Erfahrungen mit dem Heizspiegel im Wohnungswesen

Das Abgeordnetenhaus wolle beschließen:

Der Senat wird aufgefordert, bis zum 30. Juni 2000 über die bisherigen Erfahrungen mit der Anwendung des Heizspiegels zu berichten. In dem Bericht soll auch aufgeführt sein, welche Auffassung die Mieter- und Vermieterorganisationen zur Anwendung des Heizspiegels vertreten.

Ferner soll dargestellt werden, für welche der notwendigen Modernisierungsmaßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs welche ungefähren Kosten entstehen würden, wie diese auf die Kaltmiete umlagefähig wären und welche Konsequenzen sich daraus für die Mietentwicklung im Verhältnis zur Senkung der Mietnebenkosten (Energiekosten, Instandsetzung, Wartung) ergeben könnten.

Begründung:

Der Heizspiegel wurde erstmals im September 1999 aufgestellt.

Er ist ein zunächst rechtsunverbindliches Instrument zur Ermittlung von „Verbrauchskennwerten" in zentral beheizten Wohngebäuden und soll der Feststellung der energetischen Qualität dienen. Er könnte auch hilfreich sein bei einem CO2-MinderungsMonitoring. Zudem könnte der Heizspiegel gegebenenfalls helfen, einen „breiten Energiedialog" zu unterstützen.