Arbeitserziehung

Arbeitserziehung — planmäßige und systematische Vorbereitung auf die erfolgreiche Teilnahme am gesellschaftlichen Arbeitsprozess, Entwicklung der Arbeitsbefähigung und der Arbeitsbereitschaft (Motivation). Die sozialistische Arbeitserziehung ist das Kern­stück der kommunistischen Erziehung. Sie beginnt bereits im Vorschulalter und setzt sich über das schulische System der Arbeitserziehung (Bildung, polytech­nische) fort bis zur Arbeitserziehung im Betrieb. Arbeitsbefähi­gung und -bereitschaft entwickeln sich im Spiel, in der gesellschaftlich-nützlichen Tätigkeit, beim Lernen und vor allem in der Arbeit selbst. Sozialistische Arbeitserziehung beschränkt sich im Gegensatz zu den Bestrebungen der bürgerlichen Reform­pädagogik nicht auf die Aneignung und Ausführung handwerklicher Tätigkeiten, sondern ist eng mit systematischer Wissensvermittlung im gesamten Prozess der sozialistischen Bildung und Erzie­hung verbunden, und sie dient der Herausbildung einer sozialistischen Einstellung zur Arbeit.