Akkumulationsmittel

Akkumulationsmittel — zur Akkumulation be­stimmte materielle Gebrauchswerte in ihrem wert­mäßigen Ausdruck sowie die zu ihrer Realisierung erforderlichen finanziellen Fonds. Die materiellen Akkumulationsmittel sind die Produktionsmittel, die für die Erwei­terung der Produktion hergestellt wurden, sowie Bauleistungen, Inventar und Ausrüstungen für Investitionen im nichtproduktiven Bereich. Zu den finanziellen Akkumulationsmittel gehören Teile des Reineinkommens (in Form von eigenen und Haushaltsmitteln) als entscheidende Quelle und zeitweilig freie Geld­fonds (darunter Amortisationen), die auch über Kredite ausgenutzt werden. Die Übereinstimmung der materiellen Akkumulationsmittel mit der finanziellen Akkumula­tionskraft bildet einen spezifischen Apsekt der Einheit materieller und finanzieller Planung. Die finanziellen Akkumulationsmittel dienen der Finanzierung von In­vestitionen im produktiven und nichtproduktiven Bereich sowie zur Finanzierung von Veränderun­gen der Bestände an materiellen Umlaufmitteln und der Bestände in der Staatsreserve. Die Fi­nanzierung erfolgt in den sozialistischen Betrieben über die planmäßig gebildeten betrieblichen Fonds sowie aus staatlichen Mitteln und Krediten. Die Akkumulationsmittel für den nichtproduktiven Bereich fließen durch Umverteilung aus dem produktiven Bereich über den Staatshaushalt an die verschiedenen Haushaltsorganisationen. Mit der wirtschaftlichen Rechnungsführung ist zu sichern, dass sich dort planmäßig Geldeinkommen bilden, wo planmäßig materielle Fonds in Anspruch genommen werden sollen. Es kommt darauf an, die Akkumulationsmittel konzentriert einzusetzen, damit bei Investitionen kürzere Bau­zeiten und ein hoher volkswirtschaftlicher Nutzen erzielt werden. Dazu müssen die materiellen Akkumulationsmittel in der erforderlichen Struktur, mit hohem technischem Niveau und fristgemäß zur Verfügung stehen. Akkumulation, sozialistische, Akkumulationsquellen, Investition, Reinein­kommen, Reiheinkommen des Betriebes.