Erfassung von Kennzahlen aller Studienplätze der Berliner Hochschulen

„Der Senat wird aufgefordert, rechtzeitig zum Beginn der ersten Lesung des Haushalts 2001 die Erfassung von Kennzahlen aller Studienplätze der Berliner Hochschulen in Zusammenarbeit mit der HIS GmbH zu sichern. Dabei ist insbesondere auf die Studiengänge an Fachhochschulen, an den Kunsthochschulen und der Hochschule der Künste sowie die Studiengänge Medizin, Zahnmedizin und Veterinärmedizin einzugehen. Die Darstellung ist dem Abgeordnetenhaus zum o. g. Termin zur Kenntnis zu geben."

Hierzu wird berichtet:

Die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur hatte dem Abgeordnetenhaus mit Drucksache Nr. 13/2981 vom 19. August 1998 einen Bericht „Kennzahlensystem und Ausstattungsvergleich der Berliner Universitäten" zur Kenntnisnahme vorgelegt.

Außerdem wurde dem Abgeordnetenhaus mit Drucksache Nr. 13/3659 vom 19. April 1999 ein Bericht über die „Erfassung von Kennzahlen aller Studienplätze der Berliner Hochschulen" zur Kenntnisnahme vorgelegt.

Die Untersuchungen, die zunächst auf die drei Universitäten beschränkt waren, wurden um die Fachhochschulen, die Kunsthochschulen und die Hochschule der Künste erweitert. Somit kommt das Instrumentarium des Kennzahlensystems und Ausstattungsvergleichs im Bereich der staatlichen Hochschulen des Landes Berlin flächendeckend zum Einsatz.

In Anlage A sind die Ergebnisse der Untersuchung für die Universitäten auf der Datenbasis 1997 ­ in der auch die Veterinärmedizin an der Freien Universität einbezogen ist ­ und in Anlage B die Resultate für die Fachhochschulen und Kunsthochschulen auf der Datenbasis 1998 beigefügt.

Die Untersuchungen haben gezeigt, dass das von der HIS GmbH entwickelte Verfahren ein geeignetes Instrumentarium ist, vergleichbare und nachvollziehbare Ergebnisse über die Ausgaben- und Ausstattungsstruktur dauerhaft zu liefern. Das Verfahren wird sowohl an den Universitäten als auch an den Fachhochschulen und Kunsthochschulen auf Dauer eingeführt. An den Universitäten läuft derzeit die Untersuchung auf der Datenbasis 1998, an den Fachhochschulen und Kunsthochschulen auf Grundlage der Daten 1999.

Wie bisher, wird auch bei künftigen Untersuchungen eine enge Abstimmung mit der HIS GmbH erfolgen, damit auch weiterhin eine überregionale Vergleichbarkeit gewährleistet wird.

Es war vorgesehen, für die derzeit vorliegenden Berichtsergebnisse einen überregionalen Vergleich durch die HIS GmbH durchführen zu lassen. Da sich die Untersuchungen im Bereich der fünf norddeutschen Länder bei der HIS GmbH verzögert haben, wird der flächendeckende, überregionale Vergleich voraussichtlich erst im Oktober 2000 vorliegen.

Wir bitten, den Beschluss damit als erledigt anzusehen.