Vorschlag der Dörpfeldstraße dem traditionellen Zentrumsbereich des Ortsteils Adlershof und

Dem StEP 2020 zufolge soll ein Ortsteilzentrum um den S-Bahnhof Adlershof bestehend aus der Dörpfeldstraße, die derzeit das Quartierszentrum von Adlershof für Nahversorgungseinrichtungen darstellt, und einem Abschnitt der Rudower Chaussee im Bereich unmittelbar am S-Bahnhof entwickelt bzw. qualifiziert werden... „

Die Dörpfeldstraße stelle das historische Zentrum des Ortsteils Adlershof dar und sei eine klassische lineare Einkaufsstraße mit kleinteiligem Einzelhandelsbesatz. Dabei seien neben den nahversorgungsrelevanten Sortimenten auch Angebote des mittel- bzw. langfristigen Bedarfes vertreten. Eine Reduzierung auf Nahversorgungseinrichtungen entspreche daher nicht der vorhandenen Struktur und Ausrichtung.

Der Anregung, die Formulierung:„der Dörpfeldstraße, die derzeit das Quartierszentrum von Adlershof für Nahversorgungseinrichtungen darstellt" in: „der Dörpfeldstraße, dem traditionellen Zentrumsbereich des Ortsteils Adlershof" zu ändern wird insofern nachgekommen, als der Begründungstext wie folgt geändert wird: :„der Dörpfeldstraße, die derzeit als Ortsteilzentrum von Adlershof weitgehend durch Nahversorgungseinrichtungen geprägt ist und die den traditionellen Zentrumsbereich des Ortsteils Adlershof" darstellt".

Einen Einfluss auf die getroffene Abwägung hat dies nicht.

Stellungnahme:

Bei der Beschreibung und Bewertung des Einzelhandelsbestandes der Dörpfeldstraße als Teilbereich des im StEP Zentren 2020 benannten Ortsteilzentrums Dörpfeldstraße/ Rudower Chaussee entspreche eine Reduzierung allein auf die Ausstattung der Marktpassage und auf die vorhandenen Verbrauchermärkte nicht den tatsächlichen Gegebenheiten des Zentrums(teil)bereiches. Hier sei auch der straßenbegleitende Besatz beachtlich ­ sowohl vom Profil, das - wenn auch mit kleinteiliger Struktur - über die nahversorgungsrelevanten Angebote hinausgeht, aber auch von der erreichten Verkaufsflächengröße (ca. 8.000 m² VFl). Abwägung

Es wird nicht in Zweifel gezogen, dass die für die Erarbeitung des Einzelhandelskonzeptes durchgeführten Untersuchungen des Einzelhandelsbesatzes in der Dörpfeldstraße stimmig sind und detaillierter als dies im Rahmen der Aufstellung des Bebauungsplanes erfolgt ist.

Die Begründung zum Bebauungsplan wird an die angegeben Zahl von ca. 8000 m² VKF angepasst.

Stellungnahme:

Zu S. 55 letzter Abs. /S. 56 Abs. 1 der Begründung Zitat:„... Dem StEP 2020 zufolge soll ein Ortsteilzentrum um den S-Bahnhof Adlershof bestehend aus der Dörpfeldstraße, die derzeit das Quartierszentrum von Adlershof für Nahversorgungseinrichtungen darstellt, und einem Abschnitt der Rudower Chaussee im Bereich unmittelbar am S-Bahnhof entwickelt bzw. qualifiziert werden... „

Die Dörpfeldstraße stelle das historische Zentrum des Ortsteils Adlershof dar und sei eine klassische lineare Einkaufsstraße mit kleinteiligem Einzelhandelsbesatz. Dabei seien neben den nahversorgungsrelevanten Sortimenten auch Angebote des mittel- bzw. langfristigen Bedarfes vertreten. Eine Reduzierung auf Nahversorgungseinrichtungen entspreche daher nicht der vorhandenen Struktur und Ausrichtung.

