Ausbildung

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(2) Eine in der Deutschen Demokratischen Republik abgeschlossene erzieherische Ausbildung kann von dem für Jugend zuständigen Mitglied des Senats als Grundlage für die Erteilung der staatlichen Anerkennung gemäß § 1 dieses Gesetzes anerkannt werden, wenn der Bildungsgang nach Zugang, Inhalt, Dauer und Abschluß den im Land Berlin geltenden Bestimmungen entspricht und durch eine geeignete Anpassungsfortbildung sowie eine erfolgreiche Berufspraxis im Erziehungsdienst ergänzt wurde. Die Anpassungsfortbildung kann von außerhalb der Berliner Verwaltung stehenden gemeinnützigen Trägern vermittelt werden. Diese bedürfen einer allgemein oder im Einzelfall erteilten Anerkennung durch das für Jugend zuständige Mitglied des Senats.

(2) Eine in der Deutschen Demokratischen Republik abgeschlossene erzieherische Ausbildung kann von der für Jugend zuständigen Senatsverwaltung oder einer ihr nachgeordneten Behörde als Grundlage für die Erteilung der staatlichen Anerkennung gemäß § 1 dieses Gesetzes anerkannt werden, wenn der Bildungsgang nach Zugang, Inhalt, Dauer und Abschluss den im Land Berlin geltenden Bestimmungen entspricht und durch eine geeignete Anpassungsfortbildung sowie eine erfolgreiche Berufspraxis im Erziehungsdienst ergänzt wurde. Die Anpassungsfortbildung kann von außerhalb der Berliner Verwaltung stehenden gemeinnützigen Trägern vermittelt werden. Diese bedürfen einer allgemein oder im Einzelfall erteilten Anerkennung durch die für Jugend zuständige Senatsverwaltung oder eine ihr nachgeordnete Behörde.

§ 9 a Europaklausel:

(1) Die Anerkennung eines außerhalb der Bundesrepublik Deutschland von Angehörigen eines Mitgliedsstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erworbenen Ausbildungsabschlusses im Sinne des § 1 Abs. 1 erfolgt nach der Richtlinie 89/48/EWG des Rates vom 21. Dezember 1988 über eine allgemeine Regelung zur Anerkennung der Hochschuldiplome, die eine mindestens dreijährige Berufsausbildung abschließen (ABl. EG 1989 Nr. L 19 S. 16), der Richtlinie 92/51/EWG des Rates vom 18. Juni 1992 über eine zweite allgemeine Regelung zur Anerkennung beruflicher Befähigungsnachweise in Ergänzung zur Richtlinie 89/48/EWG (ABl. EG Nr. L 209 S. 25) und der Richtlinie 95/43/EG der Kommission vom 20. Juli 1995 zur Änderung der Anhänge C und D der Richtlinie 92/51/EWG des Rates über eine zweite allgemeine Regelung zur Anerkennung beruflicher Befähigungsnachweise in Ergänzung zur Richtlinie 89/48/EWG (ABl. EG Nr. L 184 S. 21).

(2) Die Anerkennung wird erteilt, wenn der Antragsteller über die für die Ausübung eines der in § 1 Abs. 1 genannten Berufe erforderlichen deutschen Sprachkenntnisse verfügt und seine Qualifikation für diesen Beruf durch einen Befähigungsnachweis belegt, der den Anforderungen der in Absatz 1 genannten Richtlinien genügt. Entspricht die Qualifikation ihrem Inhalt nach nicht den in diesem Gesetz oder seinen Durchführungsverordnungen nach § 10 bestimmten Anforderungen, so kann die staatliche Anerkennung unter Beachtung der in den Richtlinien genannten Voraussetzungen von der erfolgreichen Ableistung eines Anpassungslehrgangs oder dem Bestehen einer Eignungsprüfung abhängig gemacht werden.

Die Antragsteller haben das Recht, zwischen dem Anpassungslehrgang und der Eignungsprüfung zu wählen. Die Dauer des Anpassungslehrgangs darf

1. für Erzieher drei Jahre

2. für Kinderpfleger zwei Jahre nicht überschreiten.

