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Abfall

AbfallTeile von Arbeitsgegenständen, Arbeits­mitteln und Konsumgütern, die im Prozess der produktiven oder nichtproduktiven Konsumtion ihren urspr. Gebrauchswert verloren haben und daher aus dem jeweiligen Konsumtionsprozess ausgeschieden werden, ohne ihn, im Unterschied zu den Altstoffen, vollständig durchlaufen zu haben. Sie beinhalten aber noch stoffliche Sub­stanz und vergegenständlichte menschliche Arbeit. Ein Teil der Abfall wird erfasst und aufbereitet, erhält einen neuen Gebrauchswert und wird dem volks­wirtschaftlichen Reproduktionsprozess als Arbeits­gegenstand erneut zugeführt (Recycling). Dieser Teil der Abfall gehört damit zur sekundären Rohstoff­basis (Sekundärrohrstoffe) der Volkswirtschaft. Die Erfassung der Abfall, ihre Aufbereitung zu neuen Arbeitsgegenständen und deren Verteilung stellen hohe Anforderungen an Wissenschaft und Tech­nik, erfordern eine weitere Entwicklung der Auf­bereitungs- und Verarbeitungskapazitäten, ver­breitern quantitativ und z. T. auch qualitativ die Rohstoffbasis und sind ein wesentlicher Faktor für die Durchsetzung einer hohen Materialökonomie. Ein anderer Teil der Abfall kann aus gesellschaft­lichen, technischen oder ökonomischen Gründen nicht erfasst und aufbereitet werden, wird zu Abprodukten und fällt damit aus dem volkswirt­schaftlichen Stoffkreislauf heraus.