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Altmaterial

Altmaterialallg. Bez. für Arbeitsmittel, Arbeits­gegenstände oder Konsumgüter bzw. Teile von ihnen, die den Charakter von Altstoffen, Altrohstoffen, Abfall oder Abprodukten haben. Altrohstoffe — ausgewählte nichtmetallische Altstoffe und Abfälle, deren stoffliche Substanz erfasst, aufgekauft und aufbereitet werden kann; in Leitungs- und Planungspraxis angewandter Sam­melbegriff für ausgewählte nichtmetallische Altstoffe und Abfälle. Die Altmaterialien sind als volkswirtschaft­lich wichtige Sekundärrohstoffe aus Anfallstel­len und aus den Haushalten zu erfassen, zu sammeln, aufzukaufen, aufzubereiten und der volkswirtschaftlichen Verwertung zuzuführen. In  nimmt die VVB Altrohstoffe mit den ihr nach geordneten VEB Altstoffhandel diese Auf­gabe wahr. Altmaterial im planmethodischen Sinne sind: a) Altpapier einschl. Produktionsabfälle aus Papier, Kartone und Pappe außer wieder verwendungsfähigen Kartonagen, b) zellstoffintensives Alt­papier, c) Alttextilien einschl. neuer Textilab­schnitte, Fäden und textilen Abfalls sowie Abfälle der chemischen und Chemiefaserproduktion einschl. des Ausschusses, " d) Altgummi und Gummiabfälle, e) Gelatineknochen, f) Sam­melknochen, g) Rücklaufflaschen aus Glas ab 100 cm3 aus der Währungs- und Genussmittel­industrie außer Pfandflaschen, h) Dosen, i) Glas­bruch, j) Lederabfälle, k) Leimleder, leimgebend, 1) Leimleder, gelatinegebend, in) Haare, Anfall aus dem Friseurhandwerk.