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Absatzmonopol

AbsatzmonopolBeherrschung des Marktes für eine Ware oder Warengattung durch ein oder mehrere kapitalistische Unternehmen oder Kar­telle bzw. Unternehmensverflechtungen (Konzerne, Interessengemeinschaften usw.), und zwar vollständig oder so weitgehend, dass sie Angebotspreise und Menge der angebotenen Waren wesentlich bestimmen. Dem Absatzmonopol liegt in der Regel das Monopol in der Produktion zugrunde, mitunter auch im Import u. a. Auf Grund des Absatzmonopol erfolgten Preisbildung und Warenangebot nicht mehr nach den Gesetzen der freien Konkurrenz der Kapitale. Der Preis ist regelmäßig höher als der Produktionspreis, weil außer dem Durch­schnittsprofit noch ein zusätzlicher Monopolprofit erzielt wird. In entwickelter Form, bes. bei Be­stehen organisierter Marktbeobachtungsstellen der Monopolisten, wird der Preis so kalkuliert, dass er — unter Berücksichtigung des voraussichtlichen Käuferausfalls bei Preiserhöhungen — ein Maxi­mum an Profitmasse und Profitrate ermöglichen soll. Monopol, Monopolpreis, Mono­polprofit.