Ausfuhrförderung

Ausfuhrförderung, Exportförderung Gesamtheit staatlicher Maßnahmen zur Forcierung, Erleichte­rung und Begünstigung der Warenexporte. In so­zialistischen Ländern ist die Ausfuhrförderung in die Wirtschafts­politik des sozialistischen Staates eingebettet (Exportstimulierungsmittel). Das Hauptanliegen der Ausfuhrförderung im Kapitalismus besteht darin, erhöhte Profite aus dem Export zu realisieren. Dazu werden vielfältige Methoden angewandt, z. B. Steuerbefreiung. und -erstattung, Exportrückver­gütung, Übernahme von Exportrisiken durch den Staat, staatliche Zuschüsse für Investitionen, differenzierte Wechselkurse, staatliche Kredite an Exporteure und günstige Abschreibungssätze.