Daten

Abfallwirtschaftskonzept Berlin ­ Teil 1 81 sert werden. Schätzungsweise lässt sich durch diese Maßnahme das aktuelle Restmüllaufkommen um bis zu 10.000 Mg pro Jahr in Berlin reduzieren.

Darstellung der insgesamt zu vermeidenden und zu verwertenden Siedlungsabfallmengen bis 2020

Ausgehend von den oben beschriebenen Maßnahmen zur Vermeidung und Verwertung biogener und nicht biogener Stoffe wird davon ausgegangen, dass das bereits im Berliner Abfallwirtschaftskonzept für 2015 prognostizierte Restsiedlungsabfallaufkommen in der Größenordnung von rund 820.000 Mg/a auch für das Zieljahr 2020 zu Grunde gelegt werden kann. In diesem Zusammenhang werden durch die genannten Maßnahmen zur Vermeidung und Verwertung von Siedlungsabfällen auch die Vorgaben der Abfallrahmenrichtlinie hinsichtlich der neuen Trenn- und Verwertungspflichten nach Artikel 11 und 22 erfüllt.

Insbesondere durch folgende Maßnahmen soll und kann die derzeitige Vermeidung und Verwertung von Siedlungsabfällen hinsichtlich Hochwertigkeit und Klimaschutz weiter ausgebaut und auch das überlassungspflichtige Siedlungsabfallaufkommen auf rund 820.000 Mg/a bis zum Jahr 2020 gesenkt werden. Alle geplanten hochwertigen Verwertungsmaßnahmen bewirken gegenüber der überlassungspflichtigen Entsorgung eine deutliche Reduzierung an Klimagasen. So führt die überlassungspflichtige Entsorgung der Abfälle über die entsprechenden Abfallbehandlungsanlagen (MHKW Ruhleben, MPS, MBA) zu einer Entlastung von rund 150 kg CO2 Äquiv. pro Mg Input. Wie aus der folgenden Tabelle ersichtlich, liegen die spezifischen CO2-Einsparungen bei den einzelnen Maßnahmen zur Verwertung der Abfälle deutlich höher.230.000 Mg Einsparung von rund 260.000 Mg CO2-Äquiv.