BERLINADLERSHOF Die Unternehmen mit mehrheitlicher Landesbeteiligung gehen ebenfalls mit gutem Beispiel

Die Unternehmen mit mehrheitlicher Landesbeteiligung gehen ebenfalls mit gutem Beispiel voran.

Dort werden die unterschiedlichsten Formen von Praktika durchgeführt, von zweiwöchigen Schülerpraktika bis zu mehrmonatigen Praktika. Die Praktika dienen den verschiedensten Zwecken, z.B. auch Schnupperpraktika für Schüler, Studenten und Umschüler, Vorpraktika zur Studienzulassung. Die Berufsorientierung, die praktische Berufsbildung und die betriebliche Erprobung stehen stets im Vordergrund. Einen großen Anteil stellen ebenfalls Pflichtpraktika im Rahmen von oder in Vorbereitung auf Studiengänge dar. Die Berliner Werkstätten für Behinderte GmbH beispielsweise bietet darüber hinaus Menschen mit Behinderungen kurze, meist zweiwöchige Praktika an, wenn dieses z. B. nach dem Besuch einer Förderschule den Berufsbildungsbereich einer Werkstatt k en lernen wollen. Diese "Praktika" genannten Hospitationen dienen dem Kennenlernen einer enn Werkstatt und der Möglichkeiten der beruflichen Förderung innerhalb dieser Werkstatt.

Die eingesetzten Praktikantinnen und Praktikanten werden auch hier in Projekte und in die Arbeitsabläufe integriert und führen unterstützende Tätigkeiten aus; ebenfalls werden in keinem Fall Voll- oder Teilzeitstellen durch Praktikantinnen und Praktikanten ersetzt. Die Praktikantinnen und Praktikanten erhalten Einblick in die Arbeitsabläufe und in diesem Zusammenhang Arbeitsaufgaben der unterschiedlichsten Richtungen, um ihre Erfahrungen praktisch vertiefen zu können. Eine auerhafte Wahrnehmung von Aufgaben oder Arbeitsschritten durch Praktikantinnen und Praktit auch in den Unternehmen mit mehrheitlicher Landesbeteiligung nicht statt.

Die Dauer der Praktika reicht von wenigen Tagen bis zu mehrmonatigen Pflichtpraktika wie bereits in diesem Berichts geschildert. Teilweise werden auch Praktika auf Bitten der zuständigen Agentu für Arbeit durchgeführt, um Arbeitslosen die Möglichkeit zu geben, ihre ursprünglich. Diese Einsätze dauern in der Regel nicht länger als einen Monat.z Praktikantinnen und Praktikanten, deren Praktikum nicht Teil einer schulischen Ausbildung, einer Fachhochschul- oder Hochschulausbildung ist, erhalten eine Vergütung, wenn das Praktikum länger als einen Monat dauert. Die Entgelte liegen je nach Art und Umfang des Praktikums brutto zw schen 120 Euro und 500 Euro pro Monat. Teilweise wird zusätzlich ein Fahrkostenzuschuss gewährt. Sofern entsprechend angeboten, erhalten z. B. auch Praktikanten zum Fachabitur (OSZ), zur vollschulischen Berufsausbildung (OSZ) oder im praktischen Studiensemester (FH Zwischenpraktikum) bis zu 200 Euro im Monat im Rahmen einer geringfügigen Beschäftigung. Zudem wer den von einigen Unternehmen auch mehrmonatige Praktika im Zuge von Umschulungsmaßnahmen als berufspr iaktischer Einsatz angeboten. Diese Zielgruppen erhalten Zuwendungen von der rbeitsagentur.

Sofern in einigen wenigen Ausnahmefällen für freiwillige Praktika über einen Monat Dauer keine Vergütungen gewährt wurden, wird dieses Verfahren beendet und zukünftig eine angemessene Vergütung gezahlt. Außerdem werden in den wenigen Ausnahmefällen, in denen freiwillige Prakti ka über einen längeren Zeitraum liefen (max. s echs Monate), die Praktikantenverträge zukünftig uf regelmäßig max. drei Monate beschränkt.

Bereits vor dem Abgeordnetenhausbeschluss berücksichtigten somit fast alle angesprochenen Bereiche die Leitlinien des Abgeordnetenhauses von Berlin. Die Einrichtungen, die in wenigen Ausnahmefällen teilweise nicht nach den verabschiedeten Regeln verfuhren, sicherten zu, künftig danach zu verfahren. Vielerorts sind die Grundsätze bereits jahrelange Praxis und verdeutlichen uch auf diesem Gebiet eine Vorbildfunktion des Landes Berlin als Arbeitsgeber.

ntinnen und Praktikanten diese nsprechpartner über Verstöße beim fairen Umgang informieren.

Durch interne Sicherungsmechanismen, wie z. B. bei der Begleitung und Koordinierung des Praktikantinnen- und Praktikanteneinsatzes durch die lokal zuständigen Aus- und Fortbildungsbeauftrag ten, kann in diesen Einrichtungen gewährleistet werden, dass die beschlossenen Grundsätze eingehalten werden. Darüber hinaus können die eingesetzten Praktika. Kostenauswirkungen auf Privathaushalte und/oder Wirtschaftsunternehmen, die Gesamtkosten, die Auswirkungen auf die Zusammenarbeit mit dem Land Brandenburg sowie die Auswirkungen auf den Haushaltsplan und die Finanzplanung.

Es entstehen keine Kostenauswirkungen auf Privathaushalte und/oder Wirtschaftsunternehmen.

Die Berliner Unternehmen mit mehrheitlicher Landesbeteiligung erfüllen die vom Abgeordnete haus von Berlin gesetzten Kriterien zur Beschäftigung von Praktikantinnen und Praktikan

Es entstehen keine Auswirkungen auf die Zusammenarbeit mit dem Land Branden.