Flächenbilanz im Güterverkehrszentrum

Das Güterverkehrszentrum (GVZ) ist das bedeutendste Gewerbegebiet Bremens für Unternehmen aus dem Logistik-Bereich. Während Bremen in den 90er Jahren 8,7 ha Gewerbefläche pro Jahr im GVZ verkaufen konnte, sank die durchschnittliche des Werts. Bei einigen Flächen des GVZ findet gegenwärtig die noch ausstehende Aufhöhung mit Sand statt.

Wir fragen den Senat:

1. Welche voll erschlossenen Flächen standen zum 31. Dezember 2006 im GVZ sofort zur Vermarktung bereit? (Bitte Angabe der Flurstücke, der Größe der sind.)

2. Angabe der Flurstücke, der Größe der jeweils aufgehöhten Flurstücke sowie der Gesamtfläche)

3. Welche Kosten fallen für die Aufhöhungen der Jahre 2006 und 2007 pro Fläche und in der Summe an?

4. Aus welchen Mitteln wurden und werden diese Aufhöhungen finanziert?

5. bereits verkauft? (Bitte Angabe der Flurstücke und der jeweiligen Größe der Flurstücke)

6. Welche dieser aufgehöhten Flächen sind mit Optionen oder Reservierungen belegt? (Bitte Angabe der Flurstücke und der jeweiligen Größe der Flurstücke)

7. Angabe der Flurstücke und der jeweiligen Größe der Flurstücke)

8. Auf welche Weise wird sichergestellt, dass sich im GVZ nur Unternehmen der Logistik-Branche ansiedeln?

Klaus Möhle, Karoline Linnert und Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Dazu Antwort des Senats vom 13. Februar 2007

Vorbemerkung:

Der Logistiksektor boomt. Die Verkaufserfolge des vergangenen Jahres und die sich abzeichnenden Flächenvermarktungen in 2007 belegen, dass Bremen und insbesondere der Logistikstandort Links der Weser/GVZ sehr gute Chancen haben, weiterhin von dieser Entwicklung zu profitieren, wenn sich die marktspezifischen Anforderungen erfüllen lassen.

Die Vermarktungen im Bremer GVZ unterliegen zyklischen Schwankungen, die eng zeigt sich aktuell eine deutlich ansteigende Nachfragesituation, die an die Vermarktungserfolge zu Beginn der 90er Jahre erinnert. Zwischen 1989 und 1992 waren im Jahresdurchschnitt 18 ha Gewerbeflächen vermarktet worden, 2006 betrug die Vermarktungsleistung 16,3 ha und für 2007 zeichnen sich aufgrund konkreter Verhandlungen der BIG mit Logistikunternehmen erneut Vermarktungen in dieser Größenordnung ab. Aktuell sind 16,1 ha Gewerbeflächen im GVZ verbindlich für nachfragende Logistikunternehmen reserviert. im Logistikimmobilienmarkt erzielt werden und dass die Leerstandsquote von 3 % in 2005 auf 1 % in 2006 gesunken ist.

Die Erfahrungen der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass als wesentlicher Angebotsfaktor für erfolgreiche Gewerbeflächenvermarktung insbesondere die kurzfristige Verfügbarkeit baureifer ­ und damit auch aufgehöhter ­ Flächen in der nachgefragten Flächengröße und im erforderlichen Flächenzuschnitt anzusehen ist. Die für die Bemühung Bremens, das Land zu einem Kompetenzzentrum Logistik weiterzuentwickeln und so Wachstum und Arbeitsplätze zu generieren.

Der Senator für Wirtschaft und Häfen arbeitet daher derzeit gemeinsam mit der BIG an einem Konzept, in dem die erforderlichen Aufhöhungsmaßnahmen der kommenden Jahre dargestellt werden. Das Konzept soll den parlamentarischen Gremien voraussichtlich im März 2007 zur Beschlussfassung vorgelegt werden.

1. Welche voll erschlossenen Flächen standen zum 31. Dezember 2006 im GVZ sofort zur Vermarktung bereit? (Bitte Angabe der Flurstücke, der Größe der bitten wir, eine Übersichtskarte des GVZ beizufügen, in der die Flurstücke eingezeichnet sind.)