(3) Die Entscheidung über die Anerkennung trifft die für die staatliche Anerkennung nach § 1 Abs. 2 zuständige Senatsverwaltung oder eine ihr nachgeordnete Behörde. Die danach zuständige Senatsverwaltung wird ermächtigt entsprechend § 10 durch Rechtsverordnung nähere Einzelheiten über den Nachweis der deutschen Sprachkenntnisse, die Voraussetzungen, den Inhalt und das Verfahren des Anpassungslehrgangs und der Eignungsprüfung, soweit erforderlich, das Auswahlverfahren bei beschränkter Kapazität zu regeln sowie durch Vereinbarungen mit anderen Bundesländern die Voraussetzungen für eine gemeinsame Durchführung von Anpassungslehrgängen und Eignungsprüfungen zu schaffen.

§ 10:

Durchführungsvorschriften:

(1) Das für Jugend zuständige Mitglied des Senats wird ermächtigt, im Einvernehmen mit dem für Schulwesen zuständigen Mitglied des Senats durch Rechtsverordnung Bestimmungen zu erlassen über

§ 10:

Durchführungsvorschriften:

(1) Die für Jugend zuständige Senatsverwaltung wird ermächtigt, im Einvernehmen mit der für Schule zuständigen Senatsverwaltung durch Rechtsverordnung Bestimmungen zu erlassen über

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1. Ausbildungsverlauf des Berufspraktikums einschließlich Feststellung der erfolgreichen Ableistung, Folgen von Ausfallzeiten sowie Wiederholung berufspraktischer Tätigkeiten.

2. Eignung, Anerkennung und Auswahl der Praxisstellen, Qualifikation der Praxisanleiter, Ausbildungspläne und Praxisbeurteilungen sowie Erfahrungsberichte des Praktikanten,

3. Aufgaben, Inhalte und Umfang des praxisbegleitenden Seminars sowie Feststellung der erfolgreichen Teilnahme,

4. Aufgaben, Zusammensetzung und Berufung der Kommission für das Kolloquium,

5. Zulassung zum Kolloquium, Verfahren sowie Art und Umfang der im Kolloquium zu erbringenden Leistungen, Folgen der erfolglosen Teilnahme,

6. Verfahren der Erteilung der staatlichen Anerkennung und

7. Besonderheiten der berufsbegleitenden Erzieherausbildung.

8. Zugang, Inhalt, Umfang und Abschluß der Anpassungsfortbildung gemäß § 9 Abs. 2 Satz 1 sowie inhaltliche und förmliche Voraussetzungen für die Anerkennung von Fortbildungsträgern gemäß § 9 Abs. 2 Satz 3.

(2) Die zur Ausführung diese Gesetzes erforderlichen Verwaltungsvorschriften erläßt das für Jugend zuständige Mitglied des Senats.

1. Ausbildungsverlauf des Berufspraktikums einschließlich Feststellung der erfolgreichen Ableistung, Folgen von Ausfallzeiten sowie Wiederholung berufspraktischer Tätigkeiten.

2. Eignung (...) und Auswahl der Praxisstellen, Qualifikation der Praxisanleiter, Ausbildungspläne und Praxisbeurteilungen sowie Erfahrungsberichte des Praktikanten

3. Aufgaben, Inhalte und Umfang des praxisbegleitenden Seminars sowie Feststellung der erfolgreichen Teilnahme,

4. Aufgaben, Zusammensetzung und Berufung der Kommission für das Kolloquium,

5. Zulassung zum Kolloquium, Verfahren sowie Art und Umfang der im Kolloquium zu erbringenden Leistungen, Folgen der erfolglosen Teilnahme,

6. Verfahren der Erteilung der staatlichen Anerkennung und

7. Besonderheiten der berufsbegleitenden Erzieherausbildung.

8. Zugang, Inhalt, Umfang und Abschluss der Anpassungsfortbildung gemäß § 9 Abs. 2 Satz 1 sowie inhaltliche und förmliche Voraussetzungen für die Anerkennung von Fortbildungsträgern gemäß § 9 Abs. 2 Satz 3,

9. Ausbildungsabschlüsse in der Deutschen Demokratischen Republik, die Grundlage einer staatlichen Anerkennung als Erzieherin oder Erzieher sein können, sowie die näheren Voraussetzungen einer ergänzenden Berufspraxis.

