Morbiditätsunterschieden

Ein weiterer Grund für die höhere Krankenhaushäufigkeit im Saarland liegt in den ausgeprägten Morbiditätsunterschieden der Saarländerinnen und Saarländer, die signifikant häufiger als der Durchschnitt der Deutschen insgesamt Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfälle, Krebserkrankungen und Diabetes haben. Dies dürfte wesentlich auf die früheren sehr ungesunden Arbeitsbedingungen in der Montanindustrie, die dauernde Gesundheitsschäden verursacht haben, zurückzuführen sein. Die gegenläufige Entwicklung im Bund und im Saarland könnte ein Anzeichen dafür sein, dass die Morbiditätsunterschiede geringer werden.

Geburten:

Der seit Jahren andauernde Geburtenrückgang wurde im Jahr 2004 gestoppt. Die Geburtenzahl stieg 2004 gegenüber dem Vorjahr um 64 Geburten bzw. um 0,8 % auf 8.279 Geburten an. In den Jahren 2005 und 2006 setzte sich der Geburtenrückgang fort, konnte aber 2007 wieder gestoppt werden, was folgende Tabelle zeigt:

Der Geburtenrückgang führte zwangsläufig au m Rückgang der Bettennutzung in den eburtshilflichen Abteilungen. Der Krankenhausplan 2006 - 2010 hat dieser Entwicklung Rechedeutung für die geburtshilflichen Abteilungen ist die in § 23 Abs. 7 SKHG zur ualitätssicherung vorgeschriebene Mindestmenge von 300 Geburten jährlich. In der Vergan.4 Verweildauer er versteht man die Anzahl der Tage, die ein Patient bzw. eine Patientin urchschnittlich in vollstationärer Behandlung im Krankenhaus verbringt.

Die Auswirkungen des m harmakologischen Fortschritts, z. B. durch wirksamere Medikamente, effizientere Operationsverfahren und verbesserte medizinisch-technische Geräte, können verweildauersenkende Effe Innovationen können aber auch zu einer Zunahme der Verweildauer führen, z. B. b ntransplantat ühgeborener mit geringem Geburtsgewicht. Auch die zunehmende Mulälterer Menschen kann zu einer längeren Verweildauer führen. D bes Krankenhaushygiene kann hingegen eine Reduzierung der Verweildauer bewirken, weil Krantionen vermieden werden. Denselben Effekt kann mit dem z mend e bewerb im Gesundheitswesen einhergehende Spezialisierung und dadurch mögliche Optimier Behandlungsabläufe haben.