Pflege

Modernisierungsprogramm ServiceStadt Berlin

3. Fortschrittsbericht an den Senat und das Abgeordnetenhaus

- Stand der Projekte und Vorhaben zum 31.03.2010 Seite 136 von 343

11. Zusammenarbeit mit Brandenburg?). Zum Projektende arbeiteten vier Grundbuchämter praktisch restefrei, in einem Grundbuchamt waren geringe Reste, in einem Grundbuchamt noch Reste vorhanden.

18. Geplanter weiterer Projektverlauf, insbes. Meilensteine oder Veränderungen (alle Angaben mit Terminen!) Regelmäßiges Controlling der Entwicklung ­ Daueraufgabe Abschluss von Zielvereinbarungen mit der Präsidentin des AG Tempelhof-Kreuzberg und dem Präsidenten des AG Schöneberg - April 2008

Abschluss der automatischen Anbindung an die Liegenschaftskataster - Ende Juli 2008

Erneuter Personalausgleich unter besonderer Berücksichtigung der Grundbuchämter - Ende April 2008

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3. Fortschrittsbericht an den Senat und das Abgeordnetenhaus

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Gewinnung von zehn Assessoren für die Tätigkeit im Grundbuchbereich Einsatz von zehn Assessoren ab Januar 2009 für ein Jahr (Verteilung: 1-AG KÖ, 1-AG LB, 1-AG-ZSt.HS, 3-AG TK, 4 AG SB) Erstmals Gedankenaustausch zur Verbesserung des Zusammenwirkens zw. Grundbuchgerichten und Notarkammer ­ Febr. 2008

Regelmäßige Workshops mit den Notaren zur Steigerung der Qualität der Anträge - Ende Mai 2008, Juni 2008

Einrichtung einer Clearingstelle mit der Notarschaft Ende Juni 2008

Zusammenkunft der Clearingstelle ­ August 2008 tageweise Unterstützung der Grundbucheinsichtenstelle beim AG SB durch Wachtmeister des KG

Der Vertrag von neun Assessoren wurde um ein weiteres Jahr verlängert, um das Projektergebnis zu sichern.

19. Bemerkungen. Die Arbeitsreste an allen Grundbuchstandorten konnten abgebaut werden.

Vergleich: Okt. 2007 im Rechtspflegerbereich 6750 Reste; im Geschäftsstellenbereich 5146 Reste, Jan. 2008 im Rechtspflegerbereich 5660 Reste; im Geschäftsstellenbereich 4430 Reste (ohne Fortführungsmitteilungen), Febr. 2009 im Rechtspflegerbereich 1429 Reste; im Geschäftsstellenbereich 1338 Reste (ohne Fortführungsmitteilungen) Februar 2010 im Rechtspflegerbereich: 775 Reste, im Geschäftsstellenbereich 617 Reste (ohne Fortführungsmitteilungen)

Der Abbau der Reste ist auf folgende Maßnahmen zurückzuführen: Personalausgleich bzw. Einsatz von zusätzlichem Personal; Einsatz der Assessoren; arbeitsorganisatorische Veränderungen (z.B. in Schöneberg Einrichtung einer zusätzlichen Geschäftsstelle); permanente Unterstützung in Bereichen mit hohem Geschäftsanfall (innerhalb eines Gerichts sowie gerichtsübergreifend); Erhöhung der Qualität der von den Notaren eingereichten Anträge; Modernisierungsprogramm ServiceStadt Berlin

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Verbesserung der Erreichbarkeit aller Grundbuchbereiche für die Notare Nur, wenn Feld 15. = „abgeschlossen am": C Erfolge 20. Geschätzte Rationalisierung (bitte so weit wie möglich aufschlüsseln) Rationalisierung ist insoweit eingetreten, dass die Kommunikation zwischen Notaren und Grundbuchämtern verbessert wurde; die Anzahl der Zwischenverfügungen reduziert werden konnte und die Bearbeitungszeit sich verringert hat.

Dies belegen die Arbeitsresteerhebungen; darüber hinaus dokumentieren die Erhebungen, dass in der Regel innerhalb von drei Monaten die gewünschten Eintragungen im Grundbuch vorgenommen werden.

Jede zusätzliche Verfügung (erneutes Anschreiben an Notar wegen mangelhafter Antragstellung) führt zu einer Verlängerung der Bearbeitungszeit und sowohl für den Grundbuchbereich als auch andere Organisationseinheiten im Gericht (z.B. Briefannahmestelle) zu „Mehrarbeit". 21. Verbesserte Zusammenarbeit/Synergien/Prozesse

Die Verbesserung des Zusammenwirkens mit der Notarschaft und die personelle Verstärkung der Grundbuchbereiche haben zu einer deutlichen Reduzierung der Bearbeitungszeit geführt und somit zu größerer Kundenzufriedenheit beigetragen.

22. Verbesserter Kundennutzen Gewünschte Grundbucheintragungen werden in kürzerer Zeit vorgenommen.

Telefonische und persönliche Erreichbarkeit der Rechtspfleger wurde optimiert.

23. Verbesserte Ergebnisqualität

Siehe 22.