Gesamtschule

Die Entwicklung stellt sich nach Schularten unterschiedlich dar: während die Werte für Gymnasien bis 2011 deutlich ansteigen (+16 %) und bis 2017/18 wieder auf das heutige Niveau zurück gehen, wird für die in der Integrierten Sekundarschule aufgehenden Schularten ein deutlicher Rückgang bis zum Ende des Prognosezeitraums vorher gesagt (-13 %). Schulnetz Integrierte Sekundarschulen

Mittelfristig (2012/13) wird der Bedarf an Sekundarschulplätzen bei einer Organisationsgröße von 25

Sch./Kl. geringfügig auf knapp 46 Züge ansteigen, bis 2017/18 jedoch auf ca. 38 Züge fallen. Langfristig werden somit maximal 9 Standorte benötigt.

Die Planung des Bezirks ist am langfristigen Bedarf orientiert und sieht 8 Sekundar- und Gemeinschaftsschulen auf 9 Standorten vor (Gesamtkapazität 39 Züge); dabei wird mit der Einrichtung einer siebenzügigen Sekundarschule (auf zwei getrennt liegenden Standorten) die gewünschte Maximalgröße von 6 Zügen abhängig vom Bedarf ggf. überschritten.

Der mittelfristig auftretende höhere Bedarf wird durch die befristete Beibehaltung weiterer Standorte aufgefangen, die ab 2010/11 als Filialen der dauerhaft benötigten Sekundarschulen geführt werden. So entfällt die Notwendigkeit, einzelne Schulen bereits kurze Zeit nach ihrer Umwandlung zur Sekundarschule aufgrund zurück gehender Schülerzahlen aufheben zu müssen.

Aus Mitteln des Konjunkturprogramms II werden zwei Realschulstandorte als Integrierte Sekundarschule ertüchtigt. Ein weiterer Standort wird als Gemeinschaftsschule hergerichtet.

Der Bezirk beabsichtigt die Einrichtung aller Sekundarschulen zum Schuljahresbeginn 2010/11.

Schulnetz Gymnasien

Die Versorgungssituation ist sowohl derzeit als auch langfristig ausgeglichen. Die zwischenzeitlich ansteigende Nachfrage kann weitgehend unproblematisch bewältigt werden. Seit 2008 hat der Bezirk aus eigenen Mitteln bereits eine Reihe von Gymnasien mit Mensen bzw. Cafeterien ausgestattet. An zwei weiteren Standorten werden aus Mitteln des Konjunkturprogramms II derzeit noch fehlende Essenseinrichtungen geschaffen.

Die Planung des Schulträgers sieht vor, die Gottfried-Keller-Oberschule gemäß den Beschlüssen der schulischen Gremien zu einem gebundenen Ganztagsgymnasium mit 4 Zügen zu entwickeln.

Sekundarstufe II

Für eine Kooperation mit den Sekundarschulen stehen je zwei gymnasiale Oberstufen an Gesamtschulen sowie an Oberstufenzentren zur Verfügung (wg. besonderer Schulmodelle können die Nelson-Mandelaund die Poelchau-Schule hierfür nicht herangezogen werden). Die Gemeinschaftsschule wird ab 2013/14 eine eigene gymnasiale Oberstufe aufbauen. Sofern weiterer Bedarf besteht, ist die Einrichtung einer Sekundarstufe II am Standort Kuno-Fischer-Straße geplant.