Börse

Bericht zur Umsetzung des VGG zum Stand 30. Juni 2009

Darüber hinaus ist beabsichtigt Gesundheitszirkel ins Leben zu rufen. Interessierte Beschäftigte betroffener Bereiche können sich freiwillig zur Mitarbeit bereiterklären. Ziel ist die Erarbeitung präventiver Lösungen bei erkennbaren Problemen und speziellen Beschwerden.

Eine Fortbildungsveranstaltung für Führungskräfte zu dem wichtigen gesundheitsrelevanten Thema „Erkennen von psychischen Belastungen" wird am 17.09.2009 stattfinden.

Der Einsatz einer durch SenInnSport noch zur Verfügung zu stellenden Mitarbeiterbefragung ist geplant. Aus ihr sollen weitere Erkenntnisse über sinnvolle Maßnahmen im Gesundheits- und Personalmanagement gewonnen werden.

· Das im April 2008 beschlossene Gleichstellungspolitische Rahmenprogramm sieht vor, dass alle Senatsverwaltungen die politischen Schwerpunktsetzungen des Senats unter gleichstellungspolitischen Gesichtspunkten prüfen und weiterentwickeln und die Zielstellung, Gender Mainstreaming zu einem integrierten Teil der Verwaltungspraxis, wird weiter verfolgen.

Innerhalb der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen wurde zum 15.8.08 die Geschäftsstelle Gender-Mainstreaming in die Abteilung „Frauen und Gleichstellung" integriert.

· Innerhalb des Projektes „Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie im Land Berlin", das als eines der Leitprojekte im Rahmen des Modernisierungsprogramms „ServiceStadt Berlin" zur weiteren Stärkung der Bürgerorientierung, hier insbesondere für Wirtschaftbürgerinnen und ­bürger sowie Dienstleisterinnen und Dienstleister, beitragen wird, sind diverse Ideen und Maßnahmen im Bereich Rechtsangleichung, -vereinfachung, Einrichtung des sog. „Einheitlichen Ansprechpartners (EA)" sowie der entsprechenden IT-Unterstützung vorangetrieben und vollzogen worden.

· Im Rahmen des Programms Servicestadt Berlin wurde die eGovernment-Lösung „Starter-Center" bei IHK u. HWK implementiert. Zielsetzung des Projektes "Starter-Center" war es, den administrativen Aufwand im Zusammenhang mit Unternehmensgründungen deutlich zu vereinfachen. Kernbestandteil ist ein sogenanntes Metaformular, eine internetbasierte Software, die Gründer und Gründerinnen durch den Gründungsprozess führt. Eingebunden wurde der IT-Prozess in ein bei IHK und HWK einzurichtendes StarterCenter, das ergänzend ein umfassendes Beratungsangebot für Gründerinnen und Gründer anbietet.

Durch die Einführung eines „Metaformulars" können durch eine einzige Eingabe die Formalitäten für Berufsgenossenschaften, Gewerbeanmeldung, Arbeitsagentur, Finanzamt, Handwerksrolleneintragung, Sozialkassen erledigt werden. Dabei ist das StarterCenter komplett in die Existenzgründungsberatung der Kammern integriert - in der Handwerkskammer unter Beteiligung der Handwerksrolle (d.h., die Eintragung in die Handwerksrolle wird automatisch mit der Gewerbeanmeldung und den anderen Formalitäten verbunden).

- Das StarterCenter ging am 1. Juli 2008 in den „Echtbetrieb".

- 30. Oktober 2008: 1.000ste Gründung

- Stand 1.4.2009: 1980 Gründungsfälle

Damit erzielt das StarterCenter die höchsten Nutzungszahlen deutschlandweit. Es ist die einzige Landeslösung zwischen IHK und Handwerkskammer in Deutschland. Im DezemBericht zur Umsetzung des VGG zum Stand 30. Juni 2009 ber wurde es im Rahmen der Prämierungsfeier des bundesweiten Wettbewerbs „Ideenbörse Einfach Gründen" als Best Practice Modell ausgezeichnet.

2. Welche Maßnahmen haben die einzelnen Senatsverwaltungen ergriffen, um die Akzeptanz des VGG und seiner Instrumente innerhalb der Senatsverwaltungen und bei den Bezirken gegenüber dem Stand des Berichts zur Umsetzung des VGG 2008 zu erhöhen?

Antwort: Senatskanzlei Basierend auf den Ergebnissen der KLR- Jahresabschlüsse 2007 und 2008 wird in 2009 der Produktkatalog überarbeitet mit dem Ziel, den Produktzuschnitt stärker auf die Steuerungsinteressen der Abteilungsleitung und der Fachreferate zu fokussieren.