(2) Die zur Ausführung diese Gesetzes erforderlichen Verwaltungsvorschriften erlässt die für Jugend zuständige Senatsverwaltung.

Verordnung zur Durchführung des Gesetzes über das Berufspraktikum und die staatliche Anerkennung von Erziehern und Kinderpflegern

§ 1:

Ausbildungsberuf

(2) Im Rahmen der Kinderpflegerausbildung soll die berufspraktische Tätigkeit in mindestens zwei anerkannten Praxisstellen von jeweils sechs Monaten Dauer abgeleistet werden.

Absatz 1 Satz 3 bis 5 findet entsprechend Anwendung. Als Praxisstellen kommen Kindertagesstätten, Tagesgroßpflegestellen, Heime oder ähnliche Einrichtungen in Betracht.

Verordnung zur Durchführung des Gesetzes über das Berufspraktikum und die staatliche Anerkennung von Erziehern und Kinderpflegern

§ 1:

Ausbildungsberuf

(2) Im Rahmen der Kinderpflegerausbildung soll die berufspraktische Tätigkeit in mindestens zwei geeigneten Praxisstellen von jeweils sechs Monaten Dauer abgeleistet werden. Absatz 1 Satz 3 bis 5 findet entsprechend Anwendung. Als Praxisstellen kommen Kindertagesstätten, Tagesgroßpflegestellen, Heime oder ähnliche Einrichtungen in Betracht.

(3) Ausfallzeiten im Berufspraktikum infolge von Krankheit oder sonstigen nicht zu vertretenden Gründen werden bei der berufspraktischen Tätigkeit höchstens bis zu zwei Monaten und hinsichtlich der Teilnahme am praxisbegleitenden Seminar in der Erzieherausbildung höchstens bis zu zehn und in der Kinderpflegerausbildung bis zu fünf Unterrichtstagen angerechnet, wenn dadurch der Ausbildungszweck nicht beeinträchtigt wird.

Soweit eine Anrechnung nicht erfolgt, verlängern sich Dauer der berufspraktischen Tätigkeit und Teilnahme am praxisbegleitenden Seminar. Bereits erbrachte Ausbildungsleistungen sind zu wiederholen, soweit der Ausbildungszweck dies erfordert. Versäumt der Praktikant aus von ihm zu vertretenden Gründen mehr als zwei Monate der berufspraktischen Tätigkeit oder in der Erzieherausbildung mehr als zehn und in der Kinderpflegerausbildung mehr als fünf Unterrichtstage des praxisbegleitenden Seminars, so scheidet er aus dem Berufspraktikum aus. Die Entscheidungen nach Satz 1 bis 4 trifft die für Jugend zuständige Senatsverwaltung nach Anhörung von Praxisstelle und praxisbegleitendem Seminar.

(3) Ausfallzeiten im Berufspraktikum infolge von Krankheit oder sonstigen nicht zu vertretenden Gründen werden bei der berufspraktischen Tätigkeit höchstens bis zu zwei Monaten und hinsichtlich der Teilnahme am praxisbegleitenden Seminar in der Erzieherausbildung höchstens bis zu zehn und in der Kinderpflegerausbildung bis zu fünf Unterrichtstagen angerechnet, wenn dadurch der Ausbildungszweck nicht beeinträchtigt wird.