Der Anregung, die Formulierung:„der Dörpfeldstraße, die derzeit das Quartierszentrum von Adlershof für Nahversorgungseinrichtungen darstellt" in: „der Dörpfeldstraße, dem traditionellen Zentrumsbereich des Ortsteils Adlershof" zu ändern wird insofern nachgekommen, als der Begründungstext wie folgt geändert wird: :„der Dörpfeldstraße, die derzeit als Ortsteilzentrum von Adlershof weitgehend durch Nahversorgungseinrichtungen geprägt ist und die den traditionellen Zentrumsbereich des Ortsteils Adlershof" darstellt".

Einen Einfluss auf die getroffene Abwägung hat dies nicht.

Stellungnahme:

Bei der Beschreibung und Bewertung des Einzelhandelsbestandes der Dörpfeldstraße als Teilbereich des im StEP Zentren 2020 benannten Ortsteilzentrums Dörpfeldstraße/ Rudower Chaussee entspreche eine Reduzierung allein auf die Ausstattung der Marktpassage und auf die vorhandenen Verbrauchermärkte nicht den tatsächlichen Gegebenheiten des Zentrums(teil)bereiches. Hier sei auch der straßenbegleitende Besatz beachtlich ­ sowohl vom Profil, das - wenn auch mit kleinteiliger Struktur - über die nahversorgungsrelevanten Angebote hinausgeht, aber auch von der erreichten Verkaufsflächengröße (ca. 8.000 m² VFl).

Es wird nicht in Zweifel gezogen, dass die für die Erarbeitung des Einzelhandelskonzeptes durchgeführten Untersuchungen des Einzelhandelsbesatzes in der Dörpfeldstraße stimmig sind und detaillierter als dies im Rahmen der Aufstellung des Bebauungsplanes erfolgt ist.

Die Begründung zum Bebauungsplan wird an die angegeben Zahl von ca. 8.000 m² VKF angepasst.

Stellungnahme:

Bei dem erwähnten bezirklichen Zentren- und Einzelhandelskonzept 2004 handele es sich nicht um ein Gutachten sondern gem. § 1(6) 11 BauGB um eine sonstige städtebauliche Planung, da diese als fachlicher Teilplan der bezirklichen Bereichsentwicklungsplanung beschlossen wurde (BA Beschluss 319/04). Abwägung

Im Rahmen der Behördenbeteiligung hat der Bezirk Treptow-Köpenick selbst den Hinweis auf das „Gutachten" und keinen auf die Beschlusslage gegeben. Entsprechend wurde der Hinweis in der Begründung referiert. Auch wenn es sich bei dem Einzelhandelskonzept um eine von der Gemeinde beschlossene Planung nach § 1(6) 11 BauGB handelt, die bei der Aufstellung eines Bauleitplanes zu berücksichtigen ist, unterliegt sie der Abwägung.

Verkehrsplanung Stellungnahme

Die textliche Festsetzung Nr. 16 zur Ausbildung einer Arkade entlang der Rudower Chaussee regele nicht die öffentliche Nutzung der unter der Arkade befindlichen Fläche.

Insofern werde hier zur rechtlichen Sicherung einer ausreichenden Fläche für den Fußgängerverkehr die Ausweisung eines Gehrechtes gefordert.

Abwägung:

Die Forderung nach Belegung der Arkadenfläche mit einem Gehrecht für die Allgemeinheit ist bereits im Rahmen der Behördenbeteiligung vorgetragen und abgewogen worden. Der Anregung wurde nicht gefolgt. Da keine neuen Abwägungstatbestände für die Eintragung eines Gehrechtes vorgetragen wurden, wird diese Abwägung nicht revidiert. Zu den Abwägungsgründen siehe Kapitel IV (Verfahren) hier: Beteiligung der Behörden: Stellungnahmen SenStadt VIIB und BA Treptow-Köpenick.

Stellungnahme:

In der Abwägung (Begründung Seite 96) werde auf die außerhalb des Geltungsbereiches dargestellte künftige Lage des südlichen Bahngleises verwiesen. Diese Darstellung sei zu überprüfen. Der für die Flächen des Betriebsbahnhofes Berlin-Schöneweide erarbeitete städtebauliche Rahmenplan gehe von einer Umnutzung der direkt an den Geltungsbereich XV-67 a angrenzenden Bahnflächen aus.

