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Ackerland - Ackernahrung

Ackerland urspr. das geackerte (gepflügte) Land; Teil der LN, der einer regelmäßig wech­selnden Bebauung mit meist einjährigen Frucht­arten unterliegt. Von einigen extremen Grünland- gebieten abgesehen, nimmt das Ackerland in Europa den größten Anteil der LN ein. Gegenwärtig wird in  durch Umwandlung von Grünland in Ackerland in vielen Betrieben eine wesentliche Intensivierung der Bodenbewirtschaftung erreicht. Für die Bewirtschaftung von Ackerland spielt neben der Intensität der Bearbeitung, der Düngung sowie der Be- und Entwässerung auch die Fruchtfolge eine Rolle. Das Ackerland kann eingeteilt werden nach seiner Bearbeitbarkeit in leichte, mittlere und schwere Böden, nach seinem Verhalten gegenüber Temperaturen in warme und kalte, d. h. sich leicht oder langsam erwärmende Böden, nach Bodenar­ten z. B. in Sand-, Ton- oder Moorböden. Darüber hinaus sind weitere Einteilungen, z. B. nach dem Mineralgehalt, nach der Entstehung usw., üb­lich. Ackernahrung — Mindestgröße einer Bauernstelle, deren Ertrag die volle Existenz einer Familie ohne einen Nebenerwerb (Nebenerwerb, landwirtschaftlicher) gewährleistet; historischer Begriff, der im Zusammenhang mit den Stein-Harden­bergschen Reformen in Gebrauch kam.