Soweit eine Anrechnung nicht erfolgt, verlängern sich Dauer der berufspraktischen Tätigkeit und Teilnahme am praxisbegleitenden Seminar. Bereits erbrachte Ausbildungsleistungen sind zu wiederholen, soweit der Ausbildungszweck dies erfordert. Versäumt der Praktikant aus von ihm zu vertretenden Gründen mehr als zwei Monate der berufspraktischen Tätigkeit oder in der Erzieherausbildung mehr als zehn und in der Kinderpflegerausbildung mehr als fünf Unterrichtstage des praxisbegleitenden Seminars, so scheidet er aus dem Berufspraktikum aus. Die Entscheidungen nach Satz 1 bis 4 trifft die für Jugend zuständige Senatsverwaltung oder eine ihr nachgeordnete Behörde nach Anhörung von Praxisstelle und praxisbegleitendem Seminar.

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§ 2:

Praxisstellen:

(1) Praxisstelle im Sinne des Erziehergesetzes ist nicht die Einrichtung, sondern die jeweilige Leistungseinheit einer sozialpädagogischen Einrichtung, insbesondere die Gruppe. In dieser soll der Praktikant Einblick in sämtliche dem Praxisanleiter obliegenden Funktionen erhalten und an deren Erfüllung mitwirken.

§ 2:

Praxisstellen:

(1) Praxisstelle im Sinne des Erziehergesetzes ist nicht die Einrichtung, sondern die jeweilige Leistungseinheit einer sozialpädagogischen Einrichtung, insbesondere die Gruppe. In dieser soll der Praktikant Einblick in sämtliche dem Praxisanleiter obliegenden Funktionen erhalten und an deren Erfüllung mitwirken.

(2) Die Anerkennung einer nichtbehördlichen Praxisstelle erfolgt auf Antrag, dem ein generelles Ausbildungskonzept beizufügen ist, aus dem Aufgabenbereich und Ausbildungsmöglichkeiten der Praxisstelle zu ersehen sind. Die Anerkennung darf nur erteilt werden, wenn die ausbildungsbezogenen Arbeitsbedingungen vergleichbar sind mit denen in Einrichtungen der öffentlichen Jugendhilfe. Den nach § 75 SGB VIII anerkannten Trägern der freien Jugendhilfe kann die Anerkennung für sämtliche ihnen angeschlossenen Praxisstellen insgesamt erteilt werden.

(wird aufgehoben)

(3) Die Ausbildung in der Praxisstelle muss dem Praktikanten Gelegenheit geben,

1. sich im alltäglichen Umgang mit Kindern und Jugendlichen, Erziehungsberechtigten und Mitarbeitern zu üben,

2. sich mit Aufgaben und Zielsetzungen der verschiedenen Arbeitsbereiche der Praxisstelle vertraut zu machen und

3. ihre Organisationsstrukturen, Arbeitsmittel und Arbeitsformen kennenzulernen.

Dem Praktikanten sind zunehmend Aufgaben in eigener Verantwortung zu übertragen, die seine Selbständigkeit und das Reflexionsvermögen im beruflichen Handeln stärken. Zur Durchführung der Ausbildung stellt die Praxisstelle unter Beteiligung des Praktikanten einen Ausbildungsplan (§ 4 Abs. 3 Nr. 1 Erziehergesetz) auf, der seinen Erfahrungs- und Kenntnisstand berücksichtigt sowie noch vorhandene Lücken der bisherigen Ausbildung ausgleichen soll. Der Praktikant und das praxisbegleitende Seminar erhalten je ein Exemplar des Ausbildungsplans, dem das generelle Ausbildungskonzept beizufügen ist.

(2) (unverändert, früher Absatz 3)

(4) Als Praxisanleiter geeignet sind staatlich anerkannte Erzieher, die eine mindestens zweijährige hauptberufliche Vollzeittätigkeit oder eine entsprechend längere Teilzeittätigkeit im Erziehungsdienst nach staatlicher Anerkennung nachweisen können, sofern sie sich in einer hauptberuflichen erzieherischen Tätigkeit befinden. Die für Jugend zuständige Senatsverwaltung kann vergleichbar qualifizierte Fachkräfte als Praxisanleiter zulassen. Für die Anleitung von Kinderpflegepraktikanten sind auch staatlich anerkannte Kinderpfleger geeignet, wenn sie nach ihrer staatlichen Anerkennung eine mindestens zweijährige hauptberufliche Vollzeittätigkeit nachweisen können. Als Praxisanleiter sollen Fachkräfte eingesetzt werden, die an einer Weiterbildung nach näherer Bestimmung durch die für Jugend zuständige Senatsverwaltung teilgenommen und einen entsprechenden Nachweis erbracht haben.

