Sanierung und Modernisierung des Olympiastadions

„Der Senat wird beauftragt, folgende Grundsätze zu beachten:

1. Das Olympiastadion soll bei einem weitestgehenden Erhalt des historischen Erscheinungsbildes im Außenbereich zu einer multifunktionalen, international konkurrenzfähigen, attraktiven und modernen Sportarena umgebaut werden.

2. Die Vorteile der nicht ausgewählten Entwürfe sind so in den favorisierten Entwurf einzuarbeiten, dass es im Innenbereich zu einer sportfachlich und wirtschaftlich optimalen Lösung kommt, wodurch das Stadion zu einer zukunftsgerechten erstklassigen Sportstätte werden soll.

3. Bei der Erarbeitung der sportfachlich optimalen Lösung, insbesondere bei der Nachbesserung des favorisierten Entwurfs, ist mindestens bis zur Herstellung des endgültigen Planentwurfs eine Kommission zur Beratung, bestehend aus: Landessportbund Berlin, Berliner Fußballverband, Hertha BSC, Berliner Leichtathletikverband und weitere Experten, z. B. ISTAF-Vertreter, zu beteiligen.

4. In einer Betreibergesellschaft soll die Verantwortung für Planung, Durchführung und Finanzierung des Stadionumbaus sowie der Betrieb für das Stadion und das Gesamtgelände zusammengeführt werden.

5. Bei der Finanzierung ist eine angemessene Beteiligung des Bundes sicherzustellen, die der bisherigen Eigentumsanlage und seiner Verantwortung für den derzeitigen Zustand des Stadions entspricht."

Hierzu wird berichtet:

Im Verfahren zur Vergabe einer öffentlichen Baukonzession im nicht offenen Verfahren gemäß VOB/A für Umbau und Betrieb des Olympiastadion Berlin werden zurzeit die Detailverhandlungen durchgeführt, sodass mit einem baldigen Vertragsabschluss gerechnet werden kann.

Es wird daher vor dem Hintergrund des laufenden Vefahrens um Fristverlängerung bis Ende Juni 2000 gebeten, um dann ausführlich berichten zu können.