Integration

Modernisierungsprogramm ServiceStadt Berlin

3. Fortschrittsbericht an den Senat und das Abgeordnetenhaus

- Stand der Projekte und Vorhaben zum 31.03.2010 Seite 334 von 343

9. Erläuterungen zum bisherigen Verlauf des Projektes (erreichte Projektmeilensteine) und geplanter weiterer Projektverlauf, insbes. Meilensteine oder Veränderungen (alle Angaben mit Terminen!) (Nr. 13.01.2009 abgeschlossen 29.01. Im Hinblick auf die spezifischen Belange der IT-Komponente Personalentwicklung wurden Fachkonzept und Realisierungskonzept fortgeschrieben.

Unerwartet standen zudem geplante personelle Ressourcen nicht im vollen Umfang zur Verfügung.03.2010 Seite 335 von 343

9. Erläuterungen zum bisherigen Verlauf des Projektes (erreichte Projektmeilensteine) und geplanter weiterer Projektverlauf, insbes. Meilensteine oder Veränderungen (alle Angaben mit Terminen!) (Nr. 13. Im Zuge der anschließenden Erstellung des Realisierungskonzeptes ergab sich ein erheblicher Nachsteuerungsbedarf, um die technische Realisierung zu gewährleisten. Im Hinblick auf die spezifischen Belange der IT-Komponente Personalentwicklung waren Fachkonzept und Realisierungskonzept in der Projektarbeit fortzuschreiben. Insgesamt begann die nächste Projektphase (Realisierung) erst zeitversetzt. Für das Arbeitspaket Realisierung erforderliche und geplante personelle Ressourcen stehen zudem erst seit 02/2010 im vollen Umfang zur Verfügung. Seither verlaufen die Arbeiten in diesem Arbeitspaket planmäßig, der zweite Meilenstein - einführungsfähiges System - ist für 08/2010 geplant.

11. Projektstatus (bitte ankreuzen)

a) Wertung b) Stand grün x läuft X gelb abgeschlossen am weiter in Feld Nr. 12

rot Modernisierungsprogramm ServiceStadt Berlin

3. Fortschrittsbericht an den Senat und das Abgeordnetenhaus

- Stand der Projekte und Vorhaben zum 31.03. Projektleiter Telefon E-Mail SenIAS Andreas Germershausen 917-2383 andreas.germershausen@intmig.berlin.de

3. Projektbeginn Projektende (geplant) 4. Projektkostenträger 15.07.2009 31.12.2010 KT 78119- Initiativen zur Lösung integrationspolitischer Probleme

5. Projektzielsetzung (beabsichtigte fachliche Wirkung) / kurze Projektbeschreibung (Nr. 6. im PSB)

Die interkulturelle Personalentwicklung ist ein Kernbestandteil der Gesamtstrategie zur interkulturellen Öffnung des Senats. Aus diesem Grund ist es als ein Leitprojekt in das Integrationskonzept 2007 aufgenommen worden innerhalb des Handlungsfeldes „Interkulturelle Öffnung der Hauptverwaltung".

Die Mitarbeiter/innen der öffentlichen Verwaltung werden immer mehr mit einem interkulturellen Arbeitsalltag sowie Integrationsprozessen konfrontiert. Die interkulturelle Kompetenz des Personals der Berliner Verwaltung wird sich im notwendigen Maße nur durch Erwerb interkultureller und sozialer Kompetenzen weiterentwickeln. Die Auseinandersetzung mit der interkulturellen Öffnung und der Diversity Thematik in der öffentlichen Verwaltung führt unabdingbar zu einer ansteigenden Nachfrage von Schulungen in diesem Bereich. Erst nach dem entsprechenden Kompetenzerwerb können die Mitarbeiter/innen der öffentlichen Verwaltung die Herausforderungen eines interkulturell geprägten Alltags annehmen und sich darauf einstellen.

In den Bereichen Bildung, Verwaltung, Wirtschaft und dem Gemeinwesen werden für die Gestaltung und den Umgang mit dem kulturellen, religiösen, weltanschaulichen und sozialen Pluralismus in unserer Gesellschaft entsprechende Definitionen entwickelt und implementiert. Darüber hinaus sind Kriterien und Verfahren zur Überprüfung der Kompetenzen zu entwickeln. Es ist sinnvoll, diese Definitionen, Kriterien und Verfahren zwischen den verschiedenen Verwaltungsbereichen und -ebenen abzustimmen und damit von der Bestandsaufnahme zur strategischen Steuerung zu gelangen.

Auf Basis der Expertise zur Implementierung von interkultureller Kompetenz in Anforderungsprofilen im Land Berlin und anderen deutschen Städten und Kommunen (Erstellung im Rahmen von Service Stadt Berlin im Jahr 2008) und der Präsentation der Ergebnisse in einem Workshop unter Beteiligung der Personalentwickler/innen und ZS-Leiter/innen aller Senatsverwaltungen sollen die erforderlichen weiteren Implementierungsschritte für die Berliner Verwaltung erarbeitet werden.

Zielsetzungen:

- Entwicklung von Verfahren zur Messung von interkultureller und Diversity Kompetenz für das Beurteilungswesen und für Auswahlverfahren

- Zur Erreichung dieses Ziels Reflexion und Klärung über den Gehalt interkultureller Kompetenz in unterschiedlichen Verwaltungskontexten. Dazu sind die in einzelnen Verwaltungen entwickelten Kriterien (siehe Kompetenzkatalog zur Ergänzung des Anforderungsprofils) zu überprüfen und ggf. weiterzuentwickeln. Reflexion über Beförderungsrelevanz der entsprechenden Kompetenzbildung.

- Entwicklung von aufstiegsrelevanten Fortbildungen.

Entwicklung von Fortbildungen für Leitungskräfte und Personalvertretungen, die an Auswahlverfahren teilnehmen.