(3) Als Praxisanleiter geeignet sind staatlich anerkannte Erzieher, die eine mindestens zweijährige hauptberufliche Vollzeittätigkeit oder eine entsprechend längere Teilzeittätigkeit im Erziehungsdienst nach staatlicher Anerkennung nachweisen können, sofern sie sich in einer hauptberuflichen erzieherischen Tätigkeit befinden. Die für Jugend zuständige Senatsverwaltung oder eine ihr nachgeordnete Behörde kann vergleichbar qualifizierte Fachkräfte als Praxisanleiter zulassen. Für die Anleitung von Kinderpflegepraktikanten sind auch staatlich anerkannte Kinderpfleger geeignet, wenn sie nach ihrer staatlichen Anerkennung eine mindestens zweijährige hauptberufliche Vollzeittätigkeit nachweisen können. Als Praxisanleiter sollen Fachkräfte eingesetzt werden, die an einer Weiterbildung nach näherer Bestimmung durch die für Jugend zuständige Senatsverwaltung teilgenommen und einen entsprechenden Nachweis erbracht haben.

§ 3:

Praxisbeurteilung, Praxisbesuche:

(1) Am Ende der Tätigkeit des Praktikanten in der Praxisstelle fertigt der Praxisanleiter eine schriftliche Praxisbeurteilung an. In ihr ist begründet die Aussage zu treffen, ob die berufspraktische Tätigkeit mit oder ohne Erfolg ausgeübt wurde. Die Praxisstelle übersendet die Praxisbeurteilung nach Kenntnisnahme durch den Praktikanten unverzüglich dem praxisbegleitenden Seminar und händigt dem Praktikanten eine Zweitschrift aus. Die Praxisbeurteilung der Praxisstelle, in der die letzte berufspraktische Tätigkeit von der Teilnahme am Kolloquium abgeleistet wird, ist dem praxisbegleitenden Seminar in der Regel einen Monat vor dem festgesetzten Kolloquiumstermin zuzuleiten. Bestehen Zweifel über Aussagen einer Praxisbeurteilung, so hat das praxisbegleitende Seminar im Einvernehmen mit der Praxisstelle das Ergebnis der Praxisbeurteilung festzustellen. Wird ein Einvernehmen nicht erzielt, so entscheidet die für Jugend zuständige Senatsverwaltung.

§ 3:

Praxisbeurteilung, Praxisbesuche:

(1) Am Ende der Tätigkeit des Praktikanten in der Praxisstelle fertigt der Praxisanleiter eine schriftliche Praxisbeurteilung an. In ihr ist begründet die Aussage zu treffen, ob die berufspraktische Tätigkeit mit oder ohne Erfolg ausgeübt wurde. Die Praxisstelle übersendet die Praxisbeurteilung nach Kenntnisnahme durch den Praktikanten unverzüglich dem praxisbegleitenden Seminar und händigt dem Praktikanten eine Zweitschrift aus. Die Praxisbeurteilung der Praxisstelle, in der die letzte berufspraktische Tätigkeit von der Teilnahme am Kolloquium abgeleistet wird, ist dem praxisbegleitenden Seminar in der Regel einen Monat vor dem festgesetzten Kolloquiumstermin zuzuleiten. Bestehen Zweifel über Aussagen einer Praxisbeurteilung, so hat das praxisbegleitende Seminar im Einvernehmen mit der Praxisstelle das Ergebnis der Praxisbeurteilung festzustellen. Wird ein Einvernehmen nicht erzielt, so entscheidet die für Jugend zuständige Senatsverwaltung oder eine ihr nachgeordnete Behörde.