Der Eurovision Song Contest gehört nach Berlin ­ rot-roter Senat muss Europas größten Musikwettbewerb in die Hauptstadt holen!

Die CDU-Fraktion des Abgeordnetenhauses von Berlin fordert den Berliner Senat auf, alle Anstrengungen darauf auszurichten, dass Berlin Austragungsort des Eurovision Song Contest im Jahr 2011 wird.

Mit dem Eurovision Sieg der deutschen Vertreterin, Lena Meyer-Landrut, beim Song Contest dieses Jahres hat Deutschland nach 28 Jahren wieder die Chance, eine weitere europaweite Visitenkarte im Bereich Kultur, Musik und Entertainment abzugeben. Der Eurovision Song Contest ist heutzutage allerdings nicht mehr nur ein Musikwettbewerb, der sich an eine bestimmte Klientel wendet. Der Contest ist zu dem Musik-Ereignis von Norwegen bis Israel und von Island bis nach Russland geworden.

Weit mehr als eine Milliarde Menschen sind potentielle Zuschauer und Zuhörer dieses Musikwettbewerbs.

Gerade aus kultur-, wirtschafts- und tourismuspolitischer Sicht ist die Austragung dieser medialen Großveranstaltung ein nachhaltiger Gewinn für die gesamte Region.

Berlin hat mit der weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannten Musikmesse Popkomm und einer sich über Jahre etablierten Clubszene eine europaweite Strahlkraft entwickelt. Außerdem verfügt es als Medienstandort über die notwendige Produktionslogistik und ­erfahrung für die Durchführung der drei TV-Shows im Vorfeld des Song Contests.

Berlin hat ­ nicht nur von der Siegerin persönlich nominiert ­ herausragende Chancen, den Zuschlag für die Austragung zu erhalten. Dafür muss der Regierende Bürgermeister auch in seiner Funktion als Kultursenator werben und kämpfen.

Die deutsche Hauptstadt im Herzen des vereinten Europas hat das Potenzial, erneut „die Welt zu Gast bei Freunden" zu begrüßen.