Erziehung

Zur Erfüllung dieses Auftrages stehen drei Fortbildungsstätten zur Verfügung. Insgesamt dient die Fortbildung der Mitarbeiter der Landeseinrichtungen der Sicherung und Förderung fachlicher Standards in der Berliner Jugendhilfe. Darüber hinaus qualifizieren alle drei Häuser Dozenten und Dozentinnen im Bereich sozialpädagogischer Fortbildung (train the trainer). 1995 haben die Sozialpädagogischen Fortbildungsstätten des Landes Berlin im Rahmen der Verwaltungsreform den Status als je eigenständiges Leistungs- und Verantwortungszentrum (LuV) zuerkannt bekommen, deren Einnahmen und Ausgaben bis 1999 in eigenen Kapiteln veranschlagt worden sind.

Die Sozialpädagogische Fortbildungsstätte Haus am Rupenhorn dient der Fortbildung und Qualifizierung sozialpädagogischer Fachkräfte, insbesondere aus dem Bereich der Kindertagesstätten und der Jugendförderung, der Förderung der Arbeitsmethoden in diesen Bereichen und des Erfahrungsaustausches auf nationaler und internationaler Ebene auf dem Gebiet der Sozialpädagogik. Für Lehrgänge und Kurse stehen 24 Übernachtungsplätze zur Verfügung. Veranstaltungsträger können sowohl das Haus am Rupenhorn als auch andere Institutionen sein.

Die Sozialpädagogische Fortbildungsstätte Haus Koserstraße dient der Fortbildung und Qualifizierung sozialpädagogischer Fachkräfte, insbesondere der Fachkräfte mit beratender Tätigkeit, Fachkräfte der ambulanten Erziehungshilfen, der Amtsvormundschaft und Mitarbeiter/innen mit Leitungsaufgaben.

Die Sozialpädagogische Fortbildungsstätte Haus Schweinfurthstraße dient der Fortbildung sozialpädagogischer Fachkräfte aus dem Bereich der Fremdunterbringung, insbesondere aus Heimen und Wohngemeinschaften, sowie dem Pflegekinderwesen und der Jugendgerichtshilfe.

Erläuterungen zu den Produkten

Durch die Zusammenführung der drei Häuser in einem Kapitel im Haushaltsplan 2000 können nur die Planzahlen 2000 genannt werden. Fortbildungsangebote unterschiedlicher Dauer, Themen- und Veranstaltungsstruktur zur Erhaltung und Verbesserung fachlicher und persönlicher Kompetenz mit dem Ziel der bestmöglichen Umsetzung des SGB VIII in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien, sowie entsprechender Unterstützung der Organisationsentwicklung.

Rechtsgrundlagen: Empfehlungen der Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter vom Mai 1994.

Die Mengen beinhalten Eigenveranstaltungen, Kooperationsveranstaltungen anteilig dem Einsatz eigener Ressourcen. Unberücksichtigt bleiben Veranstaltungen der Qualifizierungsoffensive. Die für 1999 geplante Menge von 14100 Stunden konnte im Rahmen des Plafonds übertroffen werden. Die Nachfrage konnte nicht gedeckt werden. Aufgrund der begrenzten Ressourcen ist eine nennnenswerte Mengenausweitung nicht wahrscheinlich.

Es können derzeit nur die Einnahmen und Ausgaben, nicht jedoch die Erträge und Kosten dargestellt werden. Auf Grund rechtlicher Bestimmungen ist das Produkt entgeltfrei. Interne Verrechnungen sind noch nicht vorgesehen. Einnahmen sind ausschließlich auf managementbedingte Aktivitäten zurückzuführen. Es ist damit zu rechnen, dass wegen der geringen Sachmittelausstattung ein Teil der Honorarmittel budgetneutral umgewidmet werden muß.

Das Angebot soll wegen der hohen Nachfrage in gleichbleidender Qualität aufrechterhalten werden. Erläuterungen: Veranstaltungsberatung, Fortbildungsangebote wie oben, aber speziell für Moderatoren und Multiplikatoren.

Rechtsgrundlagen wie oben.

Die Mengen beinhalten Beratungsleistungen und Veranstaltungen wie Produkt 61095. Die für 1998 geplante Menge von 1100 Stunden konnte im Rahmen des Plafonds erreicht und überschritten werden. Für 2000 wird abhängig von der Infrastruktur im Jugendhilfe- und Fortbildungsbereich mit einer Mengensteigerung gerechnet.

Es können derzeit nur die Einnahmen und Ausgaben, nicht jedoch die Erträge und Kosten dargestellt werden. Auf Grund rechtlicher Bestimmungen ist das Produkt entgeltfrei. Interne Verrechnungen sind noch nicht vorgesehen.

Das Angebot soll wegen der hohen Nachfrage in gleichbleibender Qualität aufrechterhalten werden.