Grundschule

Diese Summe umfasste sowohl alle Ermäßigungsstunden für die einzelnen Lehrkräfte gemäß der Genehmigungsschreiben als auch die Stunden für Moderation und Fortbildung. Sie wurde auf der Grundlage konzeptioneller Kriterien auf unterschiedliche Bereiche verteilt.

Berücksichtigung fanden dabei in jedem Schuljahr personengebunden die Sprachmoderation in den einzelnen Sprachen, die Entwicklung der Aufgaben für die zentralen Prüfungen sowie ein Stundenpool für jeden einzelnen der 30 Standorte.

Weitere Kürzungen erfolgten 2008/09 auf 362 Stunden und 2009/10 auf 325 Stunden.

Entwicklung der Schülerzahlen Grundstufe Grundsätzlich wurden mindestens zwei Züge mit einer Frequenz von 24 Schülern an den Grundschulstandorten gebildet. Die Genehmigungsschreiben zum Schulversuch sind entsprechend abgefasst. Das galt bis 2005/06 sowohl für die Vorklassen als auch nach Abschaffung der Vorklassen für die 1. Klassen. Darüber hinaus sind Genehmigungen für eine dreizügige Einrichtung auf Antrag in Einzelfällen erteilt worden.

Das Aufnahmeverfahren, das auf der Grundlage der bilingualen Konzeption geregelt ist, begrenzte die Anzahl der deutschsprachigen und der nichtdeutschsprachigen Schüler auf jeweils die Hälfte. Das wurde nicht immer konsequent eingehalten. Über die Jahre des Schulversuchs ist zu beobachten, dass die Anteile der Sprachlerngruppen Deutsch bzw. nichtdeutsche Partnersprache nicht immer gleich groß waren. Das konzentrierte sich jedoch nicht auf bestimmte Standorte, sondern wechselte sogar von Jahrgangsstufe zu Jahrgangsstufe innerhalb eines Zuges.

An vier Standorten ist einzügig organisiert worden: In der deutsch-französischen Sprachenkombination Grundschule am Arkonaplatz und Regenbogen-Grundschule sowie im deutsch-italienischen Standort Hermann-Nohl-Grundschule, die nachträglich eingerichtet wurden. Hier lässt fehlende Raumkapazität keine Ausweitung zu. Der deutsch-griechische Standort Homer-Grundschule, der ursprünglich zweizügig war, wurde einzügig, nachdem sich der zweite Standort an der Athene-Grundschule deutlich stabilisierte. Jahrgänge so, dass allen Schülern nach der Grundschule ein Platz an der entsprechenden weiterführenden SESB-Schule zur Verfügung gestellt wird.

Schülerzahlen insgesamt im Schuljahr 2009/10 nach Sprachenkombination

Insgesamt ist die Schülerzahl steigend, da noch nicht alle Sprachenkombinationen bis zum Abitur durchgewachsen sind und in jedem Jahr neue Jahrgänge hinzukommen (s. Säulendiagramm S. 22). Darüber hinaus sind die später eingerichteten Grundschulstandorte Deutsch-Französisch im nächsten Jahr so weit, dass alle SESB-Schüler in die 7.

Jahrgangsstufe übergehen.

Im Schuljahr 2009/10 gab es folgende Züge in den 7. Besondere Bedingungen für die gymnasiale Oberstufe ergeben sich daraus, dass auch die Wahl der Prüfungsfächer nach dem Prinzip der gleichen Sprachenanteile erfolgen muss:

Zwei Prüfungsfächer, darunter ein Leistungsfach sowie gegebenenfalls die 5.

Prüfungskomponente müssen in der nichtdeutschen Partnersprache absolviert werden. Die Schulen entscheiden, in welchen Fächern sie Leistungskurse anbieten können.