Grenzen iN die Werderstraße iO die Kurstraße iS die Gertraudenstraße iW die

Einleitung eines Bebauungsplanverfahrens im städtebaulichen Entwicklungsbereich „Hauptstadt Berlin" (2)

­ Drsn Nr. 13/3369, Nr. 13/3777 und Nr. 14/125 ­ 2. Zwischenbericht ­

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung legt nachstehende Mitteilung dem Abgeordnetenhaus zur Besprechung vor:

Das Abgeordnetenhaus hat in seiner Sitzung am 3. Juni 1999

Folgendes beschlossen: „Der Senat wird beauftragt, für die Neugestaltung des Friedrichswerder in Ergänzung des Bebauungsplanes I­209 einen Bebauungsplan zu entwickeln, der eine Bebauung (vorzugsweise Wohnbebauung) zwischen Werder- und Gertraudenstraße unter Berücksichtigung von zwei Grünanlagen in Anlehnung an die historische Bebauung zulässt.

Grenzen: i.N. die Werderstraße i.O. die Kurstraße i.S. die Gertraudenstraße i.W. die Niederwall-/Oberwallstraße.

Hierzu wird berichtet:

Die mit dem Antrag geforderte Entwicklung eines Bebauungsplanes in Fortführung des Bebauungsplanes I-209 Friedrichswerder-West wurde bereits Ende 1997 begonnen. Mit Datum vom 30. September 1997 wurde der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan I­209 Friedrichswerder-West und damit das Bebauungsplanverfahren für das westlich an den Bebauungsplan I­207 Auswärtiges Amt anschließende Gebiet gefasst. Im Mai 1998 wurde die frühzeitige Bürgerbeteiligung durchgeführt.

Stadtplanerisches Ziel war zu diesem Zeitpunkt die Sicherung und Entwicklung der Grünanlage. Im Zuge der Diskussion zum „Planwerk Innenstadt" der ehemaligen Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Umweltschutz und Technologie wurden dann auch andere städtebauliche Lösungen für den Bereich Friedrichswerder-West für möglich erachtet.

Nach ausführlichen öffentlichen Debatten und internen Werkstattgesprächen wurde das „Planwerk Innenstadt" als überbezirkliches Leitbild und planerische Grundlage vom Abgeordnetenhaus am 27. Mai 1999 zur Kenntnis genommen. Das Planwerk sieht im Bereich Friedrichswerder-West Wohnbebauung mit zwei Grünanlagen vor. Dieses Konzept ist Grundlage für die Erarbeitung des Bebauungsplanes I­209.

Es ist beabsichtigt, den Schlussbericht voraussichtlich Ende 2000 vorzulegen.