Als voll erschlossen ­ und damit unmittelbar vermarktbar ­ gelten Abwasser etc.) und vollständig aufgehöht (baureif) sind.

Zum 31. Dezember 2006 standen im GVZ Bremen ca. 38,3 ha voll erschlossene Gewerbeflächen zur Vermarktung bereit. Diese Gesamtfläche teilt sich in neun Teilflächen auf, die im beigefügten Übersichtsplan mit den Ziffern 01 bis 09 dargestellt sind (vergleiche Anlage 1). Nachfolgend werden die angefragten Detailinformationen aufgeführt:

2. Angabe der Flurstücke, der Größe der jeweils aufgehöhten Flurstücke sowie der Gesamtfläche)

Im Kalenderjahr 2006 wurden die im beigefügten Übersichtsplan mit den Kennziffern 06, 07, 08 und 10 bezeichneten Flächen mit einer Gesamtgröße von ca. 18,7 ha aufgehöht. Die Aufhöhungsmaßnahmen wurden aufgrund der von der BIG für diese Grundstücke geführten konkreten Verkaufsverhandlungen Lieferung der voll erschlossenen, baureifen Grundstücke konkret definierte Zeitfenster vorgegeben.

Im Kalenderjahr 2007 werden aus heutiger Sicht voraussichtlich keine zusätzlichen Aufhöhungsmaßnahmen durchgeführt.

3. Welche Kosten fallen für die Aufhöhungen der Jahre 2006 und 2007 pro Fläche und in der Summe an?

Für die zu Frage 2 benannten Aufhöhungsmaßnahmen wurden im Kalenderjahr 2006insgesamtca.3Mio.aufgewendet. Vorliegen der Schlussaufmaße fest. Dies wird voraussichtlich Ende des ersten Quartals 2007 der Fall sein.

Für das Kalenderjahr 2007 fallen aus heutiger Sicht ausschließlich Kosten für Kosten kann derzeit noch keine Aussage getroffen werden. Insofern wird auf die in der Vorbemerkung für März 2007 avisierte Vorlage verwiesen.

4. Aus welchen Mitteln wurden und werden diese Aufhöhungen finanziert?

5. Welche dieser 2006 aufgehöhten und 2007 aufzuhöhenden Flächen wurden bereits verkauft? (Bitte Angabe der Flurstücke und der Größe der jeweiligen Flurstücke) wurde mit Vertrag vom 18. Dezember 2006 für eine Betriebserweiterung eines Bestandsunternehmens veräußert. Für die übrigen in 2006 aufgehöhten Flächen im ersten Halbjahr 2007 positiv abgeschlossen werden können. Die noch in 2007 begonnen werden.

Für das Jahr 2007 sind derzeit keine weiteren Aufhöhungsmaßnahmen geplant (siehe oben).

6. Welche dieser aufgehöhten Flächen sind mit Optionen oder Reservierungen belegt? (Bitte Angabe der Flurstücke und der jeweiligen Größe der Flurstücke)

Für die im Jahr 2006 aufgehöhten Flächen bestehen Reservierungen für die im beigefügten Plan gekennzeichneten Flächen 06 (ca. 77.478 m2. Ergänzend wird darauf hingewiesen, dass mit Vertrag vom 21. April 2006 der Investorengruppe Eurinpro ein ca. 10,2 ha großes Grundstück im Geltungsbereich des Bebauungsplanes 1972 (GVZ Bremen, Heinrich-Wiegand-Straße/ Georg-Henschel-Straße) veräußert wurde. Das Unternehmen hat sich zu einer wurde mit ca. 150 zusätzlichen Stellen kalkuliert. Innerhalb des Grundstücksvertrages wurde für eine unmittelbar angrenzende Fläche in der Größe von ca. 26.000 m2 ein auf 24 Monate befristetes Optionsrecht vereinbart. Diese Grundstücksoption betrifft die im beigefügten Lageplan mit der Ziffer 09 gekennzeichnete Fläche.