Verbraucherschutz

3 Umwelt und Verbraucherschutz die Möglichkeiten eines Folgeprojekts ab 2012 zu erörtern.

Unterstützungssystem für die Schulen

Zur Umsetzung der Klimaschutzziele des Senats wurden neben den bereits in den Vorjahren genannten weitere Maßnahmen zur Qualifizierung der Lehrkräfte im Rahmen der regionalen Fortbildung eingeleitet. So ist u.a. geplant, dass in den Regionen Multiplikator/innen benannt werden, zu deren Aufgabenfeld nach einer eigenen Qualifizierung u.a. die Beratung von Schulen, der Kontakt zu Schulträgern, Energiedienstleistern, Senatsverwaltung etc. gehört. Die Arbeit dieser Multiplikatoren soll insbesondere dazu beitragen, dass sich in Umsetzung des Auftrags des Abgeordnetenhauses der Anteil der Schulen, die Projekte zum Energiesparen zum Schulschwerpunkt machen, deutlich erhöht.

Im Idealfall erfolgt zukünftig in vielen Schulen die Verbindung von technischen Lösungen für Energieeffizienz und den Einsatz erneuerbarer Energien mit der Förderung eines angepassten Nutzerverhaltens in den Schulgebäuden bei gleichzeitiger pädagogischer Einbindung in den Unterricht - über den naturwissenschaftlichen Unterricht hinaus im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung. Angestrebt wird eine Stärkung der Partizipation der Schulnutzer/innen bei der Entwicklung nachhaltiger Konzepte für ihre Schule. Dazu müssen sie die relevanten Fakten und Einflüsse verstehen und in die Lage versetzt werden, handeln zu können.

Im Idealfall verpflichten sich die teilnehmenden Schulen in freiwilligen Kooperationsvereinbarungen und eingebunden in Beschlüsse der schulischen Gremien, Energiethemen mit Bezug zum Schulgebäude dauerhaft in ihren Unterricht zu implementieren, durch jährliche Energierundgänge Vorschläge für das Nutzerverhalten zu entwickeln und in der Schulöffentlichkeit zu verbreiten. Aufbauend darauf sollte dann im Rahmen des schulinternen Curriculums und in enger Zusammenarbeit mit dem Schulträger oder einem Energiedienstleister ein Energiekonzept für die jeweilige Schule formuliert werden.

Ausblick:

Nach Beschluss des Landes Berlin sind bis zum Jahr 2020 die CO2-Emissionen um 40% zu reduzieren. Dazu wurde im Rahmen der Evaluierung des Landesenergieprogramms (LEP) 2006 - 2010 u.a. ausgeführt, dass es dringend geboten ist, die Anstrengungen - insbesondere in Bezug auf die Vielzahl „kleinerer" Maßnahmen - zu verstetigen und auszuweiten. Die Einbeziehung der Berliner Schulen, d.h. sowohl die Qualifizierung der von ihnen genutzten Schulstandorte als auch die Einbeziehung der Nutzer der Gebäude, d.h. der Lehrerinnen und Lehrer, der Schülerinnen und Schüler und des sonstigen pädagogischen Personals, könnte sich zu einer relevanten Größenordnung bei der Erreichung des Ziels entwickeln. Denn: Schulen kommt bei der Erreichung des Klimaschutzziels durch Umweltbildung in allen Unterrichtsfächern und durch kontinuierliche Information und Beeinflussung des Nutzerverhaltens der heute noch Lernenden und zukünftigen erwachsenen Verbrauchern ein nachhaltig wirkender, hoher Multiplikatoreneffekt zu.

Die bisherigen Fifty-Fifty-Projekte setzen den Focus im Wesentlichen auf das kindund jugendgerechte Erlernen sparsamen Umgangs mit Energie. Die Schulträger wurden ­ wie o.a. ­ über den Beschluss des Abgeordnetenhauses informiert und gebeten, diesen Ansatz fortzuführen und möglichst flächendeckend in Berlin einzuführen.

Würde es gelingen, einen relevanten Teil der Berliner Schulen im Rahmen freiwilliger Kooperationsvereinbarungen ergänzend zum Nutzerverhalten durch Entwicklung von Energiekonzepten für die von ihnen genutzten öffentlichen Gebäude gemeinsam mit dem Schulträger die Energiebilanz ihres Standorts zu reduzieren, könnte dies einen deutlichen Beitrag zur Zielerreichung bis 2020 leisten.

Vorrangig bei Schul-Neubaumaßnahmen, aber auch für Bestandsgebäude soll zukünftig der Umsetzung von Energieeffiziensmaßnahmen und solchen zur Emissionsreduktion ein hoher Stellenwert beigemessen und die Nutzer einbezogen werden. Es ist zu erwarten, dass dadurch große CO2-Minderungen erzielt werden können.

Auswirkungen auf den Haushaltsplan und die Finanzplanung:

Die für die genannten Maßnahmen benötigten Mittel sind im Haushalt eingestellt.

Darüber hinaus erfolgt die anteilige Finanzierung des Klimaschutzwettbewerbs durch externe Partner.

Mit der Steigerung der Energieeffizienz sind Einsparungen für den Haushalt verbunden, die sich wegen gegenläufiger Ausgabenentwicklungen (z.B. höhere Energiekosten, Inbetriebnahme von Einrichtungen) nicht darstellen lassen.

Ich bitte, den Beschluss bezüglich der Berichterstattung zum 30.06. daher sind Fifty-Fifty-Projekte z.Zt.fFür den Großteil der Schulen nicht möglich.Darüber hinaus finden im bezirklichen Schulnetz derzeit Umstrukturierungen statt, wodurch für eine Vielzahl von Einrichtungen keine Planungssicherheit gegeben ist. Außerhalb des Pools ist es daher nur mit einer Schule zu einer Fifty-Fifty-Vertragsvereinbarung gekommen.

Zu Abfallentsorgung und Abfallvermeidung werden den Schuen regelmäßig Info-Veranstaltungen angeboten; bei Anmeldung interessierter Schulen könnte es zu einer diesbezüglichen Vereinbarung nach dem Fifty-Fifty-Modell abgeschlossen werden.Im Rahmen des Pools Grundinfo "Förderungt des energiesparenden Nutzerverhaltens".