Abwägung:

Der Hinweis in der Begründung hat weiterhin Bestand. Es handelt sich um eine planfestgestellte Gleisanlage mit einem verbindlichen Rechtsstatus. Hingegen befindet sich die städtebauliche Rahmenplanung bahnintern und in der verwaltungsinternen Abstimmung des Landes Berlin. Politisch ist das Konzept noch nicht bestätigt, so dass es sich hierbei nicht um eine Planung gemäß § 1 (6) 11 BauGB handelt. Vor Umsetzung des Konzeptes ist auch die Planfeststellung für die Gleisanlagen zu ändern.

Die Abwägung und die Begründung werden folglich nicht an die Rahmenplanung angepasst.

Stellungnahme:

Der Rahmenplan siehe weiterhin Wegeverbindungen in Verlängerung der PfarrerGoosmann-Straße und der Georg-Schendel-Straße bis zur geplanten Grünfläche entlang der verbleibenden Bahntrasse vor. Diese Flächen seien im B-Plan planungsrechtlich zu sichern, zumindest sei eine Bebauung der Flächen zu verhindern.

Abwägung:

Die in der Rahmenplanung vorgeschlagenen zwei Verbindungswege für Fußgänger und Fahrradfahrer in einer Breite von 5,0 m werden gleichfalls noch nicht planungsrechtlich umgesetzt, solange das Konzept nicht eine größere Verbindlichkeit erlangt hat. Die Verbindungswege sind nur sinnvoll in Kombination mit anderen geänderten Planungszielen und Determinanten, alleine für sich genommen, laufen sie ins Leere. Ihre Berücksichtigung erfolgt somit noch nicht im laufenden Bebauungsplanverfahren XV-67a.

Stellungnahme Hinweis zu Begründung S. 66, 1.Absatz:

Die Bundesautobahn A 113 wurde am 23.05.2008 bis Waltersdorf dem Verkehr übergeben.

Abwägung:

Dem Hinweis wird gefolgt und die Begründung aktualisiert.

Umweltbelange Stellungnahme Erfreulich seien die Festsetzungen der Ökostandards innerhalb der Baugrundstücke sowie die Sicherung des Erhalts des Eichenwäldchens. Man hoffe, dass man mit einigen Ergänzungen und Vorschläge zur positiven Entwicklung des Plangebietes beitragen können.

Abwägung:

Die Stellungnahme stützt die Planung.

Stellungnahme:

Die Änderung der Ostfuge (B-Plan 9-16) führe dazu, dass die Größe der Grünfläche, die ursprünglich als Verbindungsfuge zum Landschaftspark geplant war, in ihrer Funktionalität um ca. 0,45 ha verringert werde. Dieses Defizit hätte im vorliegenden Plangebiet in Form von einem Verbleib eines Teils der jetzt verlustig gehenden naturnahen Grünfläche, Teil der ursprünglichen Ostfuge, ausgeglichen werden können.

Abwägung:

Die Änderung der Ostfuge ist Gegenstand der Abwägung der Änderung der Landschaftsschutzverordnung. Dabei kann auch eine Verkleinerung der Schutzgebietsfläche vorgenommen werden. Es besteht keine Verpflichtung zur Beibehaltung der Ausgangsgröße.

Eine Verringerung des Gewerbegebietes im Geltungsbereich des Bebauungsplanes XV-67a zugunsten von Grünflächen soll nicht vorgenommen werden.

Stellungnahme:

Es wird befürchtet, dass dadurch langfristig die, für die Zielarten des Biotopverbundes notwendigen Strukturen verloren gingen. Nach Ausprägung des Pionierstadiums, solle daher eine Pflege der Vegetationsstrukturen erfolgen. Zur Beurteilung, ab wann eine Pflege der Vegetationsstrukturen zum Erhalt und zur Erntwicklung, der im LaPro für dieses Gebiet genannten Zielarten, notwendig wird, werde gefordert, ein regelmäßiges Monitoring der Entwicklung der Fauna auf der neu gestalteten Bahnböschung durchzuführen.

Abwägung:

Für den Erhalt der Zielarten des Biotopverbundes sind die Kernflächen des Biotopverbundes, d.h. der zentrale Bereich der Bahnanlagen vorrangig von Bedeutung. Hier ist das Vorkommen von Pionierstadien der Vegetationsentwicklung wichtig.