Daten

Abfallwirtschaftskonzept Berlin ­ Teil 1 27

Klärschlämme

Nach § 2 Abs. 2 Klärschlammverordnung (AbfKlärV) /21/ sind die bei der Behandlung von Abwasser in Abwasserbehandlungsanlagen anfallenden Schlämme (auch entwässert oder getrocknet) als Klärschlamm zu verstehen.

Klärschlamm entsteht bei der Reinigung kommunaler Abwässer in Kläranlagen und wird bei der mechanischen, biologischen oder chemischen Reinigungsstufe von Abwasser getrennt. Ausgenommen davon sind Siebgut, Rechengut und Sandfangrückstände.

Entsprechend der Verordnung zur Umsetzung des Europäischen Abfallverzeichnisses /32/ werden Klärschlämme dem Kapitel „Abfälle aus Abfallbehandlungsanlagen, öffentlichen Abwasserbehandlungsanlagen sowie der Aufbereitung von Wasser für den menschlichen Gebrauch und Wasser für industrielle Zwecke" zugerechnet und als „Schlämme aus der Behandlung von kommunalem Abwasser" mit der Abfallschlüsselnummer 19 08 05 bezeichnet.

Abfallwirtschaftskonzept Berlin ­ Teil 128

Entwicklung des Siedlungsabfallaufkommens

Entwicklung von 1996 bis 2008

Die Mengenentwicklung des Siedlungsabfallaufkommens zur Beseitigung im Zeitraum von 1996 bis 2008 wird in folgender Abbildung 1 dargestellt. Zudem wird in Abbildung 2 die Mengenentwicklung für die beseitigten und verwerteten Siedlungsabfallmengen abgebildet. Diese verwerteten Siedlungsabfälle setzten sich aus den verwerteten Mengen aus Haushaltungen sowie aus dem Straßenkehricht zusammen.