Grundflächenzahl Grundfläche Zahl der Vollgeschosse Offene

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Begründung zum Bebauungsplan 3-9 - 59 V. Rechtsgrundlagen Baugesetzbuch (BauGB) in der Fassung vom 23. September 2004 (BGBl. I S. 2414), zuletzt geändert durch Artikel 4 des Gesetzes vom 31. Juli 2009 (BGBl. I S. 2585) Verordnung über die bauliche Nutzung der Grundstücke - Baunutzungsverordnung - (BauNVO) in der Fassung vom 23. Januar 1990 (BGBl. I S.132), zuletzt geändert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 22. April 1993 (BGBl. I S. 466) Gesetz zur Ausführung des Baugesetzbuches (AGBauGB) in der Fassung vom 7. November 1999 (GVBl. S. 578), zuletzt geändert durch Gesetz vom 3. November 2005 (GVBl. S. 692) Gesetz über Naturschutz und Landschaftspflege - Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) vom 29. Juli 2009(BGBl. I S. 1a Baugesetzbuch (Kombination mit anderen Planzeichen möglich) Umgrenzung der von der Bebauung freizuhaltenden Flächen Arkade HOTELBesonderer Nutzungszweck von Flächen z.B.Januar 1990 und die Planzeichenverordnung 1990 (PlanV 1990) vom 18. Dezember 1990

GR 100 m2 Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abteilung IV Abteilungsleiter

Das Abgeordnetenhaus von Berlin hat dem Plan am zugestimmt.

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abteilung IV Abteilungsleiter

Der Bebauungsplan ist auf Grund des § 10 Abs. 1 des Baugesetzbuchs in Verbindung mit§ 9 Abs. 3, § 8 Abs. 1 und § 11 Abs. 1 des Gesetzes zur Ausführung des Baugesetzbuchs durch Verordnung vom heutigen Tage festgesetzt worden.

Im Kerngebiet sind Vergnügungsstätten nur ausnahmsweise zulässig.2.

Für die baulichen Anlagen kann im allgemeinen Wohngebiet ein Vortreten vor die Baulinien A-B, C-D, E-F, G-H, J-K und L-M für architektonische Gliederungs- und Gestaltungselementen, wie Mauervorsprünge, Gesimse oder Austritte, bis zu einer Tiefe von 0,5 m ausnahmsweise zugelassen werden. 1 des Baugesetzbuchs bezeichneten Art enthalten, außer Kraft.

Im Geltungsbereich des Bebauungsplans ist die Verwendung von Erdgas oder Heizöl EL als Brennstoff zugelassen. Die Verwendung anderer Brennstoffe ist dann zulässig, wenn sichergestellt ist, dass die Massenströme von Schwefeloxiden, Stickstoffoxiden und Staub bezogen auf den Energiegehalt des eingesetzten Brennstoffs vergleichbar höchstens denen von Heizöl EL sind.

Im Kerngebiet sind ebenerdige Stellplätze durch Flächen, die zu bepflanzen sind, zu gliedern. Je sechs Stellplätze ist ein hoch wachsender Laubbaum zu pflanzen und zu erhalten.

Im Mischgebiet sind mindestens 500 m nicht überbaubare Grundstücksfläche gärtnerisch anzulegen und zu unterhalten.

Hinweis:

Gemäß der denkmalpflegerischen Konzeption sind die vorhandenen historischen Giebelfassaden denkmalgerecht zu erhalten.

Nachrichtliche Übernahme:

Der Geltungsbereich des Bebauungsplans liegt innerhalb des Denkmalbereichs (Ensemble und Gesamtanlage) Eldenaer Straße 33-37, Zentralviehund Schlachthof

Zum Schutz vor Lärm muss an der Linie J-K in Gebäuden mindestens ein Aufenthaltsraum von Wohnungen, bei Wohnungen mit mehr als zwei Aufenthaltsräumen müssen mindestens zwei Aufenthaltsräume mit den Fenstern zu der Linie J-P ausgerichtet sein.

Zum Schutz vor Lärm muss an der Linie L-M-R in Gebäuden mindestens ein Aufenthaltsraum von Wohnungen, bei Wohnungen mit mehr als zwei Aufenthaltsräumen müssen mindestens zwei Aufenthaltsräume mit den Fenstern zu der Linie L-S ausgerichtet sein.

Zum Schutz vor Lärm muss an der Linie T-U-V in Gebäuden mindestens ein Aufenthaltsraum von Wohnungen, bei Wohnungen mit mehr als zwei Aufenthaltsräumen müssen mindestens zwei Aufenthaltsräume mit den Fenstern zu den Linien V-W, W-X oder X-T ausgerichtet sein.

Im allgemeinen Wohngebiet sind mindestens 50 % der nicht überbaubaren Grundstücksfläche gärtnerisch anzulegen und zu unterhalten.

Im Mischgebiet ist pro 120 m nicht überbaubarer Grundstücksfläche mindestens ein hoch wachsender Laubbaum zu pflanzen und zu erhalten. Bei der Ermittlung der Zahl der zu pflanzenden Bäume sind die vorhandenen hoch wachsenden Laubbäume einzurechnen.

Innerhalb der Fläche Z ist eine Fläche in einer Breite von mindestens 3,0 m zwischen der August-Lindemann-Straße und der Eldenaer Straße mit einem Gehrecht zugunsten der Allgemeinheit zu belasten.

Innerhalb der Fläche N ist eine mindestens 2,0 m hohe Lärmschutzwand mit einem Schalldämm-Maß (R nach DIN 4109, Ausgabe November 1989) von mindestens 20 dB zu errichten und auf der nördlichen Seite zu begrünen. Die Begrünung ist zu erhalten.

Strbegrenzungsl.f.13.04.

48.1

Die festgesetzte Traufhöhe von 6,5 m über Gehweg kann durch Umwehrungen um bis zu 1,0 m sowie durch architektonische Gliederungs- und Gestaltungselemente, wie Gesimse, Attiken oder Frontspieße, um bis zu 0,5 m überschritten werden. Eine Überschreitung um bis zu 1,0 m kann für Gauben oder Giebelelemente ausnahmsweise zugelassen werden.