Parallel dazu soll eine Reduktion des Buchungsaufwandes für die Beschäftigten erreicht werden. Dadurch soll eine Steigerung der Akzeptanz der KLR in der Verwaltung erreicht werden.

Fortsetzung der Schulungsmaßnahmen für Vorgesetzte Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung Gegenüber dem Stand des Berichts zur Umsetzung des VGG 2008 wurden keine weiteren Maßnahmen ergriffen.

Senatsverwaltung für Finanzen Allgemein wird eingeschätzt, dass die Akzeptanz des VGG und seiner Instrumente grundsätzlich vorhanden ist.

Von den Beschäftigten werden zumindest Grundkenntnisse im VGG zwingend gefordert. Daher enthalten alle neu zu erstellenden bzw. zu überarbeitenden Anforderungsprofile (für Stellenbewertungen u. ä.) diese Anforderung und die Beschäftigten werden veranlasst, sich mit dem Thema VGG zu beschäftigen.

Nach weiterer vertiefter Fortbildung der Führungskräfte und der sie unterstützenden Sachbearbeiter wirken die Führungskräfte verstärkt auf die Umsetzung der Ziele und die Anwendung der Instrumente des VGG u. a. im Rahmen regelmäßiger Dienstbesprechungen hin. So wird in den abteilungs- und behördenübergreifenden Führungskräfteseminaren auf die Bedeutung von Kommunikation und Führungskräftezirkeln verwiesen. Mit Beginn des ersten (behördenübergreifenden) Führungskräftezirkels am 02.07.2009 erfolgte aktuell eine weitere Intensivierung von Führungskräfteschulungen.

Zur internen Veröffentlichung von Arbeitsergebnissen der Kosten- und Leistungsrechnung war das Fachinformationssystem der Steuerverwaltung genutzt worden, Bericht zur Umsetzung des VGG zum Stand 30. Juni 2009 welches positive Resonanz bei den Beschäftigten erfahren hatte. Bis zum Jahresende 2009 wird eine entsprechende ressortinterne Informationsplattform aufgebaut, auf die dann alle Bereiche des Ressorts Finanzen zugreifen können. Die technischen Umstellungsarbeiten dazu laufen.

Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz s. Antwort zu 1.

Senatsverwaltung für Inneres und Sport s. Antwort zu 1.

Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales

Die Akzeptanz des VGG wurde bei der SenIntArbSoz auf dem Gebiet des Personalmanagements durch folgende Maßnahmen erhöht:

· Konzeption und Durchführung einer Mitarbeiter/innen-Befragung als Grundlage für weitere Planungen und für die Evaluierung der bereits bestehenden Standards zu den Personalentwicklungsinstrumenten und ­angeboten,

· Flächendeckende Durchführung von Schulungen der Beschäftigten zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG),

· Maßnahmen zur besseren Implementierung des Beurteilungsverfahrens, wie moderierte Koordinierungsrunden der Zweitbeurteiler/innen untereinander und mit den jeweiligen Erstbeurteilern und Erstbeurteilerinnen, hausweite „Initiative Beurteilungsgespräche" mit dem Ziel sicherzustellen, dass regelmäßig Beurteilungsgespräche geführt werden, sowie Inhouseveranstaltungen zum Beurteilungsverfahren,

· Einführung des Serviceangebotes „Begleitung von Wissenstransfer" zur Verbesserung der Kommunikationskultur und Sicherung von Wissen,

· Durchführung von Inhouseveranstaltungen zu den Themen „strukturierte und gruppenbezogene Auswahlverfahren" und „Rotation".

Eine Abteilung unseres Hauses hat im zurückliegenden Berichtszeitraum mehrere Führungskräfte-Workshops mit dem Ziel der Herstellung einheitlicher Standards und damit auch einer besseren Vergleichbarkeit in der Wahrnehmung und Ausübung von Führungsaufgaben durchgeführt. Die in den Workshops erarbeiteten Standards sollen als Merkmale in die Anforderungsprofile von Referats- und Gruppenleitung einfließen, womit auch zur Erhöhung der Akzeptanz beigetragen werden soll.

Der Beauftragte für Integration und Migration hat im Rahmen seiner Querschnittsfunktion zur interkulturellen Öffnung, mit der die Koordination und Steuerung des Gesamtprozesses verbunden ist, zahlreiche Gespräche und Projektanstöße zur Beförderung der interkulturellen Öffnung unter Einbeziehung verschiedener Senatsverwal