, dass mit der Geburt eines jeden Kindes der Lebensstandard oder der Wohlstand einer Familie sinkt. (vgl. Gerda Holz; „Kinderarmut verschärft Bildungsmisere", Aus Politik und Zeitgeschichte B 21 ­ 22/2003) Armut von Kindern und Jugendlichen ist immer eng verknüpft mit der Armut der Eltern. Allerdings gibt es beträchtliche Unterschiede zwischen Armut von Erwachsenen und Kindern. Armut, die zu Beginn einer persönlichen Biographie auftritt, kann die gesamte spätere Lebensentwicklung gefährden. (Hanesch, Krause, Bäcker, Armut und Ungleichheit in Deutschland, 2000, Seite 273; vgl. G. Holz, „Kinderarmut verschärft Bildungsmisere", Aus Politik und Zeitgeschichte, B 21 ­ 22/2003)

Wie viele Kinder und Jugendliche lebten im Saarland in Bedarfgemeinschaften, die laufende Hilfen zum Lebensunterhalt außerhalb von Einrichtungen bezogen im Zeitraum von 2001 bis Ende 2004?

(in absoluten Zahlen und Prozent; unterteilt in Kinder unter 15 Jahren und Jugendlichen zwischen 15 und 18 